2020 – Alles neu, dem Radsport treu

Alles hat ein Ende, jedes Silvester birgt eine Wende, einen Zauber vom Neuanfang.

Lass dich darauf ein, fang morgen an.

Foto: Giulio Groeber, Adrenalin Becker Flussbett Wanderung

Der Blick Richtung 2020, die pure Spannung was 2020 neues bringen wird. Das Kapitel 2019 ist geschlossen und es ist Zeit, mir neue Ziele zu setzen und neue Pläne zu schmieden. Durch meinen neuen Job bei Dashbike hat sich einiges verändert. Endlich kann ich meine Liebe zum Fahrrad mit dem Job verknüpfen.

Nachdem im letzten Jahr mit dem Mountainbike das Trentino in Südtirol und Tschechien erkundet wurde, soll es dieses Jahr auf zu neuen Orten gehen. Wie auch im letzten Jahr wollen wir wieder einen Bike-Urlaub mit dem Familienurlaub verknüpfen. Deshalb haben wir uns schon über verschiedene Länder informiert. Österreich und Italien sind zum Mountainbiken immer wahnsinnig schön, aber wie wäre es dieses Jahr mit Slowenien?

Slowenien zählt bisher noch zu den eher unbekannten Urlaubsregionen in Europa. Meiner Meinung nach völlig zu unrecht, die Landschaft hat so viel zu bieten.

Aber auch die Sommermonate mit Mountainbike Rennen sind bereits prall gefüllt. Von Februar bis Oktober stehen viele Rennen auf dem Programm. Dieses Jahr ist für mich ein extrem früher Start geplant, denn es geht bereits Mitte Februar an die Startlinie für mich. Mein erster Flug mit dem eigenen Fahrrad im Gepäck steht bevor, denn wir fliegen nach Israel. Warum gerade Israel? Meine Freundin Svenja lebt derzeit in Israel und ich möchte Sie besuchen, um mit ihr gemeinsam den Samarathon zu bestreiten.

Der Samarathon ist ein 4-tägiges Etappenrennen durch die Wüste Israels bis an die Grenze von Jordanien. Gestartet wird mit dem ersten Tag im Sinne eines Paar-Zeitfahrens. Auf 11 Kilometern geht es durch die Wüste.

Besonders freue ich mich auf den zweiten Tag. Der zweite Tag des Mountainbike Samarathon wartet mit einem Cross-Country Rennen auf uns! 10 Runden und einige Hindernisse gilt es zu überwinden, um dieses Rennen zu meistern.

Quelle http://media.aclj.org/940/JerusalemIsrael-header.jpg

Der dritte Tag wird besonders lang, 71,5 Kilometer und 1050 Höhenmeter warten auf uns.

Der vierte Tag verlangt uns sicher noch einmal alles ab. Tag vier ist bei jedem Etappen Rennen hart, und doch werden Svenja und ich auf den 56 Kilometern und 1100 Höhenmetern noch einmal alles geben, um nach den vier Tagen erfolgreich ins Ziel zu fahren.

Danach wird eine Woche regeneriert, bevor es auf nach Mallorca geht. Für uns geht es nach Pollenca in die Nähe des Strandes. Dort haben wir ein wunderbares Ferienhaus zur Verfügung, in welchem wir die Zeit genießen können. Geplant sind gesamt 10 Tage mit einem abwechslungsreichen Trainingsprogramm, sodass wir danach stark in die Saison starten können.

Trainingslager Mallorca

Auf dem Plan stehen hauptsächlich lange Einheiten, um die Grundlagenausdauer auszubauen, Fett zu verbrennen und den Ruhepuls zu senken.

Zusätzlich möchten wir auch Intervalle und Berge in unser Trainingslager integrieren. Das erste Rennen in Deutschland steht wahrscheinlich Ende März an, bis dahin wollen wir sehr intensiv trainieren. Die Einheiten werden wir vor Ort planen.

Einen festen Rennkalender für die ganze Saison wird es bei mir dieses Jahr nicht geben. Einziges bis jetzt geplantes Highlight ist der Hero in den Dolomiten, zum zweiten Mal.

Nach dem letzten Jahr freue ich mich, erneut hier an die Startlinie gehen zu dürfen. Dieses Jahr bitte komplett gesund und wirklich mit Renn-Ambition. Diese Entscheidung kam relativ spontan in den letzten Tagen, da ich eine Einladung durch meinen Sponsor Elite bekommen habe.

Der Hero war auch mein Highlight im Jahr 2019, einfach allein deshalb, da Südtirol einer meiner liebsten Orte auf der Welt ist. In den Bergen fühle ich mich einfach wohl.

In diesem Jahr werde ich mich aber wieder auf Cross-Country festlegen. In den letzten Jahren war es immer ein Mix aus Cross-Country und Marathon. Dadurch war es sehr schwierig für mich, dies arainingstechnisch zu handeln.

Cross-Country macht mir persönlich auch einfach mehr Spaß und kommt mir mehr entgegen, da ich für Langstrecke nicht gemacht bin.

Weiterhin werde ich auch in 2020 für das Cis-Mountainbike Racing Team an den Start gehen. Hier hat sich einiges geändert. Nachdem das Team von Anfang an auf Ghost Fahrrädern unterwegs war, gibt es dieses Jahr einen Wechsel.

Radtrikot 2020 Mountainbike

Wir sind nun auf der spanischen Fahrradmarke Orbea unterwegs. Für mich völlig unbekanntes Terrain. Ich habe mich für das Orbea Alma M10 entschieden. Und dank MyO kann dieses selbst designed werden. Ich habe mich für ein schlichtes Design in weiß und pink entschieden. Dank meines Teams werden noch einige Komponenten ausgetauscht. SR Suntour stellt uns ihre Federgabel zur Verfügung und die passenden Carbon Laufräder gibt es von Pirope. Dadurch gibt es wieder keine Ausrede für schlechte Ergebnisse. Es liegt nur an mir 😀

Orbea M10 Mountainbike

Was sagts du zu dem neuen Bike ?

Außerdem hat sich noch etwas an unserem Team verändert. Wir sind in diesem Jahr auf 5 Frauen gewachsen. Wir konnten einige starke Fahrerinnen dazu gewinnen und sind gespannt, was diese Saison für uns bereithält. Kerstin Kögler unterstützt unser Team weiterhin als Fahrtechnik- und Mentaltrainerin. Ebenso kann sie uns als ehemaliger Profi auch im Bereich der Trainingsplanung und Strukturierung unterstützen. Stefan bleibt weiter unser Teamchef, in dieser Hinsicht haben sich keine Veränderungen ergeben.

Bis zum Start der Saison werde ich euch über die Vorbereitungen auf dem Laufenden halten. Als erstes stehen vier Tage Skating-Skilanglauf in Tschechien auf dem Plan. Für uns geht es wieder auf den Keilberg. Im Sommer habe ich euch bereits über Klinovéc zum Mountainbiken berichtet. Endlich kann ich euch auch über das Loipennetz berichten.

Durch meine Elite Rolle, Direto X, wurde mein Wintertraining deutlich komfortabler. Da ich momentan nicht so viel Zeit für das Training habe, kann ich von Zuhause aus trainieren. Die Rolle kann mit verschiedenen Widerständen arbeiten und ist Bluetooth kompatibel. Ich kann dadurch wie in echten Bedingungen auch abends und nachts trainieren. Durch Zwift erhalte ich einen Trainingsplan, der Intervalle und Grundlagen vorsieht um mich in 12 Wochen zu einer guten Ausgangsposition bringt. Außerdem ist es wirklich lustig, denn auf Zwift kann man gegen seine echten Gegner/Freunde fahren und sogar an Rennen teilnehmen. Eine völlig neue Welt für mich.

In den nächsten Wochen stehen weitere spannende sportliche Projekte auf dem Plan, bleibt also gespannt was sich in der nächsten Zeit verändert.

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