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Sport

Startup life- 5 Dinge, die ich durch meine Unternehmensgründung gelernt habe

24. März 2021

Über die Gemeinsamkeit einer Startup Gründung und dem Sport.

Diese Artikelreihe wird anders als meine bisherigen Artikel. Wir starten zwar mit dem Fahrradfahren, aber dann geht es um das Thema Gründergeist – speziell in Ostdeutschland -, Investorensuche und wie wir es geschafft haben, in kurzer Zeit zu ersten zahlenden Kunden und einem Team von 11 Mitarbeitern zu gelangen.

Sandro und ich waren schon immer ein gutes Team, jedoch gab es ein Thema, welches bei uns regelmäßig zu Diskussionen geführt hat.
Selbstständigkeit 😉

Für Sandro war nahezu schon immer klar, er möchte selbstständig werden. Für mich war immer schon klar, ich möchte nicht selbstständig sein- Was ich machen möchte, war mir jedoch lange nicht klar.

Als wir Ende 2017 für das Studium nach Thüringen gezogen sind, ist das Thema Gründen immer wieder aufgeflammt. Im Gegensatz zu Baden- Württemberg gab es hier viele spannende Gründerveranstaltungen, für Studenten sogar kostenlos.

So wurde das Thema Gründen immer präsenter und ich war immer mehr fasziniert von der Gründerwelt. Von Gründer/innen, welche mit 23 bereits eine Firma verkauft haben und Investoren, welche meiner Meinung nach hohe Summen in junge Startups investieren, denen sie vertrauen und eine erfolgreiche Firmenführung zutrauen. Aber auch Firmen, deren Altersdurchschnitt bei 25 liegt und Millionen Umsätze generieren.

Danach haben wir immer wieder kleinere Geschäftsideen gehabt. Wirklich nachhaltig und erfolgreich war davon aber keine.

Bis zur Idee der Dashbike 😉

Fahrrad Innenstadt Leipzig, Gründerpaar

Learning Nummer 1 – Motivation

Suche dir ein Thema, was dir wirklich Spaß macht und nicht unbedingt ein Thema, das „nur“ verspricht, viel Geld abzuwerfen. Eine Firma zu gründen und über Jahre durchzuziehen, wird dir alles abverlangen. Denn die „Erfolge über Nacht“ sehen nur von außen so aus und sind die Ernte jahrelanger, harter Arbeit.

Deshalb muss es dir Spaß machen 😊

Du wirst dir immer wieder nach langen Nächten selbst die Frage nach dem „Warum“ stellen. Und die musst du dir selbst beantworten können. Die Antwort wird vieles sein, aber nicht Geld.

Max und Lelia vor der Baumwollspinnerei in Leipzig

Learning Nummer 2 – Kritik

Du brauchst eine wirkliche Passion für dein Thema. Du sollst dich nicht in dein Produkt verlieben, schließlich wirst du jede Menge Kritik einstecken müssen, und offen sein, dein Produkt anzupassen, oder dein Geschäftsmodell umzustellen. Je besser du dich in deinem Bereich und deiner Zielgruppe auskennst, umso wahrscheinlich wirst du Partner und Investoren überzeugen können, dir zu vertrauen.

Lerne zuzuhören, filtere speziell Kritik. Welche Kritik ist konstruktiv, was habe ich noch nicht bedacht, von wem kann ich etwas lernen.

Wenn jemand dein Produkt nicht mag, frag direkt nach dem Warum. Hieraus kannst du am meisten lernen.

Lelia und Sandro beim Investforum Pitchday

Learning Nummer 3 – Keine Eile mit der Gründung

Nimm dir Zeit. Gründer/innen sind oft am Anfang übertrieben motiviert und versuchen, möglichst schnell eine Firma zu gründen und ihr Geschäftsmodell umzusetzen. Aber lass dir Zeit und nimm dir die Zeit. Bei uns hat es 1,5 Jahre bis zur Gründung gedauert und ich würde es jederzeit wieder so machen. Eine Firma wird nicht einfach so kurz gegründet, zumindest nicht in Deutschland. Und es gibt jede Menge rechtliche, bürokratische und steuerliche Fallstricke, welche es dir wirklich nicht leicht machen. Einige Fehler macht jeder, aber versuche durch ein starkes Netzwerk und viel Unterstützung, so viel wie möglich aus den Fehlern anderer zu lernen, um nicht jeden Fehler selbst zu machen.

Gerade bei der Gründung solltest du dich so weitreichend wie möglich austauschen, zwecks Haftung, aber vor allem zwecks Besteuerung.

In manchen Netzwerken kannst du bspw. kostenlose Beratung in Anspruch nehmen. So kannst du dir den 600€ Stundensatz einiger Steuer- und Rechtskanzleien sparen 😉

Du kannst wunderbar mit deinem Geschäft vorankommen, ohne gegründet zu haben.

Learning Nummer 4 – Netzwerk

Nehme am Anfang jede Gründerveranstaltung mit, bau dir ein starkes Netzwerk auf. Bau dir über die Veranstaltungen Wissen auf und investiere in dich. Nirgends wirst du so viel lernen, wie durch reale Erfolgsgeschichten und auch Geschichten über das Scheitern von Firmen. Beispielsweise gibt es spezielle Formate wie die „Fuck up Night“, bei denen Gründer erzählen, warum und wie ihr Geschäftsmodell gescheitert ist.

Networking bei den Investforum Pitchdays in Magdeburg im Jahrtausendturm

Learning Nummer 5 – Sei neugierig

„Solange man selbst redet erfährt man nichts“

  • Marie von Ebner Eschenbach

Bleibe offen, jeden Tag etwas Neues zu lernen, um Hilfe zu bitten und sich Fehler einzugestehen.

Es gibt einige tolle Accelerator (Programme) für Startups, in denen du jede Menge Unterstützung und Wissen bekommst.

Dashbike am Fahrrad

Diese 5 Learnings waren für mich in den letzten Jahren die wichtigsten.

Wir haben aus dem Studium an der Friedrich-Schiller-Universität gegründet. Und wir sind immer noch sehr dankbar für diese Unterstützung. Die Universität hat uns nach reichlicher Prüfung unserer Geschäftsidee und unserem Fortschritt überall geholfen, Studium und Selbständigkeit unter einen Hut zu bekommen.
Dies war für uns absolut wichtig. Ansonsten hätten wir uns viel zu schnell gezwungen entscheiden müssen.

Nach 1,5 Jahren Doppelbelastung, den ersten Umsätzen und einem stetig wachsenden Team, haben wir dann den Entschluss gefasst uns vorübergehend zu exmatrikulieren.

Für mich war diese Entscheidung genau richtig. Gerade im schnelllebigen und stressigen Gründerleben mit vielen Tagen, an denen man 14+ Stunden, 7 Tage die Woche arbeitet, sollte man auf seine Gesundheit achten.

2018 kam es in unserem Radtraining zu vielen, leider extrem gefährlichen Überholvorgängen durch Fahrzeuge, welche den Mindestabstand nicht annähernd eingehalten haben.

Daraufhin begannen wir mit der Recherche zu Actioncams und stellten fest, dass momentan alle Kameras gegen den Datenschutz verstoßen und als Beweismittel im Schadensfall unzulässig sind. Daher begannen wir mit der Entwicklung einer eigenen Kamera inklusive Abstandsmessung. Denn keine Kamera erfasst das größte Ärgernis der Radfahrer/innen, den zu geringen Überholabstand.

Dies war der Beginn unserer Dashbike.

Dashbike Produktfoto

Mittlerweile testen wir in verschiedenen Pilotprojekten, beispielsweise mit der Stadt Leipzig, die Detektion von Gefahrenstellen mithilfe der Dashbike, um die Radinfrastruktur gemeinsam zu verbessern.

In der Zeit von der Firmengründung bis jetzt, ging einiges schief und wir mussten viele Rückschläge einstecken.

Über diese Rückschläge werde ich im nächsten Artikel in der Kategorie Startup Berichten.

Ebenso möchte ich darauf eingehen, wie auch du starten kannst, wenn du eine gute Idee hast, aber dir das nötige Geld oder Wissen dazu fehlt.

Eine Firmengründung und laufende Kosten schrecken viele Menschen vor einer Gründung ab, dabei gibt es mehrere Möglichkeiten, dies zu bewältigen.

Wie du beispielsweise einen Investor findest, oder auch, welche andere Möglichkeiten es zur Finanzierung gibt, möchte ich dir auch noch aufzeigen.

Schlussendlich möchte ich definitiv jeden, der darüber nachdenkt, ermutigen, eine eigene Firma zu gründen und seine Visionen umzusetzen, etwas zu bewegen.

Natürlich mit Plan und Struktur, um die Risiken zu minimieren. Aber du wirst nirgends mehr und schneller lernen, als in der Selbstständigkeit.

Wie mein Professor sagte: „Sie lernen mehr als im gesamten Studium und in 10 Jahren Berufserfahrung.“

Und das Beste: Unternehmer/in zu sein ist im Grunde sehr ähnlich zum

(Leistungs-)Sport!  😊

Du möchtest mehr über uns erfahren? Klicke hier

Dashfactory Team Gruppenfoto
fahrrad fahrradfahren Sport

Indoor Training, Rollentrainer

11. Februar 2021

Die größten Vorteile des Trainings zu Hause, auf dem eigenen Fahrrad. Kooperation mit Elite.

Spätestens seit den ersten Lockdowns in Europa haben Rollentrainer seit dem letzten Jahr einen extremen Aufschwung erhalten.

So bin ich als ELITE-Ambassador besonders happy, dass ich noch einen smarten Rollentrainer bekommen habe, bevor diese überall ausverkauft waren.

Durch die Ausgangsbeschränkungen war das Ausdauertraining in vielen Ländern lange Zeit nur sehr schwer möglich. Und viele Sportler hatten keine andere Möglichkeit, als auf dem Rollentrainer zu trainieren.

Rollentrainer gibt es in den verschiedensten Ausführungen. Solltest du noch nicht ganz so tief in diesem Thema drin sein, empfehle ich dir diesen Blogartikel

Langweiliges Rollentraining und stupides strampeln gehört mittlerweile der Vergangenheit an. Neue interaktive Rollentrainer garantieren jede Menge Spaß und simulieren ein richtig reales Fahrgefühl. Vor allem Bergauf 😉 Durch anspruchsvolle Intervalltrainings und harte Rennsimulationen wirst du in kürzester Zeit fit!

Mittlerweile gibt es richtig coole Plattformen, die aus deinem Training mehr oder weniger ein Spiel machen. Das hebt die Motivation ungemein und fordert den eigenen Ehrgeiz. Dazu empfehle ich sehr intensives Intervalltraining, dann ist das Training schon nach einer Stunde erfolgreich abgehakt =)

Einige Vorteile des Rollentrainings möchte ich dir hier aufzeigen.

Was brauchst du, um mit dem Rollentraining zu starten?

Elite Direto XR

Ein Fahrrad. Am Besten ein Rennrad, allerdings geht auch ein Mountainbike.

Die meisten Rollentrainer sind für Räder zwischen 20 und 29 Zoll Reifen.

Dazu einen Rollentrainer, mindestens zwei Trinkflaschen, ein Handtuch und optional einen Ventilator.

Denn es wird schwitzig! Auf dem Rollentrainer wirst du teilweise richtig viel Wasser verlieren.

Eine Matte unter dem Rad ist sehr empfehlenswert. Zum einen wegen dem Schweiß, den du natürlich nicht auf deinem Boden haben möchtest, und zum anderen macht es dein Training durch die gedämpfte Geräuschkulisse deutlich leiser. Die neuesten Rollentrainer auf dem Markt sind bereits sehr leise, aber nicht alle von uns haben ein eigenes Haus 😉 Vor allem wenn jemand in einem Mehrfamilienhaus wohnt, ist es definitiv wichtig.

Bevor du allerdings mit dem Rollentraining beginnst, nutze die Möglichkeit, innerhalb deines Trainingsprogrammes, einen FTP-Test zu machen.

Vorteil Nummer 1: Erfolge sind einfach messbar.

Ein FTP-Test ist eine gute Möglichkeit, deine Leistungsdiagnostik Zuhause zu machen. Denn ohne FTP-Test werden zu Beginn anhand deiner Angaben wie Geschlecht, Alter und Gewicht, Annahmen getroffen und dein Trainingsplan wird auf diesen Durchschnittswerten aufgebaut.

Diese Werte können aber in beide Richtungen extrem falsch für dich sein. Entweder sind die Werte für dich viel zu hoch gegriffen und du fährst dich kaputt, anstatt eine gute Form aufzubauen. Oder sie sind viel zu niedrig und setzen überhaupt keinen oder nur einen geringen Trainingsreiz.

Ebenfalls geht die neue Trainingsmethodik überall in Richtung Intervallbasiertes Training, anstatt rein auf die Umfänge. Auch bei mir selbst konnte ich rasch feststellen, dass meine Form schnell besser wurde, nachdem ich mein Training auf die Intervallbasierte Weise umgestellt habe. Durch das Rollentraining mit den schon sehr genauen Wattwerten werden Fortschritte und Erfolge nicht nur spürbar, sondern auch messbar und sichtbar.

Zudem versuche ich auch, meine Ernährung an mein Training anzupassen. Je nach gewünschtem Trainingseffekt. Momentan möchte ich gerne noch meine Fettpölsterchen ein bisschen schmelzen lassen.  Deshalb fahre ich häufig intensive Einheiten am späten Nachmittag und trinke danach nur noch einen Protein Shake, sodass sich die Kohlenhydratspeicher so gut als möglich leeren und mein Körper dann nachts in den „Sleep-low“-Modus geht. Der Körper muss aber natürlich erst lernen, mehr Fette statt Kohlenhydrate zu verbrennen. Deshalb dauert dieser Anpassungsprozess einige Wochen bzw. Monate. Sei geduldig mit dir, die Ergebnisse kommen 😊

Indoor Rollentrainer Elite

Vorteil Nummer 2: Kurz und knackig

Rollentraining darf auch generell nicht unterschätzt werden, denn es ist deutlich komprimierter und dadurch intensiver als „Radfahren“. Denn es gibt kein Bergab, keine Ebene zum Rollen, es muss konstant getreten werden, Rollphasen gibt es nicht. Der Unterschied wird dir schnell bewusst werden. Bereits nach wenigen Einheiten. Nach einer Stunde ist man hier bei einem intensiven Trainingsprogramm vollkommen fertig. Durch die intensiven Einheiten ist es umso wichtiger, für sich einen guten Trainingsplan zu wählen.

Den perfekten Trainingsplan zu finden, ist wohl in etwa so schwer zu finden, wie eine perfekte Jeans. Denn jeder Körper ist anders, jede Person ist anders, und jeder hat ganz eigene Ziele.

Egal, ob es um die Steigerung der Fitness geht, die Verbesserung einer bestimmten Zeit, oder ein bestimmtes Rennen. Jeder möchte sein individuelles Ziel erreichen.

Deshalb gibt es auch unzählige verschiedene Trainingspläne. Beispielsweise beim Marktführer Zwift. Hier gibt es direkt innerhalb der App Pläne zum Auswählen. Lies die Beschreibungen genau und überlege, ob sie wirklich zu deinen Zielen passen. Bei Zwift habe ich mich deshalb für den Plan „Single Track Slayer“ für Cross-Country Mountainbiker entschieden. Eingespannt ist bei mir aber das Rennrad.

Vorteil Nummer 3: Flexibilität und Zeiteffizienz  

Rollentraining richtig ausgeführt ist extrem gutes und zeiteffizientes Training!

Denn die guten Rolleneinheiten bestehen aus einem bunten Mix verschiedener Intervalle. Kurz und knackig mit vielen Intervallen oder auch weniger, dafür lange, Intervalle mit weniger Intensität.

2-4 Mal in der Woche versuche ich, auf dem Rollentrainer zu trainieren, wenn draußen zu wenig Schnee liegt, um auf die Langlauf-Ski zu wechseln, oder ich abends erst sehr spät von der Arbeit nach Hause komme. Die restlichen Trainings gestalte ich mit Krafttrainings und Läufen. Vor allem Cross-Läufe durch den Wald, bergauf und bergab, machen mir große Freude und halten meinen Körper fit.

Nummer 4: Weniger Wäsche und weniger Radkleidung kaufen

Sich für einen kompletten Winter auf dem Rad auszurüsten, kann ganz schön kostenintensiv werden.

Beim Indoor-Training sparst du dir teure Anschaffungen von Winterkleidung. Weder Winterjacke noch Handschuhe oder Winterschuhe wirst du brauchen. An manchen Tagen wird dir sogar das Radtrikot zu warm sein.

Und auch auf die Waschmaschine hat das Rollentraining eine positive Auswirkung. Der komplette Zwiebellook muss nicht gewaschen werden. Sondern einfach nur ein Trikot-Satz.

Nummer 5: Keine Überschuhe!!

Außerdem hat die Rolle noch einen entscheidenden Vorteil im Winter 😉: Keine Überschuhe anziehen zu müssen😉

Nummer 6: Werte und Kennzahlen

Da während deinem Training meist dein Bildschirm direkt vor dir steht, kannst du dieses Training auch nutzen, um dich richtig einschätzen zu lernen.

Mein Rollentrainer von Elite, der Direto XR, sendet direkt alle gewünschten Daten, Werte und Informationen an meinen Laptop. So lerne ich wichtige Kennzahlen über meinen Körper und kann diese einordnen. Beispielsweise, wie hoch ist meine Trittfrequenz wirklich? Welches Gefühl habe ich? Und wie weit sind diese Werte auseinander?

Dasselbe gilt für die Wattzahlen. Wie groß ist die Differenz zwischen Gefühl und Wirklichkeit?

Schon nach wenigen Trainingseinheiten wirst du merken, wie sich diese Werte angleichen.

Auch andere Dinge kannst du während dem Rollentraining perfekt ausprobieren. Beispielsweise einbeinig fahren und so weiter.

Die verschiedenen Trainingsplattformen geben dir immer wieder tolles und detailliertes Feedback. Und dazu wird aus sportwissenschaftlicher Sicht oft erklärt, wofür welches Training genau genutzt wird.

Welche Trainingsmethode nutzt du gerne?

Sport

Langlauf „Skating“ – Sommersportler werden im Winter gemacht

14. Januar 2021

Wie du deine Performance auf dem Mountainbike und Rennrad ganz leicht über den Winter steigern kannst

Solltest du dich mit professionellen Radsportlern über das Thema Wintertraining unterhalten, wird früher oder später immer das Wort „Skating“ bzw. „Cross-Country Skiing“ fallen.

Nicht umsonst sagten auch ehemalige XC Weltmeister in einem Interview, dass sie jeden Winter mindestens 1000 Kilometer Skilanglauf als Basis für die nächste Saison betreiben.

Was bei den Profis so gut hilft, dachte ich mir, kann bei mir auch nicht schaden. Und so habe ich 2018 zum ersten Mal auf Skating Ski gestanden.

XC Cross Country Skiing in Meßstetten auf der Nachtloipe

Da ich Abfahrt-Skifahren kann, war ich mir sicher, es würde einfach werden.

War es nicht. Anfangs lag ich mehr im Schnee als zu fahren und durch den enormen Kraftaufwand war ich nach 30 Minuten vollkommen am Ende.

Das ist jetzt aber nicht der Moment, in dem du dich nach einer Alternative umsehen solltest. 😉 Denn ich verspreche dir, auch du wirst es mit ein wenig Geduld und Anleitung lernen. 😊

Aller Anfang ist schwer, besonders beim Skating. Denn fehlende Technik wird durch Kraft ersetzt.

Langlaufen in Burgfelden auf der Schwäbischen Alb

Stück für Stück wirst du dich allerdings sehr schnell verbessern und einen wahnsinnig intensiven Trainingseffekt mitnehmen.

Skating-Skilanglauf unterscheidet sich sehr stark vom klassischen Langlauf. Die Ausrüstung ist meist komplett anders. Die Skating-Ski haben keine sogenannten Schuppen, wie es bei den klassischen Langlaufski der Fall ist, damit der Skating-Ski flüssig vorwärts gleiten kann. Die Grundstellung der Ski beim Skating ist immer im leichten V. Von hier aus gleitest du abwechselnd mit dem linken und rechten Ski nach vorn. Praktisch wie Inliner oder Schlittschuh laufen. Die Stöcke sind beim Skating-Skilanglauf auch länger als in der klassischen Technik, um einen stärkeren Schub mit größerer Armschwingung zu erreichen.

Beim Stockeinsatz (und auch der Beinarbeit) unterscheidet man zwischen dem schnellen 1:1, der 2:1 Pendeltechnik und der 2:1 Bergtechnik. Die schnelle 1:1 Technik bedeutet ein Stockeinsatz und ein Skieinsatz. Setzt der rechte Ski auf, wird rechts „eingestockt“, kommt der linke Ski zum Einsatz, wird links „eingestockt“. Diese Technik ist besonders für die Ebene und den leichten bis mäßigen Anstieg geeignet, um schnell voranzukommen.

Diese Technik ist allerdings auch sehr schwierig, erfordert neben einem ausgeprägten Gleichgewichtssinn und langer Gleitfähigkeit, viel Kraft und Ausdauer.

Deshalb empfehle ich für den Anfang die 2:1 Technik, ganz zu Beginn auch erst einmal, ohne Stöcke zu Laufen, um den sogenannten Schlittschuhschritt zu erlernen. Schließlich kommt bei korrekter Ausführung die meiste Kraft aus den Beinen, die ja auch über einen viel größeren und kräftigeren Muskel verfügen. Der Stockeinsatz kommt unterstützend hinzu und verleiht zusätzlichen Schub und ein etwas Stabilität.

Bei der 2:1 Technik kommt ein Stockeinsatz beider Arme beispielsweise gemeinsam mit dem rechten Ski und der linke Ski wird ohne Stockeinsatz nach vorne geschoben. Auf jeden zweiten Schritt mit dem Ski kommt also einmal die Unterstützung der Arme hinzu. Rechtshänder bevorzugen eher den rechten Stockeinsatz und somit den rechten Armeinsatz als Führungshand, Linkshänder andersrum. 

Je besser deine Technik wird, umso kraftschonender und effektiver wird dein Training. Nebenbei verbessern sich auch mit fortschreitender Technik die Laufgeschwindigkeiten merklich.

Winter Wunderland Meßstetten, klassische und Skating Loipe am Alten Hau

Das Langlauf-skaten ähnelt dem Mountainbiken sehr, wenn man Muskelgruppen und Kraft-Ausdauerverhalten vergleicht. Kraftschnelligkeit ist gefragt, am Berg brauchst du eine starke Explosivität. Die Anstiege beim Skilanglauf sind deutlich kürzer als beim Mountainbiken, stehen sich allerdings bei der Intensität um nichts nach.

Meistens sind die Runden sehr hügelig und du hast nur wenig Zeit, dich zu erholen. Viele Runden ähneln einem XC Kurs mit dem ständigen Auf- und Ab. Dadurch wird das Langlaufen auch sehr kurzweilig. Eine Stunde auf den schmalen Brettern vergeht wie im Flug.

Auch macht es dir das Wetter mal schwerer und mal leichter. Wenn es besonders eisig ist, wirst du deutlich schneller unterwegs sein, wenn du Tiefschnee oder sulzigen Schnee hast, wird es deutlich kraftintensiver und anstrengender.

Der Skating Sport ist bisher der einzige, den ich kenne, bei dem der Fortschritt so offensichtlich ist. Bei jeder zweiten bis dritte Einheit wirst du eine Verbesserung deiner Zeit bemerken. Nach zwei Wochen mit jeweils 4 bis 8 Stunden die Woche, wirst du eine deutlich schnellere Zeit fahren.

Aber auch deine Muskulatur wird sich in kürzester Zeit anpassen. Bereits nach zwei Wochen wirst du den Unterschied im Spiegel sehen. 😊 Und ab dann wird es dir richtig Spaß machen. Neben den Beinen, die durch das Radfahren ganzjährige Belastung gewohnt sind, trainiert Cross-County Skilanglauf zusätzlich die Rumpf-, Rücken- und Oberkörpermuskulatur.

Nichts desto trotz ist XC Skilanglauf eine enorme Belastung für den Körper. Deshalb packe dir immer einen Eiweiß Shake ein, den du direkt auf der Heimfahrt genießen kannst. Umso schneller, umso besser. Schön kühl wird dieser im Auto von selbst. Bei uns fliegen mittlerweile nur noch die Ski ins Auto und dann werden die Shakes verteilt, noch bevor wir wieder im Auto sitzen.

Hier kann ich besonders den Zitrone Quark Shake von 4 you E-Health empfehlen. (Mit „lelia10“ bekommt ihr einen Rabatt)

Durch die hohe Anstrengung wird es während der Aktivität auf den Ski ordentlich warm. Deshalb solltest du dich nicht zu warm anziehen. Eine dicke Ski Jacke wird dich verkochen. Am besten geeignet ist hier eine Primaloft Jacke, da man hier deutlich weniger schwitzt.

Auch das Zwiebel Prinzip ist hier super geeignet, Unterzieh Shirt, Sportpullover und dann Jacke sind bei Temperaturen zwischen -10 Grad bis 0 Grad wirklich angenehm. Bei Temperaturen um 0 Grad reicht auch ein dünnes Sportshirt unter einer Primaloft Jacke oder Wintersportjacke.

Die Stocklänge und Skilänge sollten unbedingt bei jedem Hersteller vorher abgefragt werden, denn hier gibt es enorme Unterschiede. Manche Hersteller gehen auf das Gewicht, manche auf die Größe der Person und manche beides. Auch zwischen Anfänger und Fortgeschrittene wird unterschieden. Ein längerer Ski kann eine längere Gleitphase unterstützen, ist jedoch weniger wendig. Fortgeschrittene greifen eher zu etwas längeren Stöcken, Anfänger wählen besser die kleinere Variante.

Ebenso bei den Schuhen. Unbedingt ausprobieren. Meine Skating-Schuhe sind beispielsweise zwei Größen größer als meine restlichen Schuhe.

Und wichtig: Es gibt verschiedene Bindungen. Beispielsweise die SNS Pro Pilot Bindung von Salomon funktioniert auch mit den richtigen Schuhen von Alpina oder Rossignol. Für andere Schuh-Bindung-Ski-Kombinationen existieren auch Adapterplatten.

Da die Einheiten auf Langlauf-Ski deutlich intensiver sind als Radfahren, benötigst du auch deutlich weniger Zeit für das Training. 1 Stunde XC Skating ist meiner Meinung nach gefühlt wie 2 bis 2.5 Stunden Radfahren. Durch die kürzere Zeit brauchst du dir auch weniger Gedanken um die Verpflegung machen. Für eine Einheit zwischen 1 und 1.5 Stunden brauchst du höchstens einen Trinkrucksack oder Gurt. Zur Not tut´s aber auch mal eine Handvoll Schnee 😉

Allgemein

Wie du dieses Jahr stärker aus dem Wintertraining kommst – Radsaison 2021

21. Dezember 2020

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Als ich im Frühjahr 2016 mit dem Radfahren gestartet bin, war ich im Winter ultra- motiviert und habe jede freie Minute auf dem Rad verbracht.

Aber ist draußen fahren bei Wind und Wetter überhaupt für jeden effektiv?

Ich zeige dir, wie du bestens durch den Winter kommst

Die Offseason im Herbst ist mittlerweile vorbei. Dazu gehört selbstverständlich, dass die Form schlechter wird. Aber jetzt kommt die Zeit, in der man sich langsam wieder an die Arbeit für 2021 machen sollte.

Start Dresden Marathon

Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal ein Trainingslager auf Mallorca im Februar absolviert und daraufhin einen sehr großen Unterschied zu den letzten Jahren bemerkt. Das Training über den Winter zahlt sich definitiv aus.

Wie startest du aus der Off-season?

„Ein Ziel ohne Plan ist nur ein Wunsch“

Mach dir einen Plan. Nimm dir wirklich Zeit und schreib deine Ziele auf. Egal, ob große oder kleine Ziele, schreibe es auf.

Danach packe deine persönliche Motivation mit auf den Zettel.

Motivation kann für jeden anders sein und es gibt definitiv kein Richtig oder Falsch. Überlege dir:

Was will ich schaffen? Ist es eine Teilnahme bei einem Rennen? Eine bestimmte Zeit? Gewichtsabnahme/Muskelaufbau? X Tage Sport die Woche?

Das alles ist dir überlassen, finde es für dich selbst heraus 😊

Beachte jedoch beim Ziel Jahreskilometer: Qualität schlägt Quantität. Für erfolgreiche Rennen benötigst du Grundlage, aber auch Spritzigkeit.

Photo und Copyright David Wenkemann

Natürlich ist aber jeder Körper anders.  Mein Körper spricht extrem gut auf Intervallbasiertes, kurzes und intensives Training an.

Nächster Schritt: Welche Sportarten kannst und möchtest du über den Winter betreiben?

In meinem ersten Winter in Jena, 2017, habe ich mich sehr über das milde Klima in Thüringen gefreut. Den ganzen Winter bin ich durchgeradelt und dann kam der März und ich hatte überhaupt keine Lust mehr auf das Radfahren. Lektion gelernt 😀

Deshalb versuche ich, über Herbst und Winter einen Ausgleich zu schaffen und wirklich neue Reize zu setzen, Abwechslung zu schaffen.

Mitunter jogge ich über den Winter äußerst gerne. Joggen gibt meinem Körper ganz andere Reize und ist super zeiteffizient. Zudem kühlt der Körper selbst bei Minusgraden weniger aus, als auf dem Rad.

Übrigens verbrennt dein Körper beim Joggen bei kälte deutlich mehr Kalorien 😉

Im Winter Radfahren zu gehen, kann ganz schön harte Arbeit sein 😀 Bis man angezogen ist, nimmt sehr viel Zeit in Anspruch und am Ende ist man im schlimmsten Fall doch zu warm oder zu kalt.

Wenn ich Joggen gehe, dann am liebsten als Crosslauf durch den Wald. Denn der weiche Waldboden ist viel besser für die Gelenke als der Asphalt. Außerdem ist das ständige Wechseln von auf- und ab sehr ähnlich zu den Mountainbike-Rennen.

Und beim Laufen muss sich auch nicht so lange angezogen werden.

Wichtig für mich ist immer ein Proteinshake (Rabattcode: lelia10) direkt nach der Laufeinheit. Laufen strengt mich deutlich mehr an und deshalb versuche ich, meinen Körper so gut als möglich zu unterstützen.

Meine liebste Alternativsportart ist allerdings das Langlaufen. Skating-Skilanglauf, wie man es vom Biathlon kennt. Der Anfang mit der Skatingtechnik ist jedoch gar nicht so leicht, aber von Runde zu Runde wird es besser.

Beim Skating kommt es sehr auf die Technik an, denn ansonsten muss alles durch Kraft kompensiert werden. Und Skaten ist auch so schon anstrengend genug 😉

Denn Skaten kostet eine Menge Kraft und Koordination, verbrennt dafür aber wahnsinnig viele Kalorien, und baut ordentlich Muskeln auf.

Skaten ist im Prinzip ein Ganzkörper-Workout für Kraft und Ausdauer. Deshalb nicht verzweifeln, wenn die Zahl auf der Waage kurzzeitig nach oben klettert. Mehr Muskeln verbrennen dafür ja wiederum mehr Fett im Ruhezustand.

Eine dritte Alternative ist das Schwimmtraining!

Allerdings weiß in der momentanen Corona-Zeit keiner, wann dieses wieder möglich sein wird. Speziell Pyramiden-Intervalle sind ein super intensives Intervalltraining, das einen ordentlich aus der Puste bringt.

Natürlich gibt es auch Menschen, für die draußen Radfahren das ganze Jahr über gut funktioniert.

Meine Erfahrung war es eben, bei ganzjährigem Training nur auf dem Rad, ab März keine Motivation mehr fürs Radfahren zu haben, und ständig krank zu sein. Außerdem war ich meistens nach einer Stunde komplett durchgefroren, speziell an Oberkörper und Füße.

Seit 2019 gehöre ich zu meiner Freude zu den Elite Ambassadors! Elite stellt Rollentrainer, Radträger, Trinkflaschen und weiteres Fahrradzubehör her.

Dadurch habe ich die Möglichkeit, Zuhause auf meinem Rollentrainer Elite Direto XR zu trainieren.

  • „Mit integriertem Leistungsmesser mit einer Genauigkeit von +/- 1,5%
  • Komplett vormontiert, inkl. 11-fach Kassette, geeignet auch für Schaltwerke mit langem Käfig
  • Volle Interaktion mit App, Software, Windows PC und Mac, sowie Tablets und Smartphones via ANT+ oder Bluetooth Smart
  • Simuliert Steigungen bis 24%

Für mich ist das Rollentraining auf der smarten Rolle ein echter Gamechanger. Die Intervalle können durch die Steuerung der Rolle wirklich äußerst genau gefahren werden. Es gibt keine externen äußeren Einflüsse, wie die Länge des Berges und Variation der Steigung. Dazu bekommst du direktes Feedback über den Bildschirm, ob du in den richtigen Wattbereichen unterwegs bist.

Durch die Vielzahl von Trainingsprogrammen und wirklich strukturierten Trainingsplänen, hast du eine Möglichkeit, dich durch ein kleines monatliches Budget von 10 bis 15 Euro deutlich zu verbessern und mit deinen Freunden und Teamkollegen zu trainieren oder Wettkämpfe zu fahren. Im Vergleich zum Fitnessstudio fast schon ein Schnäppchen.

Aber auch hier ist wie überall Vorsicht geboten. Wähle deinen Trainingsplan mit Bedacht. Mein Favorit ist der Cross-Country-spezifische Trainingsplan „Single Track Slayer” auf Zwift. Dieser Trainingsplan läuft über 10 Wochen und bietet dir täglich wechselnde Workouts zwischen 50 und 70 Minuten intensiven und lockeren Trainings.

Vor dem Beginn eines Trainingsplans würde ich immer einen FTP-Test empfehlen.

Natürlich sind diese nicht so genau wie eine Leistungsdiagnostik, aber sie können dir trotzdem einen Überblick über deine Leistung liefern, in welche Richtung du dich entwickelst.

Solche FTP-Tests finde ich alle 6 Wochen als sinnvoll, um das Training stets auf den eigenen Fortschritt und aktuellen Leistungszustand anzupassen.

Eine richtige Leistungsdiagnostik mache ich normalerweise ein bis drei Mal im Jahr.

Der letzte Punkt um in der neuen Saison richtig durchstarten ist die Mentale und persönliche Entwicklung.

Seit 2017 arbeite ich in den Bereichen Mentaltraining und Fahrtechnik mit Kerstin Kögler.

Kerstin Kögler Mountainbikerin

Kerstin war früher selbst Radprofi beim Team BMC, und ist seit einigen Jahren Trainerin. Durch diese Erfahrung kennt sie beide Seiten, und kann einen durch Ihre große Erfahrung sehr stark voran bringen.

Kerstin hat mir von Anfang an geholfen, Ziele zu setzen und mit Erfolgen aber auch Misserfolgen umzugehen. Jeder Athlet kennt das Gefühl, wenn man sich selbst Ziele setzt, und die Umsetzung klappt einfach nicht. Oft ist es nicht der Druck von außen, sondern der Druck den man sich selbst macht.

Mit Ihr kannst du jedes beliebige Thema erarbeiten. Bei mir sind es auch oft Themen z.B. „Wie schaffe ich es mental durch eine Langstrecke“?

Beispiel Sellaronda Hero 2019, noch nicht gesund, nicht fit. Wie kann ich die 60 km und 3200 Höhenmeter mit Spaß bewältigen.

Oder, mein erster Laufwettbewerb steht an. Was muss ich beachten?

Damit du dich selbst überzeugen kannst, gewinne hier ein Mentaltraining bei Kerstin Kögler egal ob im Bereich Sport oder privat.

Gewinnspielausschreibung:

1 Stunde Online Mental Coaching mit Kerstin Kögler
Wert: 100,00 Euro

Was ist aktuell deine Herausforderung?
Was wäre, wenn du diese gelöst hättest?
Welche Möglichkeiten würden sich daraus ergeben?

Kerstin Kögler bewegt und bestärkt als Mental Coach Menschen in der sportlichen und persönlichen Entwicklung.

Im Coaching bestimmst du, an welchem Thema du arbeiten, was du erreichen möchtest.
Kerstin geht individuell darauf ein, was dich am stärksten macht.

Ihr trefft euch Online, der Vorteil für dich ist:

  • keine Anreise
  • bequem von daheim 
  • größere zeitliche Flexibilität 
  • zeitsparend

Kerstin Kögler ist eine viel gebuchte Mountainbike-Fahrtechnik-Trainerin und Mental Coach aus Blaustein bei Ulm.
Sie war früher selbst Profi Athletin. Daher bekommt sie ihre Expertise nicht nur aus der Theorie, sondern auch aus
der Praxis.
Weitere Informationen zu Kerstin: www.kerstin-koegler.de

Anmerkungen:
Terminvereinbarung nach Absprache mit Kerstin Kögler
Die Termine für Mental Coachings finden unter der Woche statt

Kommentiere diesen Beitrag, warum du der oder die richtige für das Coaching bist.

Das Gewinnspiel findet hier auf meinem Blog statt, sowie auf Instagram. Teilnehmen kann jeder ab 16 Jahren. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Das Gewinnspiel endet am 31.12.2020 um 24.00 Uhr.

Das morgige Gewinnspiel findet ihr hier bei https://mama-kann-das.com/

. Allen viel Glück und ein gutes Wintertraining 🙂

https://www.facebook.com/Weihnachtsblogger/

Sport

Adventskalender 2020 – Von uns Bloggern für euch Leser

3. Dezember 2020

Auch 2020 wollen wir euch den Dezember wieder versüßen. Nachdem dieses Jahr sicher für alle nicht einfach war, freuen wir uns umso mehr euch jeden Tag ein tolles Gewinnspiel zu bieten.

Zu gewinnen gibt es Dinge aus allen Bereichen, nicht nur aus dem Sport 🙂

Adventskalender 2020 von uns Bloggern für euch Leser

Du möchtest auf dem neuesten Stand bleiben?

Ganz einfach, auf der Facebookseite der Weihnachtsblogger, seid ihr immer auf dem aktuellen Stand. Jeden Tag gibt es einen Post zum jeweiligen Türchen.

Auch ich habe etwas cooles sportbezogenes für euch auf Lager 😉 also bleibt gespannt.

Die Übersicht

Eine Übersicht, über alle Türchen findest du direkt hier.

Türchen 1 Türchen 2 Türchen 3 Türchen 4 Türchen 5 Türchen 6 Türchen 7 Türchen 8 Türchen 9 Türchen 10 Türchen 11 Türchen 12 Türchen 13 Türchen 14 Türchen 15 Türchen 16 Türchen 17 Türchen 18 Türchen 19 Türchen 20 Türchen 21 Türchen 22 Türchen 23 Türchen 24

Sport

Schneller Gewichtsverlust mit Hilfe von Omega 3 Fettsäuren

8. September 2020

… und schon wieder nähern wir uns dem Herbst.

Nach einem turbulenten ersten dreiviertel Jahr 2020 normalisiert sich langsam wieder alles einigermaßen. Und doch, nimmt sicherlich jeder Positives sowie Negatives aus dem Corona-Jahr mit.

Für mich hat sich die Auszeit teilweise gut angefühlt. Wenn der Dauerstress einfach ein paar Monate weg fällt, fühlt es sich gut an. Die Zeit konnte ich nutzen, um wieder intensiv mit dem Radfahren zu starten.

Gerade in der Corona-Zeit war es für mich wichtig, einen Fokus auf gesunde Ernährung und mein Immunsystem zu legen, das ich spätestens seit dem Eppstein Barr Virus zu schätzen weiß.

Ich persönlich habe keine bestimmte Ernährungsstrategie im Gegensatz zu vielen Anderen. Meine Ernährung ist weder vegetarisch, vegan, low carb, Keto oder was es sonst alles gibt. Ich ernähre mich regional, speziell bei Fleisch und Eiern, und versuche, so viel Gemüse als möglich in meine Ernährung einzubauen.

Speziell bei den Rennen ist ein optimaler Fettstoffwechsel essentiell. Denn besonders bei Langstrecken-Rennen gehen dem Körper früher oder später die Reserven aus. Deshalb sollte er sich währenddessen sowie danach so gut als möglich aus seinen Fettreserven ernähren.

Seit Februar hat sich bei mir gewichtstechnisch und auch konditionell viel verändert. Ohne Verzicht, ohne übertriebenen Sportkonsum und ohne große Einschränkungen oder fancy Menüs.

Februar/Juli/September 2020

Der Schlüssel zu meinem persönlichen Erfolg waren viele kleine Stellschrauben. Zum Einen natürlich, einfach wieder den Spaß am Sport zu finden, zum Anderen eine ausgewogene Ernährung. Und zum Dritten die Unterstützung des Körpers durch die richtigen Fette.

Zu Beginn meines sportwissenschaftlichen Studiums im Oktober 2017 hat mich die Wissenschaft wirklich fasziniert. Es war spannend zu lernen, wie man seinen Körper bei verschiedenen Prozessen unterstützen kann und dadurch mega Resultate erzielen kann.

Speziell die Fette waren für mich ein äußerst spannendes Thema. Eine fettschlaue Ernährung kann den Fettstoffwechsel ordentlich boosten.

Gesunde Fette helfen bei einer schnellen Regeneration, beim Ankurbeln des Fettstoffwechsels und wirken entzündungshemmend. Auch der Heilungsprozess wird gefördert.

Arctic Blue Omega 3 Fischöl

Was können Fette in unserem Körper verändern?

  • Sie liefern Energie, neun Kalorien pro Gramm
  • Sie verbessern sie als Geschmacksträger das Geschmacksempfinden

(Leistungs-)Sportler haben oft einen zu niedrigen Wert an den beiden Omega-3-Fettsäuren EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure) in Erythrozyten (rote Blutkörperchen).

Omega-3 und auch Omega-6-Fettsäuren zählen zu den essentiellen Fettsäuren, welche der Körper nicht selbst herstellen kann und durch die externe Nahrungszufuhr zu sich nehmen muss. Eine ausgewogene Ernährung ist für mich der Key.

Wenn ein Mangel an EPA und DHA (Omega 3) besteht, bedeutet dies eine suboptimale Leistung vieler Prozesse im Körper. Dazu gehören Herzkreislaufsystem, Muskeln, Gehirn und natürlich der Fettstoffwechsel.

Was genau bewirkt Omega-3 und Omega-6 bei Sportlerinnen und Sportlern ?

Die meisten Sportler achten bereits auf eine gute Fettversorgung und ergänzen ihre Mahlzeiten beispielsweise mit Nüssen oder Avocado. Auch nutzen viele Sportler bereits Supplemente im Bereich Omega 3, oder vegane Alternativen aus Algen.

Speziell bei kontinuierlichem und intensivem Training ist ein hoher Omega-3-Spiegel wichtig, um seine Muskelarbeit zu unterstützen. Denn EPA und DHA haben eine katabole, also muskelaufbauende, Wirkung. Auch Muskelkater und Muskelermüdung können vorgebeugt werden.

Ebenso arbeitet der Fettstoffwechsel durch ausreichend Omega-3 deutlich besser und hilft dir so wie mir, das ein oder andere Kilo zu verlieren.

Besonders bei Sportlern wird das Herz-Kreislaufsystem deutlich mehr beansprucht und so ist auch hier eine effektive Unterstützung ein großer Pluspunkt.

Welche hochwertigen Quellen für EPA und DHA gibt es?

Fette Fische aus kalten Meeren wie Hering, Lachs, Makrele und Thunfisch sind gute Lieferanten. Allerdings enthalten Zuchtlachs und Thunfisch große Mengen an Schadstoffen und sollten deshalb nicht allzu häufig konsumiert werden.

Mein Arctic Blue Fischöl vertritt die Werte Nachhaltigkeit, Frische, Reinheit und Natürlichkeit. Das Fischöl wird in Norwegen aus den Schneideresten beim Filetieren von 100% frischem arktischen Wildfisch hergestellt. 

Was bedeutet das blaue MSC Siegel?

Kein Fisch wird extra oder zusätzlich für die Herstellung von Fischöl gefangen. Schon ein Fisch liefert aus den puren Schneideresten eine ganze Flasche Fischöl. Am gleichen Tag wie der Fang wird der Fisch verarbeitet. Dadurch gibt es beim Arctic Fischöl keinen unangenehmen fischigen Nachgeschmack. Mir schmeckt es sehr gut.

Leinöl, Chia-Samen und Walnüsse enthalten Alpha-Linolensäure, welche im Körper zum Teil zu EPA und DHA umgewandelt wird.

Deshalb ist es ratsam, auf hochwertige Fischöl-Präparate zu setzen.

Welche Alternative gibt es für Vegetarier und Veganer?

Arctic Blue züchtet in einer kontrollierten Umgebung Algen, welche im Wasser selbst Omega-3 produzieren. Algen sind Minipflanzen, die den Fischen als Nahrung dienen und das Omega 3 in der Nahrungskette weitergeben. Die Kapsel besteht aus Seegras anstatt Gelatine, also 100% Vegan.

Wann sollte das Fischöl eingenommen werden?

Einmal am Tag zu einer Hauptmahlzeit.

Und auch hier schließt sich wieder der Kreislauf zu einer abwechslungsreichen Ernährung.

Generell gilt „Eat the Rainbow“: Deine Ernährung sollte bunt und vielfältig sein. Bau die Säule deiner Ernährung hauptsächlich auf Gemüse und weniger auf Kohlenhydrate.

Die anfängliche Umstellung mag vielen etwas schwerfallen. Aber bereits in der zweiten Woche wird es deutlich leichter und ab der vierten Woche habe ich überhaupt keinen Unterschied mehr gespürt. Dafür fühlte ich mich fitter, vitaler, leichter und die Regeneration verlief wie von selbst.

Der Körper benötigt deutlich weniger Kohlenhydrate als angenommen und auch drei Mahlzeiten sind völlig ausreichend. Sehr schnell wechselt der Körper von seinem „Kohlenhydratverbrennungsmodus“ in den „Fettverbrennungsmodus“.

Ein gesunder und vitaler Körper ist in allen Lebenslagen wirklich wichtig, deshalb: Gib deinem Körper die besten Nährstoffe und freue dich über das beste Ergebnis!

Sport

Rothaus Bike Giro 20.- 23. August 2020

28. August 2020

Der Rothaus Bike Giro bietet in Deutschland allen Mountainbike-Begeisterten ein wunderschönes Etappenrennen durch den Schwarzwald.

Über 220 Kilometer und 6000 Höhenmeter werden in den vier Tagen quer durch den Schwarzwald absolviert. Insgesamt gingen rund 450 Starter an die Startlinie. Die ersten beiden Tage starten vom Notschrei aus, und zeigen die schöne Gegend rund um den Feldberg. Die beiden anderen Tage starten direkt an der Brauerei Rothaus im nicht ganz so hoch gelegenen Grafenhausen.

(C) Sebastian Schnitzer, Rothaus Bike Giro Schwarzwald

In diesem Jahr war natürlich auch hier vieles anders, da das Event nur aufgrund eines sehr guten Hygienekonzeptes stattfinden konnte. Egal welche Meinung jeder Einzelne zu diesem Thema vertritt, momentan freue ich mich einfach, wenn überhaupt ein Rennen stattfinden kann. Denn es geht nicht nur um das Radfahren, sondern auch darum, seine Freunde und Bekannten zu sehen.

Aufgrund des Konzeptes musste im Start- und Zielbereich eine Maske getragen werden. Bis 30 Sekunden vor dem Start. Auch für die Betreuer gab es strenge Regelungen und die Daten wurden erfasst. Dafür bekam jeder Athlet und Betreuer ein rotes Armband.

Wie bei Etappenrennen üblich, gab es am ersten Tag einen Prolog mit kurzer Distanz. Hier standen 21,8 Kilometer und 560 Höhenmeter auf dem Plan. Trails gab es hier noch kaum und so wurde es natürlich ein sehr schnelles Rennen. Der Sieger kam mit seinem Mountainbike auf eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 32 Kilometern pro Stunde.

Für mich ging es eher darum, den Körper wieder an die Belastung zu gewöhnen. Durch eine beruflich ziemlich turbulente „nach Corona“ Zeit bin ich die 14 Tage vor dem Rennen mehr oder weniger überhaupt nicht auf dem Fahrrad gesessen.

Mir ist es immer wichtig, den Stress mehr oder weniger zu vermeiden. Radfahren soll Spaß machen und kein „Zwang“ sein.

Die Anreise war schon sehr schön. Von Titisee aus ging es hinauf Richtung Feldberg und wir hatten einen wunderbaren Blick auf den bei sonnigem Wetter gut besuchten Schluchsee.

Nachdem wir die letzten Serpentinen bis zum Notschrei geschafft hatten, begann der typische Renntrouble. Startnummer abholen, Fahrrad aufbauen und Nummer anpinnen. Bei mir Chaot kommen auch immer noch die letzten Reparaturen dazu 😀 Danach ging es direkt Richtung Start, denn der Start und Ziel Bereich lag oben im Langlauf Center.

Startblock Elite Damen Rothaus Bike Giro

Um 15:00 Uhr fiel der erste Startschuss für die Elite Herren, danach ging es mit jeweils einer Minute Abstand für die restlichen Fahrer auf die Strecke.

Der Start der Frauen verlief extrem schnell. Es wurde sofort richtig Gas gegeben und nach ca. 500 Metern war ich dem Kollaps nahe 😀 Schließlich fiel mir eine wild schreiende Frau am Rand auf, und mir wurde klar, warum mir langsam schwindlig wurde.

Ich hatte vor lauter Aufregung vergessen, die Maske abzusetzen. 😀 Im Trail mit hoher Geschwindigkeit gar nicht so einfach die Maske auszuziehen und hinten im Trikot zu verstauen. Pro Tipp für den nächsten Tag -> unbedingt vorher absetzen!

Fahrradfahren mit Maske

Die Strecke war mit 560 Höhenmetern relativ flach und so ging es den ersten Tag nur über Schotter und Waldwege. Nach den ersten drei Kilometern passierten wir wieder das Ziel. Am Ende der kommenden ersten langen Abfahrt fand ich dann einen Partner, um zusammen zu fahren. Mit ihm gemeinsam konnte ich bergauf ein super Tempo fahren und mich bergab nochmal etwas mehr pushen.

Die Strecke führte auch durch eine kleine Ortschaft, an deren Streckenrand einige Fans für eine tolle Stimmung sorgten.

Am ersten Tag fühlt man sich natürlich auch noch gut, man ist ausgeruht und hat noch Power. Dazu kommt, dass mir Kurzdistanzen viel Spaß machen, auch wenn mein Körper eher für Langdistanzen gemacht ist.

Der Schwarzwald zeigte sich von seiner besten Seite, mit schönem Wetter und Sonnenschein konnten wir die Strecke wirklich genießen. Ein Ausblick von oben ist einfach immer etwas Besonderes. Da ich schon lange nicht mehr im Schwarzwald war, hätte ich am liebsten noch einige Tage Urlaub angeschlossen.

(C) Sebastian Schnitzer

Durch die Kurze Etappe trafen sich alle Fahrer nach dem Rennen im Zielbereich auf der Wiese des Nordic Centers wieder. Hier wartete bereits mein erfrischend kühler Joghurt-Zitronen-Shake von For you E-health für einen direkten Start der Regeneration.

Zielsprint Rothaus Bike Giro

Nach der üblichen Plauderei im Ziel ging es für uns weiter ins Hotel in Kirchzarten. Direkt am Bahnhof fanden wir ein nettes Restaurant, in dem wir einen schönen Abend verbringen konnten, mit gutem Essen, und für mich natürlich mit Wasser 😀

Nach einer viel zu kurzen Nacht ging es beim Bäcker um die Ecke zum Frühstück. Ich hoffte auf Rührei oder Müsli, oder irgendetwas in diese Richtung. Leider bestand das Frühstück aus Croissant bzw. Brötchen mit Butter und Marmelade. Deshalb wurde es ein Kuchen und eine Brezel sowie eine Banane. Suboptimal 100, aber zu allem anderen fehlte die Zeit. Während des Rennens wird der Körper ordentlich mit Gels und Riegeln versorgt und so ging es an den Start.

Am 2. Tag standen 65,8 Kilometer und 2050 Höhenmeter an. Gleich zwei Mal wurden wir hinauf auf den Feldberg geschickt und so verteilten sich die Höhenmeter quasi hauptsächlich auf zwei Anstiege.

Etappe Feldberg mit dem Mountainbike

Schon vom Start weg war das Tempo heute deutlich langsamer als am Vortag. Die ersten drei Kilometer waren wieder dieselben und so passierten wir auch heute wieder direkt das Ziel. Nach der ersten Zieldurchfahrt hatte sich das Feld schon gut auseinandergezogen und es ging direkt auf die ersten Trails. Inklusive ein paar Spitzkehren. Dies führte leider zu einem abartigen Stau und so blieb nichts übrig, als einige Minuten den anderen Fahrern beim Tragen und Schieben zuzusehen. Etwas schade war, dass durch den Stau in der ersten Runde ein Fahren nicht möglich war. Und das, obwohl die Sektion wirklich schön war.

Heute erwarteten uns aber auch einige Sektionen, die mir persönlich nicht gefallen haben. Es gab einige Stellen, an denen wirklich halbe Bäume und lauter Geäst lagen. Da habe ich immer etwas Panik um meine super Pirope Laufräder, da diese super leicht sind und ein mega Rollverhalten haben. Allerdings möchte ich in meinen Textilspeichen nicht unbedingt einen Ast, wenn es sich vermeiden lässt.

Heute lief es erwartungsgemäß nach dem ersten Warm-Up-Renntag deutlich besser.

Die erste Bergetappe lief auch wirklich gut, ich war mit meiner Performance sehr zufrieden. Oben am Berg konnte ich auch die Elite Fahrerin auf dem Platz vor mir einholen und den Abstand bis zum Ziel halten. Allerdings ist sie mir leider auf der Bergab-Passage danach wieder entwischt.

Einen so langen Berg kenne ich nur vom Hero-Rennen in Südtirol, und ich muss sagen, kleine Rampen sind mir lieber. Für den Bergfahrer fehlen mir die körperlichen Voraussetzungen.

Zum ersten Mal seit langem waren mir die „nicht-technischen“ Verhältnisse wirklich recht. So waren die Rennen zeitlich deutlich schneller zu absolvieren, als die letzten Wochen in Tschechien.

Der Wechsel zwischen Asphalt, Schotter und Trail machte die Reifendruck-Wahl jedoch etwas schwerer und wir suchten den bestmöglichen Kompromiss.

Von Minute zu Minute lief es die ersten Dreieinhalb Stunden besser. Nach etwa der Hälfte des zweiten Berges überfiel mich dann aber doch die Müdigkeit. Der Berg schien immer endloser zu werden und ich fand einfach keine gute Gruppe, mit der ich ein Stück fahren konnte. Und so kämpfte ich mich in 4,5 Stunden zumeist allein durch die heutige Etappe.

Bei der Hitze des heutigen Tages versuchte ich so gut als möglich, hydriert zu bleiben und verbrauchte während der Fahrt rund 6.5 Liter Iso.

Heute war der erste Tag, an dem ich wirklich platt im Ziel war. Super stolz, denn ich glaube nicht, dass ich viel Zeit verschwendet habe, das war wirklich mein Limit.

Danach ging es zum Hotelwechsel. Die nächsten 3 Tage verbrachten wir im Landhotel Wilden Mann in Eggingen. Ein wunderschönes Hotel, welches wir wärmstens empfehlen können. Morgens aufwachen mit Blick auf die süßen Zottelkühe ist einfach schön.

Außerdem sind alle Produkte regional und mega lecker =)

Langsam kamen die ersten Müdigkeitserscheinungen. Die Nacht war mehr schlecht als recht, Der Magen meldete sich langsam aufgrund der Fülle an Gel und der Puls wollte auch nicht so recht runter gehen.

Bereits von anderen Etappenrennen wusste ich, der Dritte Tag wird der heftigste.

Dieses Mal kam allerdings alles anders.

Als moralische Unterstützung kam mein Papa zur 3. und 4. Etappe als Zuschauer mit. Und ich freute mich sehr auf die kommenden zwei Tage.

Das Wetter begrüßte uns heute mit Dauerregen.

Als der Startschuss fiel, merkte ich direkt, dass ich mich heute gut fühlte und hatte Riesen Spaß auf der Strecke. Die Betreuung durch Sandro und Papa war natürlich ein extra Boost und machte es mir noch einmal leichter. Gleich zu Beginn habe ich eine Gruppe von 3 Männern gefunden, die das Rennen mit sehr viel Spaß nahmen und als große Gaudi. Genau mein Ding also 😀

Die Zeit bis zur ersten und zweiten Verpflegungsstation verging wie im Flug. Heute gab es wirklich schöne Trails, bergauf wie bergab. Nach der zweiten Verpflegung an der Skischanze in Titisee ging es für uns wieder den Berg hoch. Und dann wieder nach unten…. Ganz, ganz weit nach unten. Leider hörten im Ort die Pfeile wieder auf. Und ich stand mit einer großen Gruppe von etwa 30 Fahrern an der Hauptstraße.

Keiner wusste weiter, eins war leider sicher: Dies war nicht der richtige Weg, jemand hatte die Schilder umgestellt.

Völlig verärgert und demotiviert ging es den Berg schiebend wieder hinauf, alle möglichen Kreuzungen wurden getestet wo es wieder weiter gehen könnte. Der Unmut wuchs von Minute zu Minute und bis wir endlich wieder die richtige Strecke gefunden hatten, war sozusagen das ganze Feld an uns vorbei.

Für mich war die Motivation danach ehrlich einfach weg.

Es machte überhaupt keinen Spaß mehr und ich wurde dadurch deutlich langsamer und verlor auch noch meine Gruppe. Der Tag war im Kopf abgehakt. Es ging nur noch darum, irgendwie ins Ziel zu gelangen, alles andere spielte keine Rolle mehr.

Im Ziel dann tatsächlich eine gute Nachricht. Das Orga-Komitee um Rick Sauser gab der ganzen Gruppe, die in die Irre geleitet wurde, eine Zeitgutschrift. Natürlich glich diese nicht alles aus, aber besser als nichts und eine wirklich nette Geste.

Damit ging es mit Vorfreude auf die letzte Etappe ins Bett.

Am vierten Tag merkte ich wirklich deutlich die vielen Stunden im Sattel und ich freute mich auf ein baldiges Ende 😀

Meine Motivation heute so schnell als möglich zu fahren, war riesig, denn ich wollte einfach nur fertig sein.

Glücklicherweise lief es mir wirklich gut und ich quetschte noch einmal alles aus meinem Körper, was nur möglich war. Die vielen Trails am heutigen Tag kosteten durch manchmal Absteigen noch einmal extra Körner, aber ich gab nicht auf und kämpfte mich durch. Das Härteste waren die letzten 2 Kilometer, auf denen es wirklich noch einmal richtig steil und matschig wurde. Die 66,7 Kilometer und 1400 Höhenmeter kosteten mich noch einmal sehr viel Kraft und Motivation. Glücklicherweise konnte ich fast die komplette Distanz in einer Gruppe fahren, wodurch wir uns auf der Ebenen schön mit dem Windschatten fahren abwechseln konnten.

Am Schluss standen 15 Stunden und 12 Minuten über die 4 Tage verteilt im Ergebnis und eine weitere, superschöne Rennserie in meiner Erinnerung.

fahrrad fahrradfahren Sport

Die ersten Radrennen nach Corona

12. Juli 2020

Die ersten drei Rennwochenenden auf dem Mountainbike sind bereits in den Büchern. Was sich durch Corona verändert hat, was die Unterschiede zwischen Deutschland und Tschechien sind, und was beachtet werden muss erfahrt ihr hier.

Nach der langen Rennpause zwischen dem Samarathon in Israel und dem Trainingslager in Mallorca ging es für uns am 20. Juni endlich wieder nach Tschechien zum Radrennen.

In Tschechien wurde bereits in den vier Wochen zuvor wieder Rennen gefahren. Leider waren anfangs noch die Grenzen zu und die weiteren Rennen leider sehr weit weg. Deshalb wurde Most zu unserem ersten Ziel nach der Corona Pause.

Die Pause konnte ich trotzdem gut nutzen und jede Menge Zeit auf dem Rad mit Freunden genießen. Die Kuchen Ausfahrten am Sonntag, sowie neue Trails zu erkunden, hat auch jede Menge Spaß gemacht. Und trotzdem konnte ich es kaum erwarten, endlich wieder eine Startnummer anzupinnen, an der Startlinie zu stehen und zu sehen, ob sich die Arbeit der letzten Monate ausgezahlt hat.

Mountainbike Extrem Bike Most

Im tschechischen Most meldete ich mich für das „Bike Extrem Most“. Dieses Rennen bot eine Strecke über 56 Kilometer und 1498 Höhenmeter, sowie eine Strecke mit 72 Kilometern und 2108 Höhenmetern. Die Entscheidung, welche Strecke man fahren möchte, konnte noch während des Rennens getroffen werden.

Zu Beginn meiner Anmeldung war die Teilnahme der langen 72 Kilometer-Strecke geplant. Da ich immer noch glaube, dass es dieses Jahr mehr Marathon als Cross Country geben wird, wollte ich direkt wieder mit dem Marathon-Training einsteigen.

Eigentlich liegen mir die Langdistanzen aufgrund meiner Muskulatur. Außerdem braucht mein Körper relativ lange, bis er sich an das Rennen fahren gewöhnt. An schlechten Tagen kann es bei mir durchaus eine Stunde dauern, bis die Beine richtig laufen.

Allerdings macht mir Cross Country einfach mehr Spaß 😊

Durch den Dauerregen am Tag zuvor war im Voraus klar, dass es die reinste Schlammschlacht werden würde. So entschied ich mich für die kleinere 56 Kilometer Runde.

Matschrennen Mountainbike Marathon

In Tschechien finde ich die Marathons immer extrem spannend, da sie mehr einem Cross Country Rennen ähneln. Die Strecken sind immer super technisch, Schotterpisten oder Waldautobahnen sucht man vergebens. Einen solchen Marathon habe ich bisher in Deutschland leider vergeblich gesucht. Allerdings wurde mir von vielen bereits der Sigma Marathon in Neustadt an der Weinstraße empfohlen.

Wie immer beschloss ich, bereits am Vortag anzureisen und im Hotel zu übernachten. Am Anreisetag konnte ich auch schon die Startnummer abholen. Der Start war im sogenannten „Hippodromo“, der „Pferderennbahn“.

Schon heute war wirklich viel los und es herrschte Normalität, von Corona-Maßnahmen keine Spur. Einfach nur ein schönes, fröhliches Miteinander und Vorfreude auf das Rennen.

Durch das Münchner Abkommen 1938 gehörte Most zu Deutschland, weshalb sie auch sie zwei Namen besitzt. Most und Brüx, da Most wörtlich übersetzt Brücke heißt.

Heute ist Most bekannt für seinen Braunkohlebergbau und auch den Autodrom Most. Auch während des Rennens, das um den Autodrom herum verlief, war es immer wieder lustig, die Autos auf der Rennstrecke zu hören, und sogar vom Berg aus zu sehen.

Dadurch, dass es die ersten Kilometer über eine nasse Wiese ging, war der Start nicht ganz so extrem schnell, wie bei anderen Rennen. Das kam mir entgegen, denn ich war mit der Kombination aus rutschiger Wiese und Matsch anfangs noch ziemlich überfordert. Bereits nach kurzer Zeit waren die Reifen komplett rund und vom Profil nichts mehr zu sehen. Schon nach 5 Kilometern standen die ersten Fahrerinnen und Fahrer am Rand und versuchten, ihre Schaltung und ihre Fahrräder wieder einigermaßen frei zu bekommen, um weiterfahren zu können.

Dieses Wetter ist überhaupt nicht meins ;D und ich war froh, als es endlich auf den Trail in den Wald ging, welcher nicht ganz so schlimm durchnässt war.

Die Trails in Tschechien waren wie immer ein Traum. Steil bergauf und steil bergab. Gespickt mit jeder Menge Wurzeln, Steinen und Sprüngen. Für mich gab es hier wie immer viel zu lernen, da die Trails schon im trockenen Zustand nicht leicht zu fahren sind.

Gefreut hat es mich allerdings, meinen Fortschritt zu sehen. Nach über zwei Stunden im Schlamm, lief es von Minute zu Minute besser und machte dadurch auch umso mehr Spaß.

Besonders die engeren Spitzkehren bergauf und bergab zwangen mich doch immer wieder zum Absteigen, was von Stunde zu Stunde kräftezehrender wurde. Ein Gefühl von Cyclocross 😉

Auf den letzten Kilometern vor dem Ziel ging es wirklich noch einmal nur geradeaus und ich konnte es noch einmal richtig laufen lassen.

Nach 4,5 Stunden kam ich dann als 4. Frau ins Ziel und war mit dem Rennen sehr zufrieden.

Mitgenommen habe ich, dass ich unbedingt an der Fahrtechnik arbeiten muss. Denn ständiges Auf- und Absteigen kostet viel zu viel Kraft.

In der darauffolgenden Woche ging es für uns zum ersten deutschen Rennen.

Dem Dresden Marathon.

Auch hier reisten wir wieder am Vortag an und wollten bei schönstem Wetter noch eine Tour durch Dresden machen, denn das Ganze war unser erster Dresden Besuch.

Von unserem Hotel im Stadtteil Neustadt aus spazierten wir in die Altstadt, etwa eine knappe halbe Stunde zu Fuß. Los ging es in kurzer Sommerkleidung bei sommerlichen 25 Grad. Der Ausblick auf die Elbe war traumhaft und es war wirklich viel los, was uns erstaunte. Mitten während unserer Touristen-Aktivitäten, begann es urplötzlich zu Schütten wie aus Eimern. Zwar konnten wir uns schnell in ein Restaurant retten, die sommerlichen Temperaturen waren allerdings damit vorbei.

So beendeten wir unsere Touri-Aktivitäten und gingen zurück ins Hotel.

Raceday: Der Start war auf 9.30 Uhr angesetzt. Mit jeweils 2.5 Minuten Abstand wurde in 25er Blöcken gestartet. Alle Frauen zusammen. Mittlerweile kenne ich auch hier im Osten viele Fahrerinnen und Fahrer. In Dresden allerdings kannte ich leider sehr wenige Frauen. Obwohl das Feld sehr stark besetzt war.

Dadurch, dass es das erste Rennen seit langem in Deutschland war, sind manche Fahrerinnen und Fahrer wirklich von weither angereist, um teilnehmen zu können.

Fast 300 Fahrer haben sich an die Startlinie gestellt.

Startlinie Dresden Mountainbike Marathon

Hier waren die Corona Maßnahmen im Gegensatz zu dem Rennen in Tschechien sehr offensichtlich. Vor dem Start musste eine Erklärung zur Gesundheit unterschrieben werden und auch auf die Abstandseinhaltung wurde Acht gegeben.

Es waren fast keine Zuschauer vor Ort. Auch nach Zieleinlauf wurde darauf geachtet, dass alle Fahrer den Zielbereich direkt verlassen.

Die Dresdner Heide allerdings war mir bis dahin zum Mountainbiken noch gar kein Begriff. Und für meine Verhältnisse mit 42 km und 650 Höhenmetern sehr flach. Trotzdem kam auf dieser Runde definitiv keine Langeweile auf.

Denn der Untergrund war absolut vielseitig und der Anteil der Trails super hoch.

Nach einem „mal wieder“ misslungenen Start, konnte ich mich die erste Zeit an eine Gruppe aus 6 Mädels klammern. Nach und nach fiel diese Gruppe auseinander und ich war noch gemeinsam mit einer anderen Fahrerin unterwegs. Die Trails haben Überholmanöver fast nie zugelassen und die Strecken-Ausschilderung ähnelte einer echten Schnitzeljagd. Und so wurde immer wieder umgedreht, um auf den richtigen Weg zu gelangen.

C Andre Rosenkranz Start Frauenblock

Durch den zeitversetzten Start durch die vielen Gruppen war das Rennen super schön zu fahren. Immer wieder habe ich eine Gruppe gefunden, aber auf den Trails wurde lange nicht so geheizt und gefährlich gefahren, wie in einem normalen Rennen.

Trotz der wenigen Höhenmeter gab es zum Teil super steile Rampen, die speziell am Schluss ordentlich Körner gekostet haben. Auch ganz lustig waren die vielen Sand-Partien, die mich ebenfalls sehr an die Cross-Rennen erinnerten.

Die Beine waren an diesem Tag leider nicht so gut wie beim letzten Rennen. Ich hatte noch leichten Muskelkater und musste dadurch noch ein Stück mehr leiden.

Einige der Mädels waren aber speziell bergab deutlich schneller als ich und so kam ich am Schluss als 6. von 17 Mädels mit einer Zeit von 2 Stunden 9 Minuten ins Ziel.

C Markus Weinberg Gruppe Frauen Mountainbike

Das dritte Rennwochenende in Folge führte uns wieder nach Tschechien.

Zum ersten UCI-Rennen der Saison. Der beliebte Strabag Cup machte Halt in Mesto Touskov nahe Pilsen.

Am Freitag wurde erst einmal die Strecke ordentlich unter die Lupe genommen, denn die Strecke des C1 Rennens ist für mich wirklich das obere Limit 😀

Eine Runde war knappe 5 Kilometer lang. Die erste Hälfte war eindeutig die „schlimmere“, denn hier wurde mir technisch alles abverlangt und ich war wirklich froh über die möglichen B-Linien. Über jede A-Linie, die ich gefahren bin, habe ich mich deshalb besonders gefreut.

Besonders schön fand ich auch, dass meine Team Kollegin Luisa ebenfalls mit mir an die Startlinie ging. Luisa fährt seit diesem Jahr in unserem Cis Mountainbike Racing Team und für sie war es das erste Rennen des Jahres.

Cis Mountainbike Racing Team, Cross Country

Durch die C1 Dotierung waren sämtliche Weltklassefahrerinnen wie Anne Terpstra, Yana Belomoyna, Ronja Eibl, Barbara Benko und so weiter am Start und ich war super gespannt auf das Rennen.

Durch die ungünstige Kombination von Klausur am morgen und Streckenbesichtigung am Abend, konnten wir erst gegen 22 Uhr Essen gehen und die Auswahl war dementsprechend klein. Leider habe ich das Essen nicht so gut vertragen und hatte demzufolge kein gutes Gefühl für das Rennen, geschweige denn für den Magen.

Cis Mountainbike Racing Team

Nach dem Aufwärmen vor dem Start wollte ich es auf jeden Fall versuchen, da ich mich riesig auf das Rennen gefreut habe. Nach einem total verpatzten Start überzog ich leider vollkommen, um den Rückstand wieder aufzuholen und dementsprechend habe ich mich leider schon zu Beginn völlig kaputtgefahren und musste das Rennen vorzeitig beenden.

Die Enttäuschung war riesig und trotzdem habe ich dadurch auch wieder viel für die zukünftigen Rennen gelernt.

Start UCI C1 Rennen Mesto Touskov

Jetzt heißt es erst einmal durchatmen und dann geht es mit dem nächsten Rennblock weiter. Mal schauen, wann und wo. Habt ihr ein Lieblingsrennen oder Empfehlungen für mich?

fahrradfahren Sport

Virtuelle Radbundesliga und Radtraining auf dem Rollentrainer

4. Juni 2020

Anzeige Warum es Sinn macht, auch jetzt noch ab und zu auf den Rollentrainer zu sitzen

Im Herbst und Winter sind die Sonnenstunden sehr rar in Deutschland und viele satteln vom Training auf der Straße und im Wald um auf die Rolle.

Aber der Herbst und Winter ist vorüber, wir hatten schon einige Gelegenheiten unsere Lieblingstrikots kurz/kurz auszufahren, und trotzdem sitze ich immer noch regelmäßig auf meiner Elite Direto X Rolle.

Elite direto X Rollentrainer, Elite Fly Bottles

Warum? Weil es schnell macht, deutlich schneller!

Im Winter ist für mich mein Hauptargument die frühe Dunkelheit. Ich fahre ungern bei Dunkelheit durch den Wald und gehe deshalb auch gerne joggen.

Doch beim Laufen trainiert man andere Muskeln als auf dem Fahrrad.

Regelmäßige Laufeinheiten absolviere ich dennoch gerne als vorübergehendes Ersatztraining, oder auch als sinnvolle Ergänzung zum Training auf dem Rad.

Durch den Rollentrainer habe ich jedoch deutlich mehr Möglichkeiten, ganzjährig fahrradspezifisches, gezieltes Training zu absolvieren. Als besonderen Vorteil empfinde ich die Möglichkeit, die Intervalle deutlich intensiver und effizienter trainieren zu können, da auf der Rolle keine äußeren Einflüsse herrschen, die Steigungen konstant sind und auch die Berge niemals „zu kurz oder zu lang“ sind. Rollentraining ermöglicht einem ein präzises und sekundengenaues Training, nahezu unter Laborbedingungen.

Außerdem ist es deutlich weniger zeitintensiv, denn bis im Winter die komplette Kleidung angezogen ist, speziell die Überschuhe 😉 kann einige Zeit vergehen.

Elite Rollentraining mit Zwift Trainingssoftware

Damit die Zeit schnell vergeht, nutze ich die Trainingssoftware Zwift. Zwift, aber auch BKool oder Rouvy simulieren Trainings und Strecken, bieten Trainingspläne und sind eine Plattform für virtuelle Rennen gegen echte Gegner.  

Start auf der Zwift der Trainingsplattform

Welche Arten von Rollentrainern gibt es?

Prinzipiell kann zwischen drei Rollentrainern unterschieden werden. Dem „freien Rollentrainer„, welcher meist auch zum Warmfahren vor den Rennen genutzt wird. Dieser ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, da viel Gleichgewichtssinn und etwas Übung benötigt wird. Aber dafür sehr kostengünstig. Die Rolle ist mit Mountainbike-Reifen sehr laut, doch genau dafür gibt es für das Mountainbike spezielle Rollenreifen ohne Profil. Dieser Trainer ist super einfach in der Einstellung, benötigt keinen Umbau und ist leicht im Auto zu verstauen.

freier Rollentrainer

Bei der zweiten Rollenart kann das Hinterrad in den Trainer eingespannt werden. Diese Rollentrainer werden „Wheel-On-Trainer“ genannt Dadurch muss sich die Sportlerin/der Sportler nicht anstrengen, das Gleichgewicht zu halten. Hier gibt es bereits Modelle, welche den Widerstand regulieren. Die „smarte“ Rolle bedeutet, dass sie Daten an eine App überträgt und mit Online-Programmen funktioniert. Ein Nachteil ist, dass diese Art der Rolle häufig zu Plattfuß führt und leider auch sehr Geräuschintensiv ist. Die Verbindung wird durch einen Bluetooth Sensor hergestellt, welcher Smartphone bzw. Tablet und Rollentrainer verbindet.

Elite Wheel on Trainer

Für besonders schönes Design kann ich hier den Elite Tuo empfehlen. Das elegante Design passt in jedes Wohnzimmer. Der leise interaktive Trainer simuliert eine Steigung bis zu 10%.

Dann gibt es noch das Topmodell der Rollentrainer, die „Direct-Drive-Trainer“. Die neuartigen „interaktiven“ Rollentrainer mit direkt Antrieb. Hier wird das Hinterrad aus dem Rad gebaut und das Fahrrad auf die Kassette des Rollentrainers gespannt. Der Vorteil liegt hier zum einen in der geräuscharmen Funktion und zum anderen in der Genauigkeit. Die interaktive Rolle kommuniziert in beide Richtungen und kann dadurch die Daten in eine App oder ein Programm übertragen und auch ein Programm auf der Rolle abspielen und die Widerstände regulieren. Diese Programme erhöhen den Spaß und die Kurzweiligkeit des Trainings. Außerdem sind diese Rollentrainer deutlich genauer als die smarten Rollentrainer. Der Widerstand wird hier magnetisch und elektronisch gesteuert. Die Direto X kann eine Steigung bis 18% simulieren. Durch den integrierten Sensor kann die genaue Wattzahl in Echtzeit wiedergegeben werden. Die Trainer sind für Rennräder und Mountainbikes gleichermaßen geeignet und werden auch von den Profi-Teams wie Team CCC, Team Bahrain McLaren, Moviestar, Sunweb, Ineos und vielen mehr genutzt.

Elite Rollentrainer

Der Rollentrainer steuert sich über dein WLAN zuhause und hat durch die direkte Kraftübertragung vom Fahrrad auf die Kassette der Rolle deutlich weniger Reibungsverluste als die anderen Modelle, die über den Reifen in Schwung versetzt werden.

Was ist das Besondere am Rollentraining?

Albert Einstein sagte: Das Leben ist wie das Fahrradfahren. Um die Balance zu halten, musst du dich immer weiter bewegen.

Life is like riding a bicycle, to keep the balance you must keep moving.

Beim Rollentraining gibt es zwar Bergauf, aber kein Bergab! Viele Fahrradcomputer bieten dir die Möglichkeit, deine reine Pedalierzeit anzusehen. Manchmal ist diese 30% weniger, als dein gesamtes Training. Bergab musst du draußen an der frischen Luft nicht treten, im Gegensatz zum Rollentrainer. Hier musst du permanent treten, wodurch sich das Rollentraining viel intensiver anfühlt. Pausen gibt es keine, etwa so wie beim Joggen. Man ist andauernd in aktiver Bewegung. 

Durch die interaktiven Software-Programme vergeht die Zeit zudem deutlich schneller, das Indoor-Training fällt bei Weitem nicht mehr so schwer wie früher. Die Trainingspläne sind oft auf bis zu 12 Wochen ausgelegt und bringen dich durch strukturierte Intervalle einen großen Schritt nach vorn. Durch die kurzweiligen und variablen Intervalle zwischen ein paar Sekunden und mehreren Minuten kommt man sehr leicht ins Schwitzen. Deshalb ist ein Ventilator sehr empfehlenswert, aber Achtung: Ist dieser zu stark eingestellt, droht die Gefahr einer Erkältung! Auch vor dem Fenster fahren macht Sinn, denn durch permanente „Überhitzung“ des Körpers wird der Puls sehr stark nach oben getrieben.

Nach dem Testen verschiedener Trainingspläne auf Zwift bin ich beim Trainingsplan „Singletrack Slayer“ geblieben. Auch die berühmten FTP Tests zur Leistungsdiagnostik sind auf Zwift möglich.

Zwift bietet Trainingspläne für Mountainbiker und Rennradfahrer. Für mich sind die Trainingspläne für Mountainbiker wesentlich besser durchzuführen, da ich ein Fan von Intervalltraining bin und nicht dem stundenlangen Grundlagen fahren. Allerdings muss dies jeder selbst für sich entscheiden. Auch nicht jeder Körper reagiert gleich auf jedes Training. Mein Trainingsplan bietet 7 Einheiten pro Woche, dabei ist die Einheit am Donnerstag freiwillig.

Samstags steht dann das Wochenhighlight, die German Cycling Academy – Radbundesliga an.

Die Bundesliga-Rennen sind zwischen 1 Stunde und 1:30 Stunden angepeilt und verlangen einem alles ab. Virtuelle Rennen und „echte“ Rennen zu vergleichen, ist schlichtweg einfach nicht möglich. Da vergleicht man dann tatsächlich Äpfel mit Birnen. Trotzdem bin ich von den Rennen positiv überrascht! Es ist unglaublich anstrengend und man fühlt sich nach einem Rennen drinnen und draußen gleichermaßen erschöpft. Deshalb ist es super wichtig, unter dem Rollentrainer eine spezielle schweißresistente Matte zu legen, denn nach 1,5 Stunden kommt einiges zusammen.

Die deutsche Radbundesliga umfasst insgesamt 5 Rennen, jeweils Samstag 16.45 den Männerstart und 16.50 den Frauenstart. Auf YouTube kann dieses Rennen sogar live mitverfolgt werden. Mittlerweile melden sich regelmäßig jeweils etwa 300 Männer und 100 Frauen, um an den virtuellen Rennen an den Samstagen teilzunehmen.

Wie auch in der richtigen Bundesliga gibt es eine Punkterangliste, anhand dieser die Gesamtwertung erstellt wird.  Auch wenn es echte Gegner, echte Menschen sind, kenne ich leider die wenigsten Fahrerinnen und Fahrer. Die meisten sind Rennradfahrer und ich kenne sie höchstens aus der Crosssaison – welche mindestens ebenso hart ist, wie Rennen auf dem Rollentrainer 😉.

Elite Direto X Rollentrainer

Sport

Trainingslager Mallorca 2020 – Rennradtraining auf der Insel

31. März 2020

Gerade noch rechtzeitig vor dem Corona Kollaps, haben wir die schöne Insel Mallorca wieder
verlassen.

Port de Pollença mit dem Stevens Rennrad


Meine Trainingspartnerin Luzie und ich, entschieden uns im letzten Jahr, gemeinsam mit meinem Heimatverein in Albstadt am Trainingslager in Mallorca teilzunehmen. Die Jungs des Team Sülzle Baukonzept fahren seit Jahren nach Mallorca um sich auf die kommende Saison vorzubereiten.
Gebucht wurde eine wunderschöne Finka inklusive Pool, für alle 12.
Viele Rennradler starten direkt von der Hauptstadt Palma aus. Für uns ging es jedoch in den Norden der Insel. Genauer gesagt nach Pollenca in der Nähe von Alcudia. Diese Ecke der Insel ist deutlich ruhiger und bietet Rennradfahrern einen idealen Ausgangspunkt für ihre Touren. Egal ob man flach fahren möchte, oder eine anstrengende Tour mit 3000 Höhenmetern, hier ist für jeden Rennradfahrertyp etwas dabei.

Nach meinem ersten Rennradrennen im letzten Jahr, bin ich mir nicht sicher ob ich jemals wieder an einem Rennradrennen teilnehmen werde 😉
Die vielen Gruppen Stürze haben mir wirklich Angst eingejagt.

Rennradfahren zum Training finde ich immer noch wahnsinnig schön. Es ist ein deutlich besseres Grundlagen Training möglich, da man
besser auf der Ebenen fahren kann, und man erreicht deutlich höhere Geschwindigkeiten. Ich merke immer deutlich wie ich nach einem Rennrad Trainingsblock auf dem Mountainbike deutlich schneller abfahre. Außerdem kann man auf dem Rennrad wirklich schön Kilometer sammeln.

Und nun folgt mein Bericht, über mein erstes Trainingslager auf Mallorca mit dem Rennrad. Mein erstes Trainingslager aber sicherlich nicht mein letztes.

Rennrad Mädels


Nach einer kurzen Nacht, in der uns der Wecker um 2 Uhr 30 aus dem Bett warf, ging es für Luzie und mich an den Flughafen nach Leipzig. Unser Flug dauerte knappe 2.5 Stunden.
Am Flughafen in Palma trafen wir auf das restliche Sülzle Baukonzept Team, welches ab Stuttgart geflogen war. Danach wurden die Mietwägen abgeholt, und es ging ab auf die einstündige Fahrt nach Pollenca. Das schöne für mich an der Insel sind die relativ kurzen Distanzen.
Im Vergleich zu Deutschland erwartete uns Mallorca mit milden 18 Grad und wunderbarem
Sonnenschein und auch der Rest der Woche war mit 18 bis 20 Grad angesagt, also perfektes
Radfahrwetter. Und eine tolle Möglichkeit die unter Radfahrern bekannten Bräunungsstreifen =Tanlines zu sammeln. Da ich erst kurz davor von meinem Rennen des Jahres, dem Samarathon in Israel zurück gekommen bin, hatte ich hierbei bereits einen klaren Vorsprung.

Unsere Finca lag nur 2.5 Kilometer vom Strand entfernt, und so konnte dieser Weg perfekt in den
Frühsport eingebaut werden. Unser Haus bot außerdem jede Menge Freizeitaktivitäten auf dem
großen Grundstück, von einer Tischtennisplatte, über einen Volleyball und Fußballplatz und einem
Boccia. Und natürlich stand der Grill auch bereit.

Die folgenden 9 Tage standen voll unter dem Motto -> Eat.Sleep.Train.Repeat

Unsere Fahrräder haben wir in einem Bike Verleih in Can Picafort abgeholt. -> Mallorca on Bike Diesen können wir zu 100% für euren Bike Urlaub empfehlen. Die Rennräder kamen alle in einem top Zustand, jedes mit Luftpumpe, Tacho und Satteltasche inklusive Schlauch und Reifenheber.
Das Ausleihen ging super schnell, und am Ende unseres Trainingslagers wurden die Fahrräder von dem netten Herrn sogar bei uns an der Finka abgeholt. Kundenorientierung wirklich 11 von 10 Sternen.

Tag 1


Da wir das gute Wetter und die noch hohe Motivation ausnutzen wollten, ging es direkt los zum
einrollen. Bei bestem Wetter und endlich im kurz- kurz Outfit rollten wir die erste Stunde mit den Jungs zusammen, und welche Überraschung, die waren natürlich viel zu schnell. Also ging es für Luzie und mich nach einer Stunde allein weiter. Völlig orientierungslos haben wir uns direkt verfahren.
Zum Glück hat unser Sigma Rox 12.0 eine Home Funktion, und navigiert einen perfekt nach Hause.
Da wir das gute Wetter genossen haben, war dies aber gar nicht schlimm, und nach einigen
Sackgassen kamen wir mithilfe des Navis wieder auf den richtigen Weg.
Mein großes Ziel für diese 9 Tage Training war es, endlich einen 30km/h Schnitt über eine längere
Distanz aufrecht zu halten. Und dieses Ziel haben wir im Laufe des Trainings sogar deutlich
übertroffen aber dazu später mehr.

Luzie und Lelia auf dem Rennrad

Für Luzie war es aufgrund der Klausurenphase eine erste Einheit seit längerem, und so lief es von
Kilometer zu Kilometer deutlich besser. Man rostet doch schnell ein, aber genauso schnell kommt das Gefühl wieder.

For you E Health

Abends wurde dann mit allen gemeinsam gekocht und gegessen. Das gemeinsame kochen
entwickelte sich immer zum lustigsten Teil des Tages, da wir fast immer alle beisammen waren und die Zeit genossen. Luzie und ich wurden hervorragend in die Gruppe integriert, weshalb wir uns jetzt schon freuen am Albstadt Bike Marathon alle wieder zu sehen.

Tag 2


Am zweiten Tag war eine Radtour nach Santa Maria geplant und damit die erste über 100 Kilometer Tour. Wir wollten uns mit meiner Teamkollegin vom Cis Mountainbike Team treffen. Für sie war es bereits der letzte Tag auf der Insel, und so beschlossen wir uns beim gemeinsamen Kuchenstopp zu treffen und danach noch gemeinsam zu fahren.
Der Tag begann für Luzie und mich sehr früh, denn um 7 Uhr war der Frühsport angesetzt. Im
Halbschlaf waren wir doch sehr erstaunt über die Temperaturen. Für die Joggingrunde reichte ein Tshirt vollkommen aus. Nach dieser Joggingrunde und dem anschließenden dehnen waren wir dann ordentlich wach. Die Tour wurde wieder mit dem Sigma Fahrradcomputer geplant, und so machten wir uns direkt nach dem Frühstück auf den Weg.

Frühsport um 07.00, Joggen und Dehnen

Der erste Unterschied zu Deutschland waren für mich die vielen gutausgebauten Radwege. Dazu war um diese Jahreszeit in Mallorca noch nicht viel los und die Autos hielten sich in Grenzen. Fast alle Autofahrer überholten mit angemessenem Abstand. Hier könnten deutsche Autofahrer noch viel lernen.
Für die ersten Tage beschlossen wir es bei flachen Touren zu belassen, um uns nicht zu
überanstrengen.
Auch für unseren Trainingsplan war es wichtig die ersten Tage im niederen Pulsbereich zu bleiben,
um die Basis zu bilden und reichlich Fett zu verbrennen.

Tag 3


Der dritte Tag begann wie gewohnt mit dem gemeinsamen Frühsport und gutem Wetter. Also
wollten wir es wagen und etwas Höhenmeter mit in unser Programm nehmen. Unser Ziel war der Leuchturm am Cap Formentor.


Der Tag begann für mich und Luzie bereits schwerfällig. So langsam schien der Körper etwas irritiert von der Menge an Sport.
Als wir die Hälfte des Berges erreicht hatten, kamen uns bereits die Männer entgegen und meinten wir sollen umdrehen, der Wind oben wäre viel zu stark. Und da das Wetter wirklich umzuschwenken schien, hielten wir uns an diesen Tipp. Leider waren wir zu spät.
Noch nicht ganz unten angekommen, begann ein heftiger unerwarteter Platzregen und wir waren innerhalb von Minuten komplett durchnässt. Glücklicherweise waren es nur 10 Kilometer zurück zur Finka. In der Finka erwartete uns bereits eine schlechtgelaunte Männergruppe, die sprichwörtlich auf besseres Wetter wartete.

Wir nutzten dieses Zeichen des Himmels und entschieden uns nicht erneut loszugehen und dies als eine Art Ruhetag zu betrachten. Für mich war dies gar nicht schlecht, so konnte ich in Ruhe Emails beantworten und den wohlverdienten Mittagsschlaf genießen. Und mit den beiden Mädels an meinen Tischtennisfähigkeiten arbeiten.

Tag 4

Am Vorabend des vierten Tages nutzten wir die Zeit, um gemeinsam eine Tour für den nächsten Tag zu erstellen.
Luzie und ich wollten das bekannte Kloster Saint Salvador erklimmen. Und so standen ungefähr 140 Kilometer an diesem Tag auf dem Programm. Heute ging es für uns beide in eine ganz andere Richtung, und wir freuten uns auf diesen Tag. Das Kloster bot uns 400 Höhenmeter in wunderbaren Serpentinen mit schöner Aussicht. Oben wurde kurz die Aussicht genossen und dann ging es bereits ab nach Hause. Die insgesamt 5.5 Stunden waren für unsere noch nicht trainierten Körper leider noch etwas viel, und so mussten wir auf dem Heimweg ganz schön kämpfen.
Die schöne Umgebung entschädigte uns aber für alles =)

Kloster Saint Salvador Mallorca

Tag 5


Heute hatte auch ein Teil der Männergruppe einen Ruhetag geplant. Und so planten wir uns den Männern ein weiteres mal anzuschließen. Erneut standen 140 Kilometer auf dem Tagesplan. Und wir freuten uns darauf auch die Vorzüge des Windschattens endlich nutzen zu können 😉 Unser Ziel war der Ballermann in Palma. Dort war zum ersten Mal ein Mittagessen oder auch das legendäre Fitnessmüsli geplant.
Heute hatte ich einen guten Tag erwischt, und ich hatte unglaublich viel Spaß auf der Strecke mit vielen kurzen Rampenanstiegen. Gemeinsam mit der Gruppe war es ein lustiger Ausflug nach Palma. Nach einer kurzen Mittagspause ging es dann bereits wieder zurück nach Pollenca, und abends wurde wie immer gemeinsam gekocht und Karten gespielt.
Wie jeden Tag wurde sehr viel Wert auf die Ernährung gelegt. Die Basis jeden Tages legte ein
Fitnessmüsli am Morgen und gemüselastige Gerichte am Abend.

Tag 6


Langsam übermannte uns die Anstrengung. Von Tag zu Tag wurde die Müdigkeit deutlicher, und so
wurde der Wecker zum heutigen Frühsport einfach ignoriert und weitergeschlafen.
Zu der Müdigkeit gesellte sich auch ein riesiges Hungergefühl, die Motivation war allerdings nicht mehr in greifbarer Nähe.
Und so entschlossen wir nach ewigem hin und her, einen kompletten Ruhetag zu machen und den Tag am Pool zu verbringen. Am schönsten Tag der Woche stellte dies kein Problem dar.
Gegen später schwangen wir uns doch noch auf das Rennrad und fuhren an den schönen Port de Pollenca zu einem Kaffee und Kuchen. Kuchen und Rennradfahren gehört einfach zusammen.

Tag 7


Der siebte Tag hielt eine wunderbare Landschaft für uns bereit. Für Thomas und mich ging es auf zum Kloster LIuc, über den Col de Reis und ab nach Sa Calobra.
Speziell die 600 Tiefenmeter in Serpentinen waren wunderschön. Leider unglaublich kalt. Unten kam es zu einer lustigen Situation. Denn ich wusste nicht, dass wir hier wirklich wieder hoch mussten. Hier also mein Pro Tipp, für alle Mallorca Anfänger. Wenn ihr zu der wunderschönen Bucht Sa Calobra fahrt, müsst ihr das ganze wieder hoch.
Aber ich würde Lügen, wenn ich euch sagen würde ich habe es bereut. Dieser Ort ist etwas ganz Besonderes.


Am Ende des Tages standen 2200 Höhenmeter und jede Menge schöne Erinnerungen auf dem Zettel.


Ich (Luzie) drehte an dem Tag bereits nach den ersten 15 km wieder um, denn ich fühlte mich sehr schlapp. Aber als ich den ersten Berg herunter gerollt war, fühlte ich mich plötzlich wieder fitter und das Rad lief plötzlich wieder wie von allein. Also entschied ich mich endlich die lang ersehnte Tour zum Cap de Formentor zu machen. Die Tour war landschaftlich mit großem Abstand die schönste Strecke der gesamten Woche, in Serpentinen schlängelte sich der Weg durch die raue & kahle, aber dennoch reizvolle Berglandschaft. Entlang der Straße fallen Felswände steil ins Meer hinab und große Felsformationen ragen ins Meer. Schade, dass ich an dem Tag allein unterwegs war, nächstes Mal muss ich auf jeden Fall nochmal mit Lelia zusammen diese Tour fahren. Am Ende des Tages standen auch bei mir wiedererwarten viele Kilometer auf dem Tacho und der Tag war sehr gelungen. ( mehr als 100;))



Tag 8


Der achte Tag war unser letzter Trainingstag und die Luft war auch wirklich raus. Wir waren nur noch müde und platt von den letzten Tagen. Trotzdem haben wir uns die letzten 82 Kilometer nicht nehmen lassen und sind damit in 8 Tagen auf ca. 32 Stunden inklusive Frühsport gekommen.

Die Abschlussrunde machten wir, mit Marek und Thomas, auf einer letzten schönen, aber anstrengenden Runde. Noch ein letztes Mal an dem berühmten „Tankeberg“ vorbei und damit war es auch geschafft.
Ein Letztes mal haben wir noch in gemütlicher Runde gekocht und Karten gespielt, bevor es am
nächsten Tag leider schon nach Hause ging.

Wie immer gilt aber, man kann nur so hart trainieren wie man auch erholen kann, deshalb wurde die Woche danach zu einer ausgiebigen Erholungsphase genutzt.

Sport

Dobrý den!, oder auch Hallo aus Tschechien 😊

11. März 2020

Dieser Artikel entstand in Kooperation mit CzechTourism.

Nachdem der Winter in Deutschland dieses Jahr einfach nicht kommen mag, haben wir uns für unser Wintertrainingslager für Tschechien entschieden. Jena liegt für einen Ausflug nach Tschechien optimal, da wir über Chemnitz bereits in zwei Stunden im Erzgebirge sind. Unser Lieblingsziel ist die Karlsbader Region.

Das Erzgebirge bietet eine tolle abwechslungsreiche Landschaft, für Ausdauersportler die optimale Trainingsumgebung. Besonders im Januar/Februar/März fliegen viele Sportler nach Mallorca oder andere Inseln. Dabei sind ebenso viele Sportler im Winter gerne auf Skating-Ski unterwegs. Für alle Skater unter euch möchte ich euch deshalb die Karlsbader Region vorstellen. Ein Trainingslager der anderen Art. Ein Wintertrainingscamp.

Langlaufen Skating in der Karlsbader Region

Die Karlsbader Region, Karlovarský kraj, liegt in der westlichen Region von Tschechien, grenzt an Sachsen. Die größte Stadt in dieser Region ist Karlsbad. Der Keilberg nahe Klínovec ist ganzjährig für einen Aktiv-Urlaub geeignet. Im Sommer ist der Keilberg ein Bikeparadies. Der Stoneman führt hier direkt durch den Ort Jáchymov.

Kennt ihr schon die Stoneman Routen in ganz Europa?

Den Stoneman gibt es in verschiedenen Ländern in Europa, und jedes Mal ist es ein einzigartiger Rundkurs durch ein atemberaubendes Panorama. Der Stoneman im Erzgebirge startet im deutschen Oberwiesenthal und schlängelt sich dann über die schönsten Berge Tschechiens. Insgesamt gilt es 162 Kilometer zurückzulegen.

Das Ganze ist kein Wettkampf, aber es gibt einen Preis. Wer das Startpaket bucht und die Strecke offiziell abfährt, kann auf der ganzen Strecke Stempel sammeln. Wer es schafft, die 162 Kilometer und 4400 Höhenmeter an einem Tag zurück zu legen, der kann sich am Ende eine Goldene Trophäe mit nach Hause nehmen. Bei zwei Tagen eine Trophäe in Silber, und wer es in 3 Tagen schafft, bekommt eine Trophäe in Bronze.

Die Strecke führt auch durch den Trailpark in Klinovéc.

Quelle: Trailpark Klínovec Rubin Trail

Über den Trailpark Klínovec habe ich bereits einen eigenen Artikel verfasst, den findet ihr hier. Auch zum Wandern ist diese Region absolut empfehlenswert. Um sich nach dem Sport erholen zu können, bietet das Spa und Schwimmbad in Jáchymov die perfekte Gelegenheit. Speziell die Saunalandschaft, die im Eintrittspreis enthalten ist, wurde erst neu renoviert.

Im Winter verwandelt sich der Ort dann in ein Wintersport-Gebiet. Ringsum sowie an dem Keilberg stehen viele verschiedene Lifte zur Auswahl. Sehr positiv fand ich, dass manche Lifte direkt im Ort beginnen und enden, so kann in der Mittagspause aus einer breiten Auswahl an Restaurants ausgewählt werden. Die Parkplätze sind zum Teil kostenlos, zum Teil für 4€ am Tag verfügbar. Speziell Boží Dar ist ein sehr kleiner Ort, sodass man hier alles zu Fuß erreichen kann.

Das Hotel Astoria gehört zu mehreren Hotels und dem Spa in Jáchymov. Das Hotel hat uns von Anfang an gut gefallen, das einchecken ging sehr schnell und die Mitarbeiterin war wirklich freundlich. Die Zimmer waren schön groß und hell. Wir hatten ein modernes Tageslichtbad und die großzügigen Zimmer waren ganz neu renoviert. Sogar ein Kühlschrank war vorhanden, der für Hotelverhältnisse sehr groß war.

Wir hatten das Frühstück im Hotel Astoria mit gebucht, einmal waren wir auch zum Abendessen dort. Das Frühstück bot eine sehr große Auswahl an kalten sowie warmen Speisen, ebenso gab es süße und herzhafte Speisen. Besonders gefallen hat mir, dass das Angebot jeden Morgen wechselte und so gab es jeden Morgen verschiedene Eierspeisen, aber auch Grießbrei oder Würstchen. Eine Müsli-Ecke stand ebenfalls jeden Tag zur Verfügung. Dazu gab es Joghurt in verschiedenen Varianten, dazu auch Obst.

Dieses Mal waren wir in Tschechien, um die Karlsbader Region für ein Trainingslager auf Ski zu nutzen. Die Saison 2020 auf dem Mountainbike lies zu diesem Zeitpunkt nicht mehr lange auf sich warten und deshalb ging es langsam zu den intensiveren Einheiten im Training über. Der Februar ist dementsprechend vollgepackt mit Sport. Beginnend mit den vergangenen vier wunderschönen Skitagen ging es die darauffolgende Woche auf zum ersten Rennen nach Israel.

Um meinen Körper dafür bereits zurück in das Renngeschehen zu bringen, hatte ich mir die 4 Tage sehr intensiv durchgeplant.

Der erste Tag war konzipiert, um den Körper wieder an die ungewohnte Bewegung zu gewöhnen sowie die Loipen auszukundschaften. Nach einer ersten Orientierungsphase haben wir verschiedene Loipen rund um Boží Dar ausgemacht. Egal ob klassisch oder Skating, für beide Langlauf-Techniken gibt es eine große Auswahl. So wurde am ersten Tag eine kurze 45 Minuten Aufwärmeinheit eingelegt.

Langlauf Skating im Erzgebirge

Der zweite Tag wurde dann deutlich intensiver, heute standen 2 Einheiten auf dem Plan. Jeweils 1 Stunde 20 Minuten wurde mit hohem Puls über die Loipe geskated. Zwischen den Einheiten nutzte ich die Zeit zum Essen inklusive einem kurzen Mittagsschlaf im Hotel Astoria. Ein Restaurant für die Mittagspause zu finden, war wirklich einfach. Und die Speisekarten waren zum Teil auch auf Deutsch., bei Fragen war das Personal stets freundlich und hilfsbereit. Die zweite Einheit an diesem Tag lief frisch ausgeruht und gestärkt deutlich besser als die erste Einheit, womit ich überhaupt nicht gerechnet hatte.

Der Satz Sommersportler werden im Winter gemacht, hat definitiv seine Berechtigung. Gerade der Winter bietet eine tolle Möglichkeit sich gegenüber anderen Radfahrern einen Vorteil zu verschaffen. Dabei muss es nicht unbedingt das Rennradtraining sein. Bei kalten und nassen Temperaturen besteht immer die Gefahr des krank werden. Deshalb sind Ausgleichssportarten gefragt.

Ausdauertraining auf Langlaufski ist sehr gelenkschonend und anstrengend zugleich. Radfahrer haben oft mit muskulären Differenzen zu kämpfen, deshalb gehört im Winter auch ein hoher Anteil an Krafttraining dazu. Gerade der Oberkörper und Rumpf wird von Radfahrern oft vernachlässigt, obwohl er gerade beim bergab fahren super wichtig ist. Langlaufen bietet eine völlig andere Art der Belastung und kann dadurch sehr vieles ausgleichen.

Auch der psychische Effekt sollte nicht außer Acht gelassen werden. Nach einer langen Radsaison freut sich der Körper über die Abwechslung.

Der dritte Tag wurde wieder langsamer angegangen. Ich wollte wieder an den Grundlagen arbeiten. Wir hatten totales Glück an diesem Tag, denn am Tag zuvor hatte es doch stark geschneit und alles hatte sich in ein Winterwunderland verzaubert. Die Bäume sahen schneebedeckt noch viel schöner aus und es war eine wirkliche Freude, durch den Wald zu skaten. Die Waldstrecke an diesem Tag war sehr anspruchsvoll. Die Schwarze Runde hatte eine wirklich steile Abfahrt und so landete ich bei meinem zweiten Versuch, noch schneller abzufahren, direkt auf dem Hintern. Für mich als Abfahrt-Skifahrerin ist es immer eine Umgewöhnung, auf solchen schmalen Brettern zu stehen. Auch die steilen Stücke bergauf hatten es in sich.

Fichtelbahn

Eigentlich war auch für diesen Tag noch eine zweite Einheit geplant, allerdings bemerkte ich nach den zwei Stunden auf Ski, wie anstrengend das Training für mich war, und ich entschloss mich deshalb, auf die zweite Einheit zu verzichten und auf meinen Körper zu hören.

Wir genossen noch einen letzten Morgen im Hotel. Wie immer gab es ein tolles Frühstücksbuffet, bevor wir uns auf nach Jena machten.

Die Tage in Tschechien waren wie immer super schön und wir werden sicher bald wieder nach Tschechien fahren =) Wer weiß, vielleicht noch einmal im Winter, oder dann im Frühling um den Bikepark zu besuchen =)

Falls du Fragen zu Tschechien hast, zum Thema Unterkunft, Aktivitäten und so weiter, schreib sie gerne in die Kommentare.

Weitere Informationen findet ihr auch unter www.visitczechrepublic.com und www.zivykraj.cz/de.

Sport

Samarathon 2020 – Etappenrennen in Israel – Teil 2

25. Februar 2020

Tag 3, 21.02.2020

Warmup für das Mountainbikerennen

Marathon 70,5 Kilometer 1100 Höhenmeter

Die Nacht war kurz! Neben dem Bier hatte Svenja noch etwas Tee getrunken. Dieser wurde als „Kräutertee“ angepriesen, aber er entpuppte sich als gesüßter Schwarztee – dementsprechend müde kroch Svenja aus dem Schlafsack.  
Das Frühstück musste schnell gehen, denn heute stand das Point-to-Point Rennen vom Kibbuz Ketura zum Timna Park auf dem Programm. Wir wurden um halb sieben von einem Reisebus zum Kibbuz (eine Art Genossenschaftsbauernhof) gebracht. Dort wurde noch ein bisschen Kaffee getrunken, die letzten Datteln eingepackt und dann ging es auch schon auf staubiger Straße los.  

Dieser Marathon klingt auf dem Papier durchaus flach, aber glaub mir, das täuscht! Die losen großen Steine machten mir den zwei Kilometer langen Anstieg mit mehr als 20% Steigung zur Hölle. Und so endete dieser nicht enden wollende Berg in einer Mischung aus Laufen, fahren und fluchen.

Samarathon 4 Tages Etappenrennen

Svenja: Die überambitionierten Rentnerfahrer machten uns das Leben zu Beginn ganzschön schwer und quetschen sich in die erste Gruppe, die allerdings noch durch ein Fahrzeug langsam gehalten wurde. Zum Einrollen ging es über einen breiten Feldweg, der einem die Lungen mit Staub versüßte. Dann kam der gefürchtete Berg: Es ging 6 km über eine Geröllhalde bergauf, wobei die letzten zwei Kilometer geschoben werden mussten – einfach unfahrbar. Es wurde durch die vielen (langsamen) Mitfahrer nicht unbedingt einfacher und dank der israelischen Nicht-Schulterblickmentalität durch die ein andere Fahrer einfach stehenblieb, hatte ich mir den Ellenbogen bei einem kleinen Sturz aufgeschürft. Im oberen Drittel gab es das Segment King oft he Mountain besser bekannt von Strava als KOM, bei dem die 120 Sekundenregel aufgehoben wurde und jeder auf den KOM bzw. auf eine Brille von Oakly fahren konnte.

An diesem Punkt mit erst 10 Kilometern auf dem Tacho war mir klar, dass dieser Tag 110% abverlangen wird. Nach zwei Jahren Kampf mit dem Eppstein-Barr-Virus – und dadurch fast keinem Training – ist mein momentaner Fitnesszustand einfach schlecht.

Meine einzige Chance, diesen Tag zu meistern, war die Hilfe von Kerstin Kögler, meiner Technik- und Mentaltrainerin. An diesem Punkt war in meinem Kopf absolutes Chaos. Auf der einen Seite wusste ich, ich bin nicht in der Lage, diese Etappe innerhalb der Zeit zu fahren. Auf der anderen Seite war es ein Team-Rennen und ich wollte auf keinen Fall Svenja aus der Wertung werfen.

Vor zwei Wochen habe ich Kerstin Kögler besucht und einen Workshop absolviert. Dabei ging es um mentale Stärke für die neue Saison.

Bis zum Samarathon war mir überhaupt nicht klar, welch entscheidende Rolle dieser Workshop für mich spielen wird, denn ohne den Workshop hätte ich diesen Tag niemals meistern können!

In diesem Workshop ging Kerstin sehr persönlich auf mich und meine Teamkollegin Ulli ein. Kerstin gab uns verschiedene Techniken an die Hand, um unsere mentale Stärke zu finden und auch richtig im Rennen einzusetzen.

Durch diese verschiedenen Techniken war ich wirklich in der Lage, meinen Kopf zu kontrollieren und meine Gedanken wurden positiv.

Der Tag war härter als jeder Tag jemals zuvor. Die technischen Herausforderungen der Strecke. Die steilen Laufpassagen. Und meine körperliche vollkommene Erschöpfung.

Svenja hat mich unterstützt, mich mit allen Mitteln zu motivieren, und wir schafften es tatsächlich, den Marathon zu Ende zu bringen. Sicher war die Zeit alles andere als gut, aber ich war unglaublich stolz, diesen extremen Tag durchgezogen zu haben. Direkt nach dem Rennen habe ich mir erst einmal Zeit für mich genommen und den Tag verarbeitet. Ich wollte mit der Enttäuschung über die schlechte Zeit, aber auch den Sieg über den Kopf erst einmal klarkommen und die Gedanken sortieren.

Schlussendlich war ich zufrieden mit dem Tag. Ich kann an der Krankheit nichts ändern, aber ich kann etwas an der Einstellung ändern. Die Fitness kommt durch das Training wieder von selbst. Und was kann es hierfür besseres geben als den Samarathon?

Svenja: Heute strahlte die Sonne, wie im Sommer. Es kam richtiges Sommerfeeling auf, wer wollte genoss im Ziel sein Bier oder eben eine der leckeren Suppen. Wem ein Bier zu wenig Entspannung bot, der konnte noch eine Runde Bikeyoga einschieben. Dies war für mich eine tolle Sache. Unter einem Zelt versammelten wir uns und ein ehemaliger Radrennfahrer gab eine Yogasession, die exakt auf die Bedürfnisse nach einem solchen Rennen zugeschnitten war. Alles in allem war die Stimmung wieder super!  
Abends wurde auch am Shabbatessen wieder nicht gespart, es wurde sogar an das shabbattypische Brot gedacht, dass dem christlichen Abendmahl brauch ähnelt, gedacht. 

Tag 4, 22.02.2020

52 Kilometer, 880 Höhenmeter

Da wir den dritten Tag hinsichtlich der Regeneration sehr ernst genommen hatten, waren die Beine am vierten Tag wieder deutlich besser. Nach dem Marathon wurde direkt gegessen, gedehnt und entspannt.

Mental gestärkt vom dritten Tag wollten wir heute noch einmal alles geben, um das Etappenrennen sauber abzuschließen. Nach dieser Qual des Vortags war mir das Finishen wichtiger als jemals zuvor!

Der heutige Rundkurs sollte mir entgegen kommen. Wie immer fast nur Trails, aber keine steilen Anstiege. Deshalb freute ich mich riesig auf diesen Renntag. Gestartet wurde auf einer Runde rund um den Timna Park. Diese Startrunde von 17 Kilometern führte durch einen sehr flachen aber wunderschönen Teil des Timna Parks, umrandet von einem Felsenmeer.

Nach den ersten Höhenmetern, bei denen die Israelis attackierten wie verrückt, standen zwei Straßenstücke auf dem Plan. Wir nutzen dies aus, packten noch zwei andere Frauen mit in den Windschatten und überholten viele andere Fahrer. Nach dem zweiten Straßenstück gab es wieder eine Brille zu gewinnen. Diesmal war es nur ein kurzer und knackiger Anstieg, aber es waren wieder zu viele Menschen auf der Strecke, um diesen Teil gut durchfahren zu können. Svenja hat es versucht und hatte den höchsten Puls der vergangenen Tage. Ich kam auch schon bald hinterher und wir ließen es laufen zurück zum Timnapark.

Die ersten 17 Kilometer liefen deutlich besser als die ersten drei Tage. Der Körper schien sich langsam wieder an die Radrennen zu erinnern. Darüber freute ich mich wirklich riesig. Leider hielt diese Freude nicht lange. Denn nur wenige Minuten später handelte sich Svenja aufgrund eines Fahrfehlers von uns beiden einen Plattfuß ein. Schnell versuchten wir, den Riss im Mantel zu flicken, doch das Loch war viel zu groß. Mit zwei Schläuchen und bereits 30 Minuten extra auf dem Zeitkonto, aber einem immer noch platten Reifen, beschlossen wir, weiter zu fahren. 10 Kilometer bis zur ersten Verpflegung, das schaffen wir. Svenja quälte sich unglaublich, um mit dem luftlosen Reifen ans Ziel zu kommen.

Das Ziel war aber leider nicht, was wir uns erhofft hatten, sondern „lediglich“ eine Verpflegungsstation ohne technische Unterstützung. Das Zeitlimit kam uns immer näher. Noch eine Stunde bis zur zweiten Verpflegung und wir würden aus dem Rennen genommen werden. 13 Kilometer in einer Stunde, durch die Wüste und mit Plattfuß. Nahezu unmöglich. Aber aufgeben war keine Option. Jetzt erst recht!

Diese Etappe war landschaftlich mein absolutes Highlight. Durch den extra Adrenalinschub aufgrund des immer näher rückenden Zeitlimits konnte ich sie jedoch einfach nicht genießen. Und durch die voranschreitende Zeit wurde der Optimismus auf eine harte Probe gestellt. Aufgeben war dennoch keine Option! 1,5 Kilometer vor der Station beschloss ich, vor zu fahren und zu schauen, ob wir es noch schaffen können.

An der Station angekommen, wurde ich direkt seitens des Komissärs erwartet, welcher mir mitteilte, wir haben noch 50 Sekunden! Falls Svenja nicht kommt, sind wir ausgeschieden. In diesem Moment überkam mich komplett die Erschöpfung und die gesamten Emotionen der letzten Tage, ich begann wirklich zu weinen. 30 Sekunden waren noch auf der Uhr zu sehen und keine Svenja in Sicht.

Gerade als ich aufgeben wollte, kam Svenja in Sichtweite hinter einem Felsen hervor und ich begann, sie anzuschreien was das Zeug hielt. Svenja erkannte, dass wir noch eine Chance hatten und legte mit dem Plattfuß durch den Sand einen Sprint hin.

Direkt nach der Einfahrt entriss ihr Shimano Israel in der Technikzone ihr Fahrrad und wechselte in Rekordzeit den Mantel, packte einen Schlauch in den Reifen. Als kleine Anmerkung: Alle fieberten so mit uns mit, als würde es um den Sieg gehen. Diese Emotionen werde ich nie mehr vergessen. Das Material wurde von den Veranstaltern übernommen und gehörte zum Service des Samarathon 😉 So etwas habe ich noch nie erlebt!

Nach dem Wechsel des Reifens ging es auf die letzten elf Kilometer des Rennens und wir versuchten, noch so viele Fahrer als möglich einzusammeln. Diese letzten Kilometer des Rennens genossen wir dann ganz besonders.

Die vier Tage des Etappenrennens verlangten wirklich alles von uns und dem Material ab. Die Tage waren wie ein Krimi und es lief sicher nicht wie erwartet. Aber das Gefühl, nach vier Tagen im Ziel zu sein, war unbeschreiblich!

Fakten über den Samarathon:

–          Entscheide selbst, ob du 2 oder 4 Tage fahren möchtest

–          Im Team oder bei 2 Tagen auch allein

–          Unterkunft und wunderbare Vollverpflegung mit Getränken sind mit im Preis

–          Das Wetter im Februar ist wunderbar, zwischen 20 und 25 Grad

–          Flüge sind am besten nach Eillat oder Tel Aviv

–          Ein Mechaniker steht kostenlos jeden Tag für alle Fahrer zur Verfügung

–          Das Team versucht, alles möglich zu machen =)

Der Spirit des Samarathon ist unbeschreiblich Samarathon 2021, wir kommen wieder! Vom 17. -21. Februar findet das Rennen im nächsten Jahr statt und ich würde mich sehr freuen, auch dich dort zu treffen =)

Sport

Samarathon 2020- Mountainbike Etappenrennen in Israel

25. Februar 2020

Kurzfristig beschlossen meine Vereinskollegin Svenja und ich, in Israel beim Etappenrennen Samarathon zu starten. Der Samarathon ist ein Mountainbike-Rennen für Jedermann, aber auch für alle UCI-Fahrer in der Kategorie S2 dotiert.

Der Samarathon fand zum sechsten Mal im südlichen Teil der Negev Wüste Israels statt. Bereits bei der Ankunft waren wir begeistert, wie bunt die Wüste sein kann. Das Felsplateau um uns herum ist geschichteter Sandstein in Rot- und Gelbtönen.

Stage 3 Samarathon Israel Mountainbikerennen

Du kannst dich entscheiden, ob du beim 2-Tages-, oder 4-Tages Rennen starten möchtest. Die ersten beiden Tage wird mit Kurzdistanz im Cross-Country Style gestartet. Die letzten beiden Tage sind lange Marathondistanzen. In Israel steht allerdings nicht nur das Rennen fahren an erster Stelle, auch die Gemeinschaft ist wahnsinnig schön. Bereits am zweiten Tag hatten wir das Gefühl, in eine große Familie aufgenommen worden zu sein. Schon beim Frühstück wurden wir von den Organisatoren mit Namen begrüßt.

Bevor wir nun zum Rennbericht kommen. Wollen wir uns erst bei unseren Sponsoren bedanken.

Danke an die Firma Evelina Äpfel, als eine der ertragreichsten Club-Sorten überraschen die Äpfel bei jedem Bissen mit einem köstlichen frischen, knackigen Geschmack.

Evelina Äpfel als Sponsor für den Samarathon

Die Firma Met Helmets, unterstützte uns mit dem Helm Met Trenta. Der Helm ist in Italien gefertigt und zeichnet sich durch schickes Design und hohe Sicherheit aus.

Helme gesponsert durch die Firma Met

Und last but not least, die Firma Dashfactory, für die Sicherheit für uns Fahrradfahrer im Straßenverkehr.

Firmen Logo der Dashfactory GmbH

Der Samarathon ist ein Rundum sorglos Paket für alle Fahrer. Bereits bei der Buchung kann ausgewählt werden, welche Unterkunftsart gewünscht ist. Zelt selbst mitbringen, klimatisiertes Zelt vor Ort oder auch eine Ferienwohnung. Dazu sind sämtliche Mahlzeiten inklusive. Das ganze Rennen findet im Timna Park in Israel statt. Der Timna Park ist ein Nationalpark im Süden Israels. Auf 60 Quadratkilometer befindet sich eine unglaubliche Wüstenregion. Die Landschaft bietet wahnsinnig viele unterschiedliche Farben, felsige Regionen, lose Steine und feinsten Sand.

Svenja und Lelia beim Samarathon Rennen in Israel

Teilnehmen kann am Samarathon jeder, hauptsächlich ist das Etappenrennen für Teams ausgelegt. Am 2-Tages Rennen, kann man allerdings auch als Einzelstarter an den Start gehen. Gewertet wird in den üblichen Kategorien: Männlich/Weiblich/Mixed/Altersklassen.

Tag 1, 19.02.2020 Prolog

Das Team Evelina Äpfel

11 Kilometer, 170 Höhenmeter

Bereits vor ab war ich aufgrund der Höhenangaben verwundert. Für jemanden, der aus Albstadt kommt, erschien mir die Strecke sehr flach. Nachdem wir nun aber alle Etappen gefinished haben, kann ich euch sagen, es ist der härteste Marathon, den ich kenne! Ich würde es auf die gleiche Stufe wie den Hero in den Dolomiten stellen. Beim Samarathon ist alles fahrbar, aber eine gewisse Fahrtechnik muss wirklich vorhanden sein.

Das Etappen Rennen startete um 13 Uhr, Svenja und ich waren also typisch deutsch um 10 Uhr vor Ort. Sichtlich irritiert empfing uns das Team überaus herzlich. Startunterlagen Ausgabe begann jedoch erst um 12 Uhr 😉 Andere Länder, andere Sitten. Dafür wurden wir zu einem super leckeren Frühstück eingeladen. Dieses landestypische Frühstück war sehr herzhaft und bestand aus Hummus, Avocados, Pita und verschiedenen Gemüsesorten. An den gemeinsamen Frühstückstagen gab es allerdings eine große Auswahl an internationalem Frühstück.

Danach konnten wir direkt unser Zelt beziehen und die Oase am Timna Park erkundigen. Die Oase war ein wunderschöner Ort. Es konnte sogar Tretboot gefahren werden, in Form eines Flamingos oder auch eines Schwanes.

Auch in Israel ist derzeit Winter und es ist relativ kühl. Für mich war es jedoch richtig warm, die Temperaturen schwankten zwischen 20 und 24 Grad. Morgens wurde es sehr schnell warm, nachts jedoch durchaus kalt. Eine willkommene Abwechslung abends, mit Tanlines an den Armen konfrontiert zu werden. Im Februar.

Der Startbereich des Samarathon

Die erste Etappe bot einen winzigen Einblick in die unendliche Vielfalt der Natur. Eine atemberaubend schöne Bergkulisse und unterschiedlicher Untergrund. Zunächst ging es relativ flach über einen breiten Weg in Richtung Trails. Die Schwierigkeit hierbei war nicht die Strecke, sondern der starke Gegenwind, der uns sofort zum Windschattenfahren zwang. Im Trailpark angelangt, ging es über geschliffene Steine, Sandlöcher und „normale“ Trails in eine bunte Wüstenwelt. Um uns herum wechselten sich die Farben ab von grün, über rot, schwarz, gelb bis hin zu lila. Unglaublich! Leider konnten wir dies nicht ganz genießen, da wir so schnell wie möglich durchfahren mussten. In auf der Hälfte der Strecke ging es serpentinenartig einen kleinen aber steilen Berg hoch. Nach dieser kurzen Verschnaufpause ging es wieder serpentinenartig über einen Flowtrail bergab. Hierbei wurde man immer schneller, sodass wir am Ende nochmals richtig Gas geben konnten. Nach 17 km kamen wir wieder im Ziel an und hatten definitiv Lust auf mehr Wüste, mehr Trails und mehr Spaß auf der Strecke.

Ein Teamrennen war ich zuvor noch nie gefahren. Dennoch hatten Svenja und ich keine Probleme, uns im Team einzufinden. Die Anstiege waren moderat, aber mit kurzen und steilen Anstiegen gespickt. Da Svenja in unserem Team die stärkere Fahrerin ist, hängte ich mich so gut es ging in ihren Windschatten.

Svenja glücklich im Ziel des Samarathon

Von Schotterautobahnen wie man es von deutschen Marathons kennt, ist hier keine Spur in Sicht. Genau so sollte ein Marathon meiner Meinung nach sein, die Kulisse der Wahnsinn und Trails, Trails, Trails!

Nach dem Rennen wartete ein fantastisches Buffet auf uns Fahrer. Die Auswahl war üppig und vor allem super gesund. Viele verschiedene Salate mit pflanzlichen Proteinquellen wie zum Beispiel Linsen. Zusätzlich gab es Couscous, dazu verschiedene Soßen sowie Putenfleisch und Fisch. Äußerst bemerkenswert, wir Fahrer konnten uns voll und ganz auf das Rennen konzentrieren.

Abendessen in Buffetform

Für einen Snack zwischendurch gab es die Äpfel unseres Sponsors Evelina Äpfel.

Tag 2, 20.02.2020

Short Race XCC

Am zweiten Tag stand ein Shorttrack Rennen auf dem Programm. Hier fühlten sich die Beine deutlich besser an, als am ersten Tag.
Das erste Rennen dieses Jahres war ein kompletter Schock für den ganzen Körper. Aber es sollte besser werden 😉 Der Rundkurs von 1,4 km plus Startloop hat alles geboten, was man von einem Shorttrack erwartet. Eine lange Gerade, viele enge Kurven für schnelle Antritte. Und tolle Zuschauer.

Es ging am Anfang leicht bergauf, darauf folgte eine flowige kurze Abfahrt, die mit einer knackigen Kurve endete. Anschließend ging es wieder leicht bergauf und bergab. Die Zieleinfahrt war wieder durch eine sehr enge Kurve erschwert.  
Los geht’s! Es ging aber nicht sofort auf den Rundkurs, sondern wir fuhren zunächst eine kleine Schleife um den Timnapark herum, zweimal durch den Sandkasten am Start und dann ab auf den Shorttrack. Gefordert waren fünf Runden. Da wir beide noch nie ein Teamrennen gefahren sind, mussten wir uns zunächst einfinden, aber es klappte mit jeder Runde immer ein bisschen besser. Dennoch war die Konkurrenz extrem stark und sie legten gleich zu Beginn ein extrem hohes Tempo an den Tag. Nach vier Runden auf und ab hieß es plötzlich: Finish! Keiner hat so recht verstanden, wo die letzte Runde hingekommen ist, aber der Shorttrack war nach knapp etwas mehr als zwanzig Minuten vorbei. Svenja fand es mal eine nette aber etwas kurze Abwechslung zu den sonst gewohnten Marathonrennen.

Kurze Renndistanzen machen mir extrem viel Spaß und liegen mir deutlich besser als Langdistanzen. Deshalb genoss ich diesen Tag des Rennens besonders.

Aufgrund der kurzen Renndistanz konnten wir den Tag auch noch in anderer Hinsicht genießen …

Nachmittags trudelten so langsam die Zwei-Tages-Teilnehmer des Samarathons ein. Unsere bisher eher gemütliche Runde aus UCI-Fahrern wurde zunehmend erweitert. Überall auf dem Campingplatz wurden die Zelte aufgeschlagen. Das sieht in Israel etwas anders aus. Die Zelte werden unter einem großen Zelt aufgestellt, vermutlich um die Zelte im heißen Sommer vor zu viel Sonneneinstrahlung zu schützen. Aber die Stimmung blieb nach wie vor entspannt und nett. Alle freuten sich auf den kommenden langen Marathontag. Abends beim Grillbuffet, das aus verschiedensten leckeren Salaten, Fleisch und Couscous bestand, konnte das Carboloading beginnen. Selbst für Veganer war ausreichend Proteinfood geboten.  
Svenja probierte abends noch eines der lokalen Biere, das in der Nähe gebraut wurde. Für ein IPA-Bier war es nicht mal so schlecht.  
Aber wir mussten früh schlafen, denn der Wecker klingelte bereits um 5.30 Uhr! 

Unterhaltung nach dem Rennen des Samarathon

Dieses Rennen ist wirklich etwas Besonderes. Die kleine Gemeinschaft und die gemeinsame Zeit brachten viele Bekanntschaften. Bereits am zweiten Tag hatten wir das Gefühl, zu dieser Familie zu gehören. Diesen besonderen Spirit kann man nicht in Worte fassen. Das musst du nächstes Jahr selbst erleben 😉…

Teil 2 findet ihr im nächsten Artikel 🙂

Sport

2020 – Alles neu, dem Radsport treu

5. Februar 2020

Alles hat ein Ende, jedes Silvester birgt eine Wende, einen Zauber vom Neuanfang.

Lass dich darauf ein, fang morgen an.

Foto: Giulio Groeber, Adrenalin Becker Flussbett Wanderung

Der Blick Richtung 2020, die pure Spannung was 2020 neues bringen wird. Das Kapitel 2019 ist geschlossen und es ist Zeit, mir neue Ziele zu setzen und neue Pläne zu schmieden. Durch meinen neuen Job bei Dashbike hat sich einiges verändert. Endlich kann ich meine Liebe zum Fahrrad mit dem Job verknüpfen.

Nachdem im letzten Jahr mit dem Mountainbike das Trentino in Südtirol und Tschechien erkundet wurde, soll es dieses Jahr auf zu neuen Orten gehen. Wie auch im letzten Jahr wollen wir wieder einen Bike-Urlaub mit dem Familienurlaub verknüpfen. Deshalb haben wir uns schon über verschiedene Länder informiert. Österreich und Italien sind zum Mountainbiken immer wahnsinnig schön, aber wie wäre es dieses Jahr mit Slowenien?

Slowenien zählt bisher noch zu den eher unbekannten Urlaubsregionen in Europa. Meiner Meinung nach völlig zu unrecht, die Landschaft hat so viel zu bieten.

Aber auch die Sommermonate mit Mountainbike Rennen sind bereits prall gefüllt. Von Februar bis Oktober stehen viele Rennen auf dem Programm. Dieses Jahr ist für mich ein extrem früher Start geplant, denn es geht bereits Mitte Februar an die Startlinie für mich. Mein erster Flug mit dem eigenen Fahrrad im Gepäck steht bevor, denn wir fliegen nach Israel. Warum gerade Israel? Meine Freundin Svenja lebt derzeit in Israel und ich möchte Sie besuchen, um mit ihr gemeinsam den Samarathon zu bestreiten.

Der Samarathon ist ein 4-tägiges Etappenrennen durch die Wüste Israels bis an die Grenze von Jordanien. Gestartet wird mit dem ersten Tag im Sinne eines Paar-Zeitfahrens. Auf 11 Kilometern geht es durch die Wüste.

Besonders freue ich mich auf den zweiten Tag. Der zweite Tag des Mountainbike Samarathon wartet mit einem Cross-Country Rennen auf uns! 10 Runden und einige Hindernisse gilt es zu überwinden, um dieses Rennen zu meistern.

Quelle http://media.aclj.org/940/JerusalemIsrael-header.jpg

Der dritte Tag wird besonders lang, 71,5 Kilometer und 1050 Höhenmeter warten auf uns.

Der vierte Tag verlangt uns sicher noch einmal alles ab. Tag vier ist bei jedem Etappen Rennen hart, und doch werden Svenja und ich auf den 56 Kilometern und 1100 Höhenmetern noch einmal alles geben, um nach den vier Tagen erfolgreich ins Ziel zu fahren.

Danach wird eine Woche regeneriert, bevor es auf nach Mallorca geht. Für uns geht es nach Pollenca in die Nähe des Strandes. Dort haben wir ein wunderbares Ferienhaus zur Verfügung, in welchem wir die Zeit genießen können. Geplant sind gesamt 10 Tage mit einem abwechslungsreichen Trainingsprogramm, sodass wir danach stark in die Saison starten können.

Trainingslager Mallorca

Auf dem Plan stehen hauptsächlich lange Einheiten, um die Grundlagenausdauer auszubauen, Fett zu verbrennen und den Ruhepuls zu senken.

Zusätzlich möchten wir auch Intervalle und Berge in unser Trainingslager integrieren. Das erste Rennen in Deutschland steht wahrscheinlich Ende März an, bis dahin wollen wir sehr intensiv trainieren. Die Einheiten werden wir vor Ort planen.

Einen festen Rennkalender für die ganze Saison wird es bei mir dieses Jahr nicht geben. Einziges bis jetzt geplantes Highlight ist der Hero in den Dolomiten, zum zweiten Mal.

Nach dem letzten Jahr freue ich mich, erneut hier an die Startlinie gehen zu dürfen. Dieses Jahr bitte komplett gesund und wirklich mit Renn-Ambition. Diese Entscheidung kam relativ spontan in den letzten Tagen, da ich eine Einladung durch meinen Sponsor Elite bekommen habe.

Der Hero war auch mein Highlight im Jahr 2019, einfach allein deshalb, da Südtirol einer meiner liebsten Orte auf der Welt ist. In den Bergen fühle ich mich einfach wohl.

In diesem Jahr werde ich mich aber wieder auf Cross-Country festlegen. In den letzten Jahren war es immer ein Mix aus Cross-Country und Marathon. Dadurch war es sehr schwierig für mich, dies arainingstechnisch zu handeln.

Cross-Country macht mir persönlich auch einfach mehr Spaß und kommt mir mehr entgegen, da ich für Langstrecke nicht gemacht bin.

Weiterhin werde ich auch in 2020 für das Cis-Mountainbike Racing Team an den Start gehen. Hier hat sich einiges geändert. Nachdem das Team von Anfang an auf Ghost Fahrrädern unterwegs war, gibt es dieses Jahr einen Wechsel.

Radtrikot 2020 Mountainbike

Wir sind nun auf der spanischen Fahrradmarke Orbea unterwegs. Für mich völlig unbekanntes Terrain. Ich habe mich für das Orbea Alma M10 entschieden. Und dank MyO kann dieses selbst designed werden. Ich habe mich für ein schlichtes Design in weiß und pink entschieden. Dank meines Teams werden noch einige Komponenten ausgetauscht. SR Suntour stellt uns ihre Federgabel zur Verfügung und die passenden Carbon Laufräder gibt es von Pirope. Dadurch gibt es wieder keine Ausrede für schlechte Ergebnisse. Es liegt nur an mir 😀

Orbea M10 Mountainbike

Was sagts du zu dem neuen Bike ?

Außerdem hat sich noch etwas an unserem Team verändert. Wir sind in diesem Jahr auf 5 Frauen gewachsen. Wir konnten einige starke Fahrerinnen dazu gewinnen und sind gespannt, was diese Saison für uns bereithält. Kerstin Kögler unterstützt unser Team weiterhin als Fahrtechnik- und Mentaltrainerin. Ebenso kann sie uns als ehemaliger Profi auch im Bereich der Trainingsplanung und Strukturierung unterstützen. Stefan bleibt weiter unser Teamchef, in dieser Hinsicht haben sich keine Veränderungen ergeben.

Bis zum Start der Saison werde ich euch über die Vorbereitungen auf dem Laufenden halten. Als erstes stehen vier Tage Skating-Skilanglauf in Tschechien auf dem Plan. Für uns geht es wieder auf den Keilberg. Im Sommer habe ich euch bereits über Klinovéc zum Mountainbiken berichtet. Endlich kann ich euch auch über das Loipennetz berichten.

Durch meine Elite Rolle, Direto X, wurde mein Wintertraining deutlich komfortabler. Da ich momentan nicht so viel Zeit für das Training habe, kann ich von Zuhause aus trainieren. Die Rolle kann mit verschiedenen Widerständen arbeiten und ist Bluetooth kompatibel. Ich kann dadurch wie in echten Bedingungen auch abends und nachts trainieren. Durch Zwift erhalte ich einen Trainingsplan, der Intervalle und Grundlagen vorsieht um mich in 12 Wochen zu einer guten Ausgangsposition bringt. Außerdem ist es wirklich lustig, denn auf Zwift kann man gegen seine echten Gegner/Freunde fahren und sogar an Rennen teilnehmen. Eine völlig neue Welt für mich.

In den nächsten Wochen stehen weitere spannende sportliche Projekte auf dem Plan, bleibt also gespannt was sich in der nächsten Zeit verändert.

Sport

Radfahren, aber sicher!

30. Dezember 2019

Anzeige

„Why do all good things come to an end?“ Danke 2019, es war mir eine Ehre. Im letzten Jahr hat sich bei mir alles verändert, und ich bin wirklich unglaublich dankbar für all die Erfahrungen die ich sammeln durfte. Als ich 2017 meinen Job als Bankkauffrau gekündigt habe, wollte ich mehr, ich wollte Erfahrungen sammeln und jeden Tag etwas neues lernen. Und genau das habe ich mittlerweile geschafft. Anfang des Jahres kam meine Selbstständigkeit als Bloggerin, aber auch eine weiterer Schub meines Eppstein Barr Virus. Im Frühjahr kamen unzählige Gründerwettbewerbe in verschiedenen Städten. Im Sommer flogen wir nach Kairo um einen Programmierer für unsere Firma zu finden. Die Miss Germany Wahl bei der ich unter die Top 10 gekommen bin und abschließend jede Menge Erfahrungen mit unserer Firma.

Bei all den Chancen die ich in diesem Jahr hatte, darf man aber auch nicht die Risiken aus den Augen verlieren.

Seit 4 Jahren bin ich mittlerweile im Radsport aktiv, und liebe es mich bei den Rennen richtig auszupowern. Aber um Rennen fahren zu können, gehören viele endlose Trainingsstunden. Und üben, üben, üben… Da kann es schon mal vorkommen dass man über den Lenker absteigt 😉 und sich die ein oder andere Verletzung zu zieht.

Cyclo Cross Ghost Bike

Gerade am Anfang sind mir öfter solche kleinen Unfälle passiert, und da habe ich angefangen mir Gedanken zu machen, wer denn im Fall der Fälle für meine Verletzungen bezahlt ?

Natürlich übernimmt die Krankenversicherung einiges, aber bei größeren Unfällen wurde mir zu einer Unfallversicherung geraten. Die Unfallversicherung zahlt dir eine Prämie im Falle eines Unfalles.

Versicherungen war für mich früher immer ein Thema wo mir definitiv zu viel Zeit gebraucht hat. Dass sehe ich mittlerweile anders. Früher habe ich das sogar gerne gemacht, die Kfz Versicherung jährlich geprüft und so weiter. Momentan fehlt mir dafür aber einfach schlicht und ergreifend die Zeit. Deshalb wurde mir WILHELM empfohlen. Und wer ist WILHELM ? WILHELM ist ein digitaler Versicherungsmakler.

WILHELM Versicherungs App

Das ganze gibt es als App, was ich total praktisch finde. Heißt, du lädst die App herunter und kannst direkt starten. Keiner verlangt von dir unnötiges abtippen, du fotografierst deine aktuellen Versicherungen einfach nur ab, und WILHELM gibt dir anhand deiner bestehenden Versicherungen Handlungsvorschläge.

Ich fotografiere also einfach beispielsweise meine KFZ Versicherung ab, und bekomme dafür Vorschläge, ob meine Versicherung die Beste ist, oder ob es günstigere Versicherungen gibt, oder welche mit einem größeren Schutz.

Für mich stellt WILHELM eine Erleichterung dar, da er mich einiges an Zeit spart. Deshalb möchte ich dich einladen es selbst auszuprobieren. Du kannst einfach ungezwungen testen und deine Versicherungen hochladen. Der ganze Service kostet dich nichts =)

Momentan gibt es auch eine spannende Aktion für Neukunden. Wenn du mindestens 2 Versicherungen hochlädst, bekommst du 15€ Amazon Gutschein je Versicherung. Das ganze kannst du bis zu einem Wert von 150€ Amazon Gutscheinen machen. Der Code dazu ist „SUNSHINE150“

Cyclo Cross Bundesliga

Ich hoffe ich kann auch dir damit etwas Arbeit abnehmen und dir den Alltag erleichtern.

Alles wichtige findet ihr hier

Damit wünsche ich dir eine entspannte Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr =)

Sport

Klinovéc – für alle Mountainbiker die Trails lieben 😊

9. Dezember 2019
Blogger Adventskalender 2019

Werbung dieser Beitrag ist mit einem Blogger Adventskalender verbunden. Ihr könnt heute 2 Tickets für den Bikepark Klinovéc gewinnen. Ihr findet jeden Tag bei einem anderen Blogger ein Gewinnspiel der verschiedensten Arten. Morgen geht es bei Tabea weiter. Das Türchen gestern findet ihr bei Tiffy.

Bikepark Klinovéc mit dem Ghost Lector Hardtail

Hallo Winter 😉 Auch wenn jeder Monat seine eigenen Schönheiten bietet, der Sommer und mit kurzen Hosen auf das Rad springen, fehlt mir jetzt schon!

Damit wir den Winterblues für ein paar Minuten vergessen, möchte ich heute über einen ganz besonderen Trail Park sprechen, Klinovéc.

Einstieg Bikepark in Tschechien

Und für jeden der denkt, Bikepark ist nichts für mich, lies weiter, denn dieser Bikepark ist etwas ganz Besonderes für die ganze Familie.

Zunächst einmal zu Klinovéc, der Trail Park liegt relativ nahe hinter der tschechischen Grenze, deshalb sprechen viele der Mitarbeiter deutsch. Der Park ist auf dem Keilberg angelegt, der höchste Berg im Erzgebirge. Auf knapp 700 hm beginnt der Spaß.

Bevor man einen der vier Trails wählt, kann man im Skillcenter neben dem Liftausstieg seine technischen Fähigkeiten und Fertigkeiten trainieren und schulen. Dieses Skillcenter ist auch wunderbar für Kindergeeignet. Spielend auf dem Pumptrack und ebenso auf den vielen Holzhindernissen kann geübt werden.

Danach stehen 4 Trails zur Auswahl.  Die Trails sind nach den gleichen Farben sortiert wie die Skipisten im Winter. Blau ist die leichteste Strecke, danach gibt es die rote und zweimal die schwarze Strecke. Die beiden Schwarzen Strecken unterscheiden sich jedoch, da die eine schwarze Strecke speziell für Downhillbiker gekennzeichnet ist. Insgesamt kannst du dich auf 24 Kilometern gebautem- und Natur Trail ausleben.

Im Sommer ist es ein Bikepark für alle die Trails lieben, und im Winter ein Skigebiet

Der Blaue Trail nennt sich Azur, hier können 10,3 km am Stück feinste Flow Trails zu meistern. Diesen nutze ich sehr gerne, um an meiner Kurventechnik und schnellen Antritten zu arbeiten. Vor meinem ersten Besuch in Klinovéc hatte ich ein bisschen Respekt vor der Strecke. Bikepark war in meinem Kopf mit hohen Sprüngen, und Downhillbikes verbunden. Diese Erwartung erfüllte sich für mich kein Stück. Auf dem Azur Trail kommen keine Sprünge vor, dafür eine umso spaßigere Strecke. Die Strecke verläuft in ständigen Serpentinen ins Tal nach unten. Immer wieder kommen pumptrackartige Passagen, und auch mäßige Steilkurven. Wer es gut kann, kann es auf dieser Strecke wirklich mit Speed laufen lassen und die kleineren Hügel auch springen. Extrem spannend für mich, war auch die immer wieder wechselnde Landschaft. Trotzdem alles durch den Wald geht, wechselt der Untergrund immer wieder. An manchen Stellen hat man eine wirklich wunderbare Aussicht in das Tal. Aber auch auf der Strecke gibt es einiges zu sehen. Immer wieder gibt es schöne Waldpassagen mit kleinen Brücken und auch Wasserläufen. Wie in fast allen Bikeparks ist die gesamte Strecke in einzelne Sektionen eingeteilt, sodass man immer wieder eine Pause einlegen kann.

Durch das große Streckennetz verteilen sich die Gäste wunderbar auf die vier Strecken und den Lift. Bei meinen Besuchen bisher gab es noch nie eine Schlange am Lift, geschweige denn Stau auf dem Trail. Die Biker hier gehen alle sehr freundlich miteinander um. Es wird Platz gemacht, wenn jemand schnelleres von hinten kommt und immer gegrüßt.

Der Blick auf das Tal, von oben. Der Keilberg.

Der Rote Trail heißt Rubin. Er führt 8 Kilometer lang ins Tal. Der Rote Trail ist ein wenig anspruchsvoller da es durch die kleinen Steinfelder immer wieder ein bisschen holpriger zur Sache geht. Der Rote Trail ist mein Absoluter Favorit. Der Rote Trail bietet einen flachabfallenden Flow Trail, ähnlich wie der Azur. Der Trail ist in verschiedene Sektionen eingeteilt. Mein Ziel ist es immer Anfangs die Trails komplett am Stück zu fahren, und dann bei den zweiten und dritten Abfahrten immer öfter Pausen einzulegen. Die Psychische Anstrengung beim Trail fahren ist wirklich nicht zu unterschätzen und es gibt nichts Wichtigeres als die Gesundheit. Der Rote Trail bietet einige Passgagen mit A und B Linie. Wichtig ist aber diese zu kennen, sonst fährt man leider vorbei 😉 Die A Linien sind immer etwas steiniger. Hier haben wir beim ersten Abschnitt eine kleine Treppe mit mehreren Stufen, und kurz danach beim nächsten Abschnitt der neuen Sektion gibt es am linken Rand eine pyramidenähnliche A Linie, die etwas anspruchsvoller ist.

Immer wieder gibt es wunderbare Aussichtspunkt an denen an der Seite kurz angehalten werden kann und die wunderbare Aussicht genossen werden kann. Von oben auf das Tal und die umliegenden Berge zu schauen, ist immer sehr schön.

Mit dem Hardtail in den Bikepark ist hier gar kein Problem

Sobald man unten angekommen ist, erwartet einen ein Imbiss zum Einkehren, wer richtig Essen gehen möchte findet oben an der Station ein Restaurant.

Ein kleiner Tipp am Rande, schnappt euch direkt am Lift am Imbiss eine Kleinigkeit zu essen, und esst abends im Dorf richtig. Die tschechische Küche ist super lecker, die Tschechen sind sehr gastfreundlich und für deutsche Verhältnisse ist es günstig. Orientiert euch auch für Übernachtungen lieber am unteren Teil des Liftes, hier haben wir schon einmal für 17,50€ pro Person inklusive des Frühstücks übernachtet. Dieses Hotel war wirklich schön und verfügte über einen schönen Wellnessbereich. Das Frühstücksbuffet war wirklich groß und lies keine Wünsche offen. Diese Übernachtung war allerdings in der Nebensaison, trotzdem können wir das Hotel von Herzen empfehlen! Wellness Hotel Subterra in Ostrov.

Die schwarze Strecke für Mountainbiker nennt sich Baron. Um diese Strecke zu fahren werden grundlegen technische Fertigkeiten gefordert. Hier findet ihr viele naturbelassene Elemente wie Wurzelpassagen im Wald. Auch kleinere Drops versüßen hier den Spaß. Für alle die gerne in der Freizeit technisch fahren, oder im Rennen auch gerne in die Richtung Cross-Country oder ähnliches gehen, ist dies perfekt geeignet. In diesem Jahr wurde der Baron noch einmal ausgebaut und verlängert. Ein neues Steinfeld beispielsweise steht für euch zur Verfügung.

Gerade nach dem langen Winterschlaf und vielen Kilometern auf dem Rennrad kann ich euch nur empfehlen sich zwei bis drei Tage im Frühjahr auf die Technik zu konzentrieren. Oft hat man bei den normalen Touren nur wenige Trails auf der gesamten Strecke. Hier bietet ein Bikepark perfekte Voraussetzungen. In Klinovéc könnt ihr an euren Basics arbeiten, aber auch die Steinfelder, Sprünge… für Fortgeschrittene Üben.

An der Bergstation und Talstation könnt ihr euch am Imbiss aber auch in einem Restaurant verpflegen.

Falls ihr Abschließend noch Fragen zum Bikepark in Klinovéc am Keilberg habt, schreibt es mir in die Kommentare. Ebenso werden zwei Karten des Bikeparks in meinem Instagram Adventskalender liegen. Bleibt also gespannt, und mit etwas Glück trainiert ihr im Frühjahr 2020 mit eurem Lieblings Traingspartner umsonst. www.instagram.com/miss.lk.sunshine

Zu Gewinnen gibt es 2 Karten des Bikepark Klinovéc

Das Gewinnspiel beginnt am 09.12.2019 und endet am 14.12.2019 um 18.00 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook oder Instagram.

  1. Linda Heinz mit www.linnisleben.de
  2. Verena Irrschick mit www.avaganza.com
  3. Nicole Mohr (https://hexenundprinzessinnen.de)
  4. Berna Yoleri (www.coffeeandflowers.de)
  5. Sabrina Kunz (https://kunterbunt79.com)
  6. Katja Schiffer (https://fineandshine.de)
  7. Wioleta Schmidt https://www.busymama.de
  8. Stefanie Forkapic (Tiffy) www.tiffyribbon.com
  9. Lelia König www.misslksunshine.wordpress.com
  10. Tabea Kordowski (https://tabsstyle.com)
  11. Ann-Kathrin & Christian Graser www.diekuechebrennt.de
  12. Karolina Staufer https://kardiaserena.at
  13. Tamás Bradford www.learnenglishwithtommy.com
  14. Claudia Koll https://www.meinestube.de/
  15. Nicole Kripta https://leela-castleintheclouds.blogspot.com
  16. Barbara Ludwig https://aus-dem-kopf.de/
  17. Melanie Kathe https://www.mellis-beauty.de/
  18. Sandra Wenger https://www.teachmebeauty.at
  19. Nicole Mohr https://hexenundprinzessinnen.de
  20. Simone Plura www.glamshine.de
  21. Sabrina Kunz (https://kunterbunt79.com)
  22. Nicole Kripta https://leela-castleintheclouds.blogspot.com
  23. Luisa Kolhas http://www.allaboutluisa.com/
  24. 1) Sabrina Kunz (https://kunterbunt79.com), 2) Nicole Mohr https://hexenundprinzessinnen.de 3) Melanie Pichler https://www.mbbeauty.at/blog/
Sport

Der Outdoor Award Baden-Württemberg und mein persönlicher Favorit -Mountainbiken im Bottwartal

26. November 2019

Im letzten Jahr haben die einen oder anderen unter euch sicher vom Outdoor-Award in Baden-Württemberg gehört. Dieser Preis wird jedes Jahr in Kooperation mit der Stuttgarter Zeitung und der CMT für eine touristische Attraktion im Bereich der Outdoor Aktivitäten vergeben. Mir ist der Award letztes Jahr ins Auge gestochen, weil Albstadt ihn beworben hatte. Es ging um die Bikezone Albstadt, welche sich als Bike Region beworben hatte und dann unter den fünf Besten gelandet ist. Albstadt hat sich dort mit seinen verschiedenen ausgeschilderten Mountainbike-Strecken repräsentiert.

Der Award 2020 steht unter dem Motto „wilder Süden“. Und ich kann euch jetzt schon verraten, die Aktivitäten lohnen sich, sind tatsächlich wild. Wer bei der Abstimmung teilnimmt, hat sogar noch die Chance auf einen Gewinn 😉

Foto: Giulio Groebert

Für die Attraktionen können für die Anbieter sehr wertvolle Marketingleistungen gewinnen. Deshalb möchte ich euch ermutigen, eure Stimme zu nutzen, um eurem Favoriten eure Stimme zu geben.

Gemeinsam mit meinem Drehpartner Giulio Groebert, haben wir für dich fünf coole Freizeitlocations getestet. Fünf Locations, die wir vorher als Baden-Württemberger auch noch nicht kannten. Ich war selbst überrascht, welche Outdoor Aktivitäten Baden-Württemberg zu bieten hat, denn ich hatte immer das Gefühl, mich hier gut auszukennen.  

Foto Giulio Groebert Mountainbike Trails

Das erste und für mich persönliche Highlight war das Mountainbiken im Bottwartal, Auf perfekt ausgebauten Trails des Vereines Trailsurfers ging es auf verschiedenen Strecken Bergauf und ab.

Die Trailsurfers sind ein Verein mit vielen Bikern mit völlig unterschiedlichen Ambitionen. Sie alle verbindet aber die Liebe zum Biken, sich um die Natur zu kümmern und Trails zu bauen. Wie viel Leidenschaft hinter diesem Projekt steckt, erfährt man schnell im Gespräch mit dem Vorstand. Denn auch dieser Verein muss mit Widerstand kämpfen, da die Mountainbiker nicht überall gern gesehen sind.

In vielen Gemeinden haben Mountainbiker in Baden-Württemberg immer noch mit Vorurteilen und der 2 Meter Regel zu kämpfen. Öffentliche Trails sind deshalb immer noch Mangelware. Viele scheuen das Risiko und den Aufwand zur Pflege, nicht so aber die Trailsurfers.

Foto: Giulio Groebert Model: Andrew Autumn

Wer sich auf der Seite der Trailsurfer umsieht, findet in der Galerie unzählige Bilder der letzten Jahre.  Man spürt die Gemeinschaft, egal ob beim Winterride, bei der Waldputzaktion oder beim jährlichen Memorial-Bike-Day.

Die Trailsurfer versuchen die Region mit einzubinden. Sie sprechen offen mit den umliegenden Gemeinden, Städten und Gastronomien über das Mountainbiken. Und markieren ihre Partner dann mit einem Aufkleber an der Türe. Das Symbol ist ein grünes Herz mit der Aufschrift: Ein Herz für Trailsurfer. Diese Aktion gefällt mir persönlich sehr gut.

Für mich war der Tag in Beilstein der erste Besuch bei den Trailsurfern, aber sicher nicht der letzte. Ausgestattet mit coolen Enduro Bikes von Pivot, ging es für uns hier auf die Trails.

Für mich war dies dadurch eine völlig neue Erfahrung. Wer mich und meine Bike-Aktivitäten verfolgt, sieht auf den ersten Blick, dass ich hauptsächlich auf meinem Mountainbike (Ghost Lector Hardtail) unterwegs bin. Zum Training seht ihr mich auch häufig auf meinem Rennrad und über den Winter auch auf dem Cyclocross-Bike, aber Fully?

Ich kann euch garantieren, auf dem Fully (vollgefedertes Bike, Federung vorne und hinten) habt ihr mich noch nie gesehen. Denn es war meine erste Erfahrung auf einem Fully. Jetzt, wo etwas Zeit vergangen ist seit dem Ausflug, würde ich immer noch sagen ich bleibe meinem Hardtail treu. Mit dem Fully fehlt mir persönlich zu viel vom Fahrgefühl, bei mir darf es gerne ruckeln 😊 Und für meine momentanen Cross-Country Rennen ist ein Fully auch absolut nicht notwendig und dafür deutlich schwerer.

Foto: Giulio Groebert

Für Neulinge wie mich stehen auf der Homepage des Vereines alle Strecken zum Download zur Verfügung. Bei Fragen kann man sich auch jederzeit direkt an den Verein wenden.

Was als erstes auffällt, sind die auffälligen orangen Schilder durch den Wald. Diese weisen den kompletten Trail mit knapp über 30 Kilometer aus. So macht Trailfahren Spaß! Ohne Nachdenken, mit dem Bikecomputer streiten, oder sonstiges. Einfach den Schildern nachfahren und los geht’s.

Auf diesen Trails wird dir garantiert nicht langweilig, denn alle paar Meter wartet das nächste Hindernis in Form von Baumstämmen, Steinen oder steilen Abfahrten auf dich. Hier war ich wirklich froh über meine absenkbare Sattelstütze.

Die Trails sind wirklich super und machen riesen Spaß! Fahrtechnik ist hier aber zwingende Voraussetzung 😊

Foto: Giulio Groebert

Für uns startete die erste Tour mit der Route beginnend in Beilstein. Danach wechselten wir aber zur zweiten ausgeschilderten Route nach xxxx.

Auch bei dieser Route ist Fahrtechnik gefragt. Ist der Einstieg noch für jeden fahrbar, kommen ab der Mitte der Strecke einige Drops dazu.

Der Einstieg führt einen die idyllischen Weinberge entlang nach oben auf den Berg. Die meiste Zeit wechselt hier der Untergrund zwischen Wiese und Schotter. Oben angekommen geht es mit Vollgas eben durch den Wald. Diese kurzen Antritte, Kurven und Hügel, so etwas macht mir Spaß. Wenn es aber nach unten geht, dann habt ihr wieder feinste Trails und Drops vor euch! Über Baumstämme, selbst gebaute Sprünge oder auch Steine, springt ihr Stück für Stück ins Tal.

Auf dieser Strecke steht das Bild, das dieses Jahr zum Internethype geworden ist. Die Trailsurfers legen nämlich sehr viel Wert auf den Naturschutz, deshalb sind nicht alle Strecken zu allen Jahreszeiten befahrbar. Klar gemacht haben sie dies durch ihr Schild -> Don´t fuck the fuckers.

Dieses Schild wurde rund um den Globus geteilt und wurde zum richtigen Hit.

Im Tal schließt ihr euren Tag mit einem besuchen beim Winzer ab. Giulio und ich haben den Familien Betrieb Sankt Annagarten besucht. Der Wein war himmlisch, und die beiden Besitzer wahnsinnig sympatisch. Wir haben uns gleich wirklich wohl gefühlt. Es war eine tolle Atmosphäre dort, die beiden haben dem Wein eine Geschichte gegeben und allein dadurch wurde der Wein zu etwas ganz besonderem!

Ich möchte euch mit diesem Beitrag alle ermuntern, euch die Trailsurfer einmal genauer anzuschauen. Und ihnen im nächsten Frühjahr einen Besuch abzustatten. Falls euch das Engagement und das Video genauso gefallen haben, dann gebt eure Stimme dem Verein.

Die Abstimmung findet ihr hier

Die Homepage der Trailsurfer findet ihr hier

Sport

Der Adventskalender für Radsportler – @miss.lk.sunshine

24. November 2019

Nachdem wir wieder ein tolles Jahr gemeinsam verbracht haben, mit regem Austausch und jeder Menge schöner Fotos, möchte ich euch etwas zurückgeben. Deshalb gibt es ab dem 01.12.2019 einen Adventskalender auf meinem Instagram Kanal Miss.lk.sunshine

Damit ihr euch bereits jetzt auf die coolen Gewinne freuen könnt, gibt es hier die verschiedenen Türchen für euch. Bei allen Gewinnspielen ist der Rechtsweg ausgeschlossen. Die Gewinnspiele stehen in keiner Verbindung zu Facebook oder Instagram.

1. Owayo 2x Trikot selbst designen im Wert von 120€

Owayo produziert in Europa, nutzt nur Ökostrom, produziert nur auf Bestellung deshalb keine Überproduktion und keine Abfälle, produziert nach Ökotex-Standard. Der Gewinn für euch beinhaltet zwei Trikots, für dich und deinen Trainingspartner. Die Trikots designed ihr euch einfach selbst mit dem 3D Konfigurator auf der Homepage. Hier Gewinnspiel Ende 05.12.2019 um 18 Uhr

2. Squeeze Sport Nutrition 12 Gels Salty Caramel im Wert von 17,50€

Dr. Timothy Noakes, Professor für Sportpädagogik und –wissenschaften an der Universität Cape Town, Südafrika hatte Mitte der 80er Jahre eine geniale Idee: Als hoch ambitionierter Marathonläufer wusste er, dass Konditionsprobleme auch auf einer mangelnden Versorgung des Körper mit Kohlenhydraten basieren und stellte sich die Frage: wie kann ich den Körper vor und während des Trainings problemlos mit der nötigen Energie versorgen? Er entwickelte mit seinem Team 1987 ein Gel, das in ca. 25 Gramm genug Energie enthält, um einen Sportler bis zu einer Stunde lang mit Energie zu versorgen. Hier Gewinnspiel Ende 06.12.2019 um 18 Uhr

3. Kopfhörer Jaybird Vista im Wert von 179€

Kabel sind unpraktisch beim Sport, sie bleiben an Bäumen hängen, kleben auf verschwitzter Haut fest, verheddern sich mit Rucksackgurten und klemmen uin Reißverschlüssen ein. Deshalb hat Jaybird kabellose Kopfhörer entwickelt. Und die Jaybird App, ein intensives Klangerlebnis mit Spotify Integration bei dem Sie die EQ-Profile für jede Aktivität ganz individuell anpassen können. Gewinnspiel Ende 07.12.2019 um 18 Uhr Hier

4. Sattel Rennrad Ergon, plus Lenkerband im Wert von 100 €

Ergon Produkte sind sophisticated: anspruchsvoll, hochentwickelt, technisch ausgereift, raffiniert, ausgeklügelt. Mithilfe des Canyon//Sram UCI Women’s Teams um Weltmeisterin Pauline Ferrand-Prévot gelang es in vielen Workshops und Trainingslagern eine neue Sattelgeneration zu entwickeln, die maximalen Komfort mit 100% Renntauglichkeit vereint. Hier Gewinnspiel Ende 08.12.2019 um 18 Uhr

5. Keego Flasche im Wert von 59 €

Grundsätzlich gibt es keinen Kunststoff, der nicht Inhaltsstoffe an Flüssigkeiten abgibt. Titan ist chemisch stabil, es reagiert mit keinem Getränk. Titan hat eine geschlossene , schmutzabweisende Oberfläche. Gewinnspiel Ende 09.12.2019 um 18 Uhr Hier

6. B & W Laufradtaschen im Wert von 39€

Weltweiter Spezialanbieter für Koffer- und Taschen, maßgefertigt, zuverlässig und ästhetisch. Die Fertigung erfolgt ausschließlich nach deutschen Qualitätsmaßstäben. Die Laufradtasche Double Wheel Guard ist für 2 Laufräder bis 29 Zoll geeignet. Hier Gewinnspiel Ende 10.12.2019 um 18 Uhr

7. Kerstin Kögler Techniktraining 2 Stunden Privatkurs im Wert von 130 €

Kerstin widmet sich im Privatkurs genau den Techniken, die für dich wichtig sind und verfeinert Seite an Seite deine Skills. Natürlich zugeschnitten auf dein Leistungslevel. Effektiver kann ein Fahrtechnik Training kaum sein. Kerstin Kögler ist eine viel gebuchte Mountainbike-Fahrtechnik-Trainerin und Mental Coach aus Blaustein bei Ulm. Sie war früher selbst Profi Athletin. Daher kommt ihre Expertise nicht nur aus der Theorie oder durch ihre Ausbildungen.
Sie ist Mitglied im Bundeslehrteam der DIMB. Hier Gewinnspiel Ende 11.12.2019 um 18 Uhr

8. Rocklube

Alle Mitarbeiter sind leidenschaftliche Biker und selber stark in die Evaluierung der Produkte involviert. Nur so kann die perfekte Einschätzung der Produkte erreicht werden. Hier Gewinnspiel Ende 12.12.2019 um 18 Uhr

9. Bauerfeind Run Performance Mid Cut Socks 19€

Mittelständisches Unternehmen, das ausschließlich in Deutschland, atmungsaktives, ultraleichtes Gestrick mit medizinisch wirksamer Kompression, teilweise in Handarbeit, produziert. Hier Gewinnspiel Ende 13.12.2019 um 18 Uhr

10. For you eHealth Paket, Whey Protein Vanille-Zitronenquark, Shaker, MCT Öl Zitrone im Wert von 70€

Mit for you ehealth bequem zuhause diverse Biomarker messen und nach professioneller Analyse im Labor durch gezielte Nahrungsergänzung eventuell vorhandene Defizite auffüllen. Das Messen von Aminosäuren, Mineralien, Vitaminen, Fettsäuren, Hormonen und Darmbakterien ist der Schlüssel zur Gesundheit. Kennst Du Deine inneren Werte, kannst Du sie gezielt optimieren, um ein langes, gesundes und glückliches Leben führen. Genau hier setzt for you an. Hier Gewinnspiel Ende 14.12.2019 um 18 Uhr

11. Sigma AURA 80 LED FRONTLEUCHTE / NUGGET II RÜCKLICHT im Wert von 60 €

AURA 80 USB LED Frontleuchte:
In der dunklen Jahreszeit benötigen ambitionierte Fahrradfahrer eine ambitionierte Beleuchtung!
Die Sigma AURA 80 ist das Top-Modell der AURA-Serie und überzeugt mit starken 80 Lux und gut 90 Metern Leuchtweite, die dank der hochwertigen Osram LED über alle Lichtzonen hinweg mit einer gleichmäßigen Lichtverteilung überzeugt. Dadurch ist die kompakte und wiederaufladbare Fahrradlampe mit Straßenzulassung auch fernab von festen Straßen eine sichere Begleitung. Hier Gewinnspiel Ende 15.12.2019 um 18 Uhr

12. 2 Karten für den Trailpark Klinovec im Wert von 100 €

Insgesamt 24 km flach abfallende flowige trails in verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Auf 3 verschiedenen Trails geht es für euch den Keilberg hinab. Um euch ausführlich darüber zu berichten, habe ich einen Blogartikel darüber verfasst. Hier Gewinnspiel Ende 16.12.2019 um 18 Uhr

13. Purevibez Push & Rest im Wert von 29 €

Purevibez-Produkte sorgen durch qualitativ hochwertige, aktive Pflanzenstoffe, Mineralstoffe und Vitamine für einen optimalen Gehirnstoffwechsel. Bei der Herstellung der Kapseln, werden alle Rohstoffe wertschonend verarbeitet.Die Rezeptur enthält 100% der täglich empfohlenen Vitamin- und Mineralstoffdosis von zertifizierten, deutschen Rohstofflieferanten. Die Natur ist der Ursprung jedes Lebewesens und aus der Natur gewinnt Purevibez seine Zutaten! Gewinnspiel Ende 17.12.2019 um 18 Uhr Hier

14. Zehenschuhe VIBRAM FiveFingers V-ALPHA im Wert von 110 €

Der V-Alpha ist der ideale Outdoor Schuh. Die flexible 3 mm Gummi-Außensohle mit der Megagrip-Mischung, die Grip und Strapazierfähigkeit bei trockenen und nassen Bedingungen garantiert. Bietet unerlässlichen Schutz für unvorhersehbare Bedingungen im Freien. Die Poly- Innensohle mit der 2mm PU- Schaumstoff/Wolle Mischung ist atmungsaktiv und antibakteriell. Die 360 ° Fußbedeckung mit neu entwickeltem Obermaterial 50/50 Mischung aus Wolle und Synthetik verbessert das Fußklima. Synthetische Fasern bieten mechanische Festigkeit und Haltbarkeit. Hier Gewinnspiel Ende 18.12.2019 um 18 Uhr

15. Gonso Jacke Raila im Wert von 150 €

Damen Softshell Jacke. Warm und Winddicht begleitet die Fahrradjacke Raila den funktionalen Rad-Pendler durch den Winter. Die Softshelljacke überzeugt mit ihrer hohen Wärmeisolationsvermögen und ihrer Strapazierfähigkeit. Mit einer Brust- und zwei Reißverschluss- Fronttaschen, einem Ärmelsaum mit Windfang sowie einem ausklappbarem Spritzschutz ist unsere Raila die perfekte Begleiterin für die täglichen Radfahrt ins Büro. Hier Gewinnspiel Ende 19.12.2019 um 18 Uhr

16. Guya Tee Paket im Wert von 30 €

Mittlerweile hat GUYA knapp 2 Jahre Erfahrung im Guayusa Bereich. All unsere Produkte werden mit Sorgfalt hergestellt. Unser Guayusa stammt von Kleinbauern aus Ecuador. GUYA Guayusa wird traditionell von Hand geerntet und verarbeitet. Bei der Trocknung  kommen keine hohen Temperaturen oder offene Feuer zum Einsatz, so bleibt der typische Geruch und Geschmack erhalten. GUYA Guayusa ist EU-Bio zertifiziert. Gewinnspiel Ende 20.12.2019 um 18 Uhr. Hier

17. Kerstin Kögler Mentaltraining im Wert von 95€

Was bringt dir ein Mental Coaching?
Klar, im Sport spielt die körperliche Fitness eine immense Rolle, doch die Mentale Stärke ist nicht zu unterschätzen.
Wie bleibe ich motiviert und erreiche meine Ziele? Wie stelle ich mein Mindset optimal ein?
Wie gehe ich konstruktiv ich mit Stress, Anspannung, Herausforderungen, Stürzen, Verletzungen oder schwierigen Phasen um?
Wie überwinde ich mentale Hürden?
Kerstin begleitet dich als Mental Coach bei einem Thema deiner Wahl. Sie wird individuell darauf eingehen, was sich am stärksten macht.
Jeder Mensch ist anders und Mentales Coaching ist individuell. Gewinnspiel Ende 21.12.2019 um 18 Uhr Hier

18. 2 Karten Badeparadies Schwarzwald für das Palais Vital im Wert von 88 €

Genießen Sie an 365 Tagen im Jahr entspannendes Karibikfeeling unter hunderten echten Palmen. 12 liebevoll thematisierte Saunen, 18 wohltuende Pools und 23 abenteuerliche Rutschen sind das „Paradies“ mitten im Schwarzwald. Die Bilder sprechen für sich 😉 Gewinnspiel Ende 22.12.2019 um 18 Uhr Hier

19. Albgold NUDELN AUS BIO HARTWEIZEN & NATURLAND DINKEL im Wert von 17 €

In Papiertüten werden Sie zukünftig Bio Pasta aus bestem EU-Hartweizengrieß und Dinkelnudeln aus ökologischer Landwirtschaft finden. Für die Dinkelpasta verwenden wir zu 100% in Deutschland angebautes Naturland Getreide. Der nussige Geschmack sorgt für Abwechslung auf dem Teller. Höchste umfassende Standards in den Bereichen Ökologie, Soziales und Fairness wurden berücksichtigt. Dies garantieren die unabhängigen Kontrollen für das Naturland Logo auf der Verpackung. Das gesamte Sortiment wird bei uns in Trochtelfingen auf der Schwäbischen Alb mit handwerklichem Geschick und viel Liebe hergestellt. Gewinnspiel Ende 23.12.2019 um 18 Uhr Hier

20. Monster Energy

Refresh, Refuel, Revive: Monster HydroSport enthält Magnesium, Koffein und B-Vitamine. Koffein hilft, die Aufmerksamkeit zu steigern und die Konzentration zu verbessern. Magnesium trägt zum Elektrolytgleichgewicht, einer normalen Muskelfunktion und Eiweißsynthese bei. Niacin, Vitamin B6 und Magnesium können zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung sowie einem normalen Energiestoffwechsel beitragen. Wasser trägt zur Erhaltung normaler körperlicher und kognitiver Funktionen bei. Um den gewünschten Effekt zu erzielen, sollte man täglich mindestens 2,0 L Wasser aus allen Quellen trinken. Hier

21. Rocklube Sportscover Bikesheld

SportsCover™ Bike Shield ist wahrscheinlich die beste Fahrrad Schutzfolie, um den Rahmen gegen fliegende Steine ​​und Kies zu schützen. Die unsichtbare Schutzfolie ist transparent oder matt und unzerstörbar wie keine andere – einfach anzubringen, perfekter Schutz und UV beständig. Hier

22. Vervival Bio Frühstückspaket

24. Met Helmet Trenta im Wert von 240€

Seit 30 Jahren entwickelt und produziert MET Helme für die besten Athleten im Radsport.
Mit jeder Generation haben wir dazugelernt, unsere Produkte verfeinert und auf höchstem Niveau weiterentwickelt, um sie noch schneller, leichter und komfortabler zu machen.
Den Rennradhelm MET Trenta haben wir entwickelt, um diesen Meilenstein gebührend zu feiern. Hier

Sport

Miss Germany Life Experience 2020 – Mein Start für Thüringen

4. November 2019

Vor einem Monat habe ich eine richtig coole Nachricht erhalten. Aus über 7500 Bewerbungen gehöre ich zu den 16 Finalistinnen aus Thüringen für die Miss Germany Wahl 2020.

Miss Germany Laudert Studios in Hamburg

Die Miss Germany Corporation hat in diesem Jahr das Format geändert, weshalb ich mich zum ersten Mal beworben habe. Sie gehen endlich weg von den veralteten Schönheitsidealen, und hin zu Charakter und Geschichte der Frauen.

Das Motto der Wahl steht unter dem #empowerauthenticwomen

Dieses Motto hat mir sehr gut gefallen, da ich ständig versuche, den Radsport weiter zu verbreiten. Ach übrigens, Radfahren ist echt cool und verbrennt jede Menge Kalorien 😀

Auch wenn ich ursprünglich aus Baden-Württemberg komme, bin ich letztes Wochenende für Thüringen an den Start gegangen. Seit 2017 wohne ich in Jena und habe mich hier sehr schnell eingelebt. Thüringen ist mein neues Zuhause geworden, deshalb habe ich meinen Wohnsitz offiziell hierher verlegt. Der Freistaat liegt in Herzen Deutschlands, sehr zentral mit wunderschöner und sehenswerter Natur.

Goethe und Bach sind auch mit dabei 🙂

Von Oberhof durch den Thüringer Wald über die Landeshauptstadt Erfurt, Weimar und Jena bin ich regelmäßig mit dem Rad unterwegs. Egal ob Mountainbike, Rennrad oder Crosser. Mir gefällt es hier super, ich habe eine wunderbare Trainingsumgebung, einen neuen Freundeskreis, unser Startup Dashbike, und für jemanden aus Baden-Württemberg eine günstige Wohnung.

  • Thüringen hat 1500 km Radfernwege
  • Über 400 mittelalterliche Burgen
  • Als regional Gericht sind die Thüringer Klöße bekannt
  • Der Rennsteig Tunnel, ist Deutschlands längster Straßentunnel mit 7917 Metern
  • Der größte Stausee Deutschlands ist die Bleilochtalsperre, aus persönlicher Erfahrung kann ich dieses Gebiet auch für Radfahrten empfehlen
  • Der längste Thüringer Fluss ist die Saale mit 196,3 km, welche auch durch Jena fließt

Quelle: https://presse.thueringen-entdecken.de/dokumente/01-Zahlen-Daten-Fakten-Thueringen-2019.pdf

Das Miss Germany Finale für Thüringen fand endlich am 26.10. in Hamburg statt. Sandro und ich beschlossen, dies für einen Kurzurlaub in Hamburg zu nutzen. 

Nachdem die nächsten Tage aufgrund vieler spontaner Termine dann extrem stressig wurden, entschieden wir uns für das Marriott Hotel, was zu unserem Standard-Hotel geworden ist. Da wir am Freitag erst gegen 22 Uhr in Leipzig losfahren konnten, war die Nacht sehr kurz. Schon um 6:30 ging es zu einem wunderbaren Frühstücksbuffet, um sich für den Tag zu stärken.

Und dann ging es schon los in die Laudertstudios in Hamburg. Um 8:30 ging es für mich ab zu Hair und Make-up. Völlig ungewohnte Situation für mich, da ich mich ansonsten nie schminke. Die Make-up Artistin versprach mir deshalb, es natürlich zu halten und nach 45 Minuten war ich wirklich zufrieden, wie sie meinen natürlichen Look perfekt präsentiert hat.

Danach ging es für mich direkt zum Fotoshooting. Der Fotograf Benjamin Becker machte einen super Job und wir hatten eine mega spaßiges Shooting. So konnte ich mich im Posing wieder weiterentwickeln. Nach dem Shooting gab es erst einmal eine Pause für mich und etwas Zeit, endlich die anderen Mädels kennen zu lernen. Viele kannte ich bereits durch die existierende Whatsapp Gruppe. Es war super spannend die Geschichten der anderen Mädels zu hören. Einige der Mädels fokussieren sich ebenso wie ich auf mehrere Säulen. Viele sind selbstständig, wunderbare Mütter, oder haben tolle Veränderungen in ihrem Leben geschafft. Manche Mädels haben wahnsinnig viel Gewicht verloren und sind richtig sportlich geworden.

Im Anschluss an das Shooting ging es weiter zum Videodreh, hier wurde ein kurzes Interview von allen Mädels durchgeführt. Das Interview wurde von den Geschäftsführern selbst geleitet, damit sie alle Mädels persönlich kennen lernen. Mir selbst hat dies sehr gut gefallen, da so auch ich die Möglichkeit hatte, sie kennen zu lernen. Im Videodreh wurde gefragt, was ich als Miss Germany den Mädels mitgeben möchte. Für mich war hier die Antwort klar: Ich möchte die Mädels ermutigen. für Ihre Träume zu kämpfen und sich nicht mit dem Standard zufrieden zu geben. So wie ich 2017 meinen Job gekündigt hatte, ohne etwas anderes zu haben. Für mich war dies die beste Entscheidung meines Lebens; glücklich zu sein sollte immer das oberste Ziel sein.

6 der insgesamt 16 Mädels aus Thüringen

Im restlichen Video habe ich mich vorgestellt und von meinen drei Standbeinen erzählt: Unserem Startup Dashbike, dem Radsport und dem Studium. In den nächsten Wochen könnt ihr das ganze dann auf der Homepage der Miss Germany Corporation anschauen. 

Das dritte Shooting war gemeinsam mit Tamaris.

Tamaris hatte eine große Auswahl ihrer neuen Kollektion für uns dabei. Die knalligen Farben in gelb, rot, und blau haben mir wirklich richtig gut gefallen. Speziell bei meiner Hautfarbe trage ich knallige Farben einfach gern. Ich entschied mich für das Shooting in meinem Schwarzen Outfit kombiniert mit gelben Accessoires. Zur Auswahl standen Schuhe, Schals, Gürtel und Hüte.

Tamaris Kollektion 2020

Der Fotograf gab sich jede Menge Mühe und so testeten wir einige Posen und spielten auch mit der Raumdekoration. Hier lohnt es sich wirklich für euch, auch die Fotos der anderen Mädels anzuschauen. Ich fand es wirklich beeindruckend, auf welche Ideen die Fotografen gekommen sind.

Die gelbe Kollektion von Tamaris

Da das ganze ein richtiges Insta-Event war, konnten wir Mädels uns wirklich ununterbrochen fotografieren. Das ständige Fotografieren war ein echter Eisbrecher und wir lernten uns alle völlig ungezwungen miteinander kennen.

Während der Pausen wartete eine super leckere, hübsch gestaltete Snackecke auf uns. Es gab frische Brezeln und etliche Snacks, zum Mittagessen brachte Subway eine große Auswahl an Sandwiches vorbei 😉

Auch nach diesen Fotoshootings gingen wir über zu den verschiedenen Interviews, alle unterhielten sich mit dem Geschäftsführer und mit Tamaris. Eine der Fragen war, was war dein bester Tag. Für mich war diese Frage schnell beantwortet.  Der Tag an dem ich beschloss, meinen sicheren Job aufzugeben und mich auf das völlig ungewisse einzulassen. Diesen Tag habe ich noch niemals bereut. Ohne diesen Mut wäre ich niemals an den Punkt gekommen, an dem ich heute bin.

Vollkommen glücklich, seit 4 Jahren in einer wunderbaren Beziehung und in einem Leben, was mir jeden Tag Überraschungen bereithält. Bei mir sind keine zwei Tage gleich und genau so habe ich mir das gewünscht!

Abschließend kann ich nur betonen, wie dankbar ich für diese Erfahrung bin. Es ist sicherlich nicht alltäglich, so viele Eindrücke an einem Tag zu gewinnen. Und ich habe auch wieder völlig neue Seiten an mir entdeckt. Ich selbst besitze gar keine Schminke, aber das schminken lassen sowie das Ergebnis haben mir wahnsinnig gut gefallen.

In den nächsten Wochen wird es nun ein Online-Voting geben, immer für zwei Bundesländer gleichzeitig. In dem Voting könnt ihr dann für mich abstimmen, damit ich in die nächste Runde komme. Das wichtigste für mich war allerdings die Erfahrung, der Rest ist Bonus 😉

Falls ihr Fragen zum ganzen Ablauf und/oder der Bewerbung habt, freue ich mich sehr über eure Kommentare =)

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Fahrradfahren im Herbst – wie du mit der richtigen Beleuchtung die Nacht zum Tag machst

19. Oktober 2019

Mein Testbericht der Sigma Buster 2000 HL, und der Nugget II

Fotografie: https://www.instagram.com/2_a.be/

Werbung. Am 27. Oktober ist es wieder soweit, wir Sportler werden auf die härteste Motivationsprobe des Jahres gestellt! Winterzeit!

Zu eisigen Temperaturen gesellt sich also auch noch eine frühe Dunkelheit.

Trotzdem wissen wir alle, gute Sommersportler werden im Winter gemacht. Und naja, so ein halbes Jahr ohne Training wäre auch nicht spaßig.

Mein absoluter Motivationstipp für den Herbst und Winter sind Gruppen-Ausfahrten. Es klingt banal doch trotz allem vergeht die Zeit in der Gruppe viel schneller und man überwindet seinen inneren Schweinehund leichter, wenn man einen fixen Termin hat.

Nach dem letzten Mountainbike-Rennen, meist Mitte Oktober, lege ich immer eine Ruhephase von 2 bis 3 Wochen kompletter Sportpause ein. In dieser Zeit merke ich spürbar, wie sich der Körper und vor allem der Kopf erholen. Man freut sich wieder riesig auf den Sport und die Zeit in der freien Natur.

Über den Winter betreibe ich gerne verschiedene Sportarten. Meistens schnüre ich die Laufschuhe, hier kann man von Grundlagen über Tempo bis hin zu den Intervallen alles trainieren. Genauso verhält es sich auch mit dem Schwimmen.

Um auch in den Trails bergauf und bergab die Kraft aufbringen zu können, mache ich regelmäßiges Krafttraining. Entweder mit Gewichten Zuhause, im Fitnessstudio oder auch in der Halle beim Bouldern.

Natürlich darf auch das Fahrrad nicht fehlen. Deshalb greife ich im Herbst und Winter auch gerne auf das Gravelbike zurück. Denn was gibt es besseres für die Fahrtechnik, als schöne schlammige Trails?!

Im Gegensatz zum Sommer, fahre ich im Winter mit weniger Druck im Reifen. Unter dem Laub verstecken sich oft Steine oder auch Müll, welche mit dem Auge nicht zu erkennen sind. Mit niedrigerem Druck steigt der Grip.

Fotografie: https://www.instagram.com/2_a.be/

Sehen und gesehen werden

Unser wichtigstes Gut ist unsere Gesundheit. Im Herbst und Winter haben wir Fahrradfahrer oft mit diesem Problem zu kämpfen: Die Autofahrer sehen uns sehr spät. Wenn es dunkel ist und auch noch Nebel dazu kommt, kann diese Situation ganz schön gefährlich werden.

Um diesen Situationen vorzubeugen, gibt es einige Hilfsmittel für Radfahrer. Oftmals denken wir viel zu kompliziert, dabei können wir mit heller Kleidung bereits einen guten Anfang starten. Mittlerweile gibt es sehr viel Auswahl an Reflektoren. Einige sind zum ankleben an das Fahrrad gedacht, andere in Kleidung integriert oder zum Befestigen.

Oft reicht das aber nicht aus. Wir benötigen Licht. Habt ihr euch schon einmal mit der Beleuchtung am Fahrrad auseinandergesetzt? Ganz wichtig an dieser Stelle ist für das Radfahren auf der Straße, wir brauchen eine StVZO-zugelassene Beleuchtung. Sind wir in der Dämmerung oder Dunkelheit ohne zugelassene Beleuchtung unterwegs, so zieht dies ein Bußgeld von 20€ nach sich.

Beim Kauf einer neuen Fahrradlampe oder genereller Beleuchtung, einfach darauf achten, ob sie StVZO konform ist, oder eben nicht. Dabei kommt es immer auf euren Zweck an. Wo möchte ich meine Fahrradlampe zum Einsatz bringen. Bin ich auf der öffentlichen Straße unterwegs, oder verbringe ich meine Zeit mit dem Mountainbike und Gravelbike im Wald?

Für mich ist diese Frage schnell beantwortet. Mein Rhythmus für das Training hat sich eingependelt. Meine langen Einheiten auf der Straße erledige ich am Wochenende. Hierbei starte ich direkt morgens und kann ab und zu ein Nüchtern-Training einbauen um Fett zu verbrennen. Deshalb benötige ich meine Lampe im Wald und brauche nicht unbedingt eine StVZO Zulassung.

Meine Lieblingstrails shreddere ich demnach unter der Woche am Abend. Deshalb hatte ich folgende Anforderungen an meine neue Helmlampe.

  1. Mindestens 10 Stunden Laufzeit, ich möchte nicht nach jeder Tour laden müssen
  2. Schickes Design
  3. Natürlich so leicht als möglich 😉
  4. Taghell! Unnötige Stürze braucht keiner
  5. Verschiedene Stufen, in der Dämmerung möchte ich nicht meinen Akku verschwenden

Welche Anforderung hast du an deine Beleuchtung? Was ist für dich beim Kauf einer Lampe ausschlaggebend?

Alle meine gewünschten Kriterien hat die Power Buster 2000 von Sigma erfüllt.

Für mich ist in Sachen Fahrradcomputer, Beleuchtung, und Sportuhr mittlerweile Sigma unsere Familien Marke. Bis auf einen Ausreißer 😉 nutzen wir alle Sigma Produkte.

Die Sigma Buster 2000 Helmlampe bietet einem Radfahrer mehr als er sich wünschen kann.

  1. Die Lampe leuchtet bis zu 20 Stunden, auf der niedrigsten Stufe
  2. Sie hat definitiv ein schickes Design
  3. Die Lampe ohne Akku wiegt 105 Gramm *-*
  4. Mit 2000 Lumen leuchtet man besser niemandem ins Gesicht 😀
  5. Die Lampe hat 7 verschiedene Stufen, von High bis SOS
  6. Mein absolutes Lieblings-Gadget: Eine Fernbedienung für den Lenker!
  7. Eine Anzeige um den Akkustand abzufragen
Fotografie: https://www.instagram.com/2_a.be/

Mich persönlich hat die Sigma Fahrradlampe voll überzeugt. Mit ihr macht der Sport auch im Herbst riesen Spaß. Und es ist auch eine tolle Abwechslung, bei Nacht zu fahren.

Die Montage dauerte nur ein paar Minuten und Werkzeug wurde nicht benötigt. Der Akku war komplett vollgeladen und ich konnte mich direkt auf das Fahrrad schwingen und losfahren.

Passend zu der Helmlampe nach vorn habe ich mir das Rücklicht Nugget II von Sigma für mein Fahrrad zugelegt.

Fotografie: https://www.instagram.com/2_a.be/

Das strahlend rote Licht wird an der Sattelstütze montiert, um nach hinten im Verkehr besser sichtbar zu sein. Die Montage erfolgt ohne Werkzeug. Das Licht besteht aus dem Licht selbst und einem Gummi, um es an die Sattelstütze zu fixieren. So kann es jederzeit wieder abgenommen werden, damit kann ich es am Gravelbike, Rennrad und am Stadtfahrrad nutzen.

Mit diesem Licht sind wir in Deutschland auch rechtlich auf der Sicheren Seite. Die Nugget II Fahrradlampe ist StVZO konform.

Falls du aus der Schweiz oder Österreich kommst, Sigma hat auf seiner Homepage bereits sortiert, in welchem Land welche Leuchte eine Straßenverkehrszulassung besitzt.

Die kleine Lampe kann jederzeit über einem Mikro-USB Stecker wieder aufgeladen werden.

Mit diesen beiden Lampen starte ich nun in den Herbst und freue mich auf die kommenden Monate. Denn jede Jahreszeit hat ihre Vorzüge.

Fotografie: https://www.instagram.com/2_a.be/

Welche Beleuchtung nutzt du für dein Fahrrad ? Und was sind deine Tipps um hochmotiviert durch den Winter zu kommen ?