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Sport

Aktivregion Salzburgerland. Stand-up paddeln, Radfahren, Bouldern

27. November 2021

Im Anschluss an die Eurobike Messe, ging es nahtlos zu einem weiteren Highlight!

Für fünf Tage wurde ich gemeinsam mit anderen Bloggern in die Region Salzburgerland eingeladen. Für uns standen vollgepackte Tage mit viel Sport auf dem Programm, genauso wie ich es mag.

Die Anreise war ganz entspannt mit dem Zug geplant. Leider wurde daraus mal wieder nichts …. Der Streik der Deutschen Bahn machte mir einen ordentlichen Strich durch die Rechnung. So ging es mit dem Mietwagen von Friedrichshafen nach Salzburg.

Unser erstes Tagesziel war die Fuschelsee Region. Dort waren wir im Hotel Mohrenwirt untergebracht, das unter Triathleten besonders bekannt ist.  Diesen Tag hatte ich aufgrund einer Terminkollision mit der Eurobike jedoch leider verpasst. Deshalb fuhr ich direkt abends ins Hotel, zu einem leckeren Burger und danach zum Kennenlernen der anderen Teilnehmer.

Da der nächste Tag extrem früh starten sollte, gingen wir dementsprechend auch früh ins Bett.

Wir wollten unsere aktiven Tage mit einem Sunrise Walk zum Gipfel starten. Um 5:15 Uhr war deshalb Abfahrt. Für mich eine ungewöhnlich frühe Uhrzeit, aber als wir oben waren, habe ich es keine Sekunde bereut!

Mit Stirnlampen gewappnet machten wir uns einen anspruchsvollen Aufstieg nach oben. Meine Turnschuhe kamen immer wieder an ihre Grenzen. Wanderschuhe wären deutlich passender gewesen. Da ich sehr selten in den Bergen unterwegs bin, war ich nicht so sonderlich trittsicher wie manch anderer. Umso schöner war es, dass meine Begleiterin Betty eine echte Bergziege ist. Betty half mir an den schwierigen Passagen immer, den perfekten Aufstieg zu finden. Mit etwas mentaler Unterstützung lief es gleich viel besser.

Rund 45 Minuten, 2 Kilometer und etliche Höhenmeter später, erreichten wir das Gipfelkreuz. Leicht verspätet, denn die Sonne war schon unterwegs 😉

Macht aber nichts, der Caffè auf dem Gipfel schmeckt trotzdem wunderbar. Und auch der Aussicht tat das nichts ab.

Insgesamt waren etwa 40 Content-Creator und Blogger ins Salzburgerland eingeladen. Das Thema war #Explorerdays.

Die Teilnehmer waren dabei aus vielen unterschiedlichen Ländern und mit unterschiedlichen Themen unterwegs. Dabei wurde ich in die Gruppe der Sportler und Outdoor-Enthusiasten gepackt. Schon vor beginn des Trips, war ich ganz aufgeregt auf das spannende Programm. Mit Audi als Sponsor machten wir uns mit den neuen E-Audis auf zu den coolen Aktivitäten.

Unsere Gruppe bestand aus Betty, Simeon, Adam, Daniel, Johannes und Vivienne, sowie Fedja.

Die meisten aus unserer Gruppe waren wirklich tolle Fotografen, Johannes und Vivienne betreiben sogar eine Social-Media Agentur und leben auf Bali. Betty und ich dagegen teilen unsere Leidenschaft für Sport auf Social-Media. Simeon ist ebenso Fotograf und Daniel studiert momentan in Göttingen.

Nach unserem Nüchtern-Run, ging es für uns alle zum Frühstücken in das Hotel zurück. Wie es sich für ein Sporthotel gehört, gab es super leckere und gesunde Snacks mit regionalen Eierspeisen.

Frisch gestärkt stand dann direkt die zweite sportliche Aktivität des Tages auf dem Programm:

Bouldern am Fels. Mit der Alpinschule 4 Elements.

Bouldern war ich bereits, bisher allerdings nur in der Halle. Am Fels ist dann doch etwas ganz anderes!

Gemeinsam mit der Kletterschule 4 Alpin ging es erst einmal quer durch den Wald. Das Ziel war der erste von zwei Kletterfelsen, die heute bezwungen werden wollten. Doch bevor es losgehen konnte, wurden wir erst einmal mit Kletterschuhen ausgestattet. Die Sportkleidung hatten wir bereits an.

Dann folgte ein leichtes Warmup, um die Verletzungsgefahr zu minimieren. Mit Knete, Bändern und anderen Spielereien wurde die Gruppe auf das eigentliche Training vorbereitet.

Zuerst wurden uns die Grundlagen der Sicherung durch unsere Kletterguides erklärt. Die beiden Jungs hatten richtig gute Laune und Lust, uns das Bouldern am Felsen näher zu bringen. In den ersten Beispiel-Kletteraufstiegen konnten wir direkt feststellen: Die Jungs haben es drauf 😉

Immer wenn es so super leicht aussieht, weiß man ja, es wird schwer. 😉
Und genau so war es auch. Ich habe keine Höhenangst, aber ich bin trotzdem lieber am Boden. Deshalb kostete es mich doch einige Überwindung.

Der erste Anlauf war direkt ausbaufähig 😉 Mit den super Guides aber gar kein Problem. Der Guide kletterte einfach neben mich, und zeigte mir den richtigen Weg. Das war auch ganz generell für mich der größte Unterschied zum Bouldern in der Halle. In der Halle weisen dir ja quasi die Boulder-Farben den Weg. In der Natur natürlich nicht, da muss man seinen eigenen Weg suchen und geeignete Stellen für Hände und Füße finden.

Nach einigen Durchgängen wechselten wir dann zum nächsten Felsen. Alle Felsen haben unter den „Boulder Locals“ natürlich Namen.

Für mich war nicht nur das Bouldern an sich ein Highlight, sondern auch der Spaziergang durch den Wald. Ich bin einfach super gerne im Wald, egal ob mit dem Mountainbike oder zu Fuß. Jeder Wald sieht anders aus, dieser Wald war besonders schön grün.

Dieses Highlight sollte aber nicht das letzte sein, welches uns das Salzburgerland zu bieten hat.

Aber erst einmal gehen wir uns stärken. In ein neues Restaurant, direkt an einem See gelegen. Zur Belohnung für den langen Tag, gab es einen Mojito und eine leckere Portion Spaghetti.

Danach konnten wir die Zeit nutzen, um uns zu entspannen. Bevor am Abend eine letzte Aktivität auf dem Plan stand: Stand-Up Paddeling in den Sonnenuntergang.

Am Fuschelsee gibt es den Verleih „SupBox Austria“. Der Chef selbst hat sich für uns Zeit genommen, und den Sekt eingepackt 😉

Für mich war es die erste Aktivität auf dem Board. Dafür gab es erst eine kleine Einweisung. Mein Ziel war es, nicht ins Wasser zu fallen. Jeder von uns bekam einen Sack um seine Sachen wasserfest zu verpacken.

Die ersten Meter waren doch sehr ungewohnt und ich beschränkte mich zunächst auf das Paddeln im Sitzen. Nach wenigen Minuten wurde es aber immer besserer und sicherer. Und so beschloss ich, endlich aufzustehen. Einige Tipps später lief es dann endlich rund und es machte großen Spaß.

Das SUP in Richtung Sonnenuntergang war wirklich ein einmaliges Erlebnis. Ich werde auf jeden Fall wieder kommen!

Gemeinsam mit der Gruppe, saßen wir auf dem Wasser, erzählten uns spannende Geschichten, und tranken das ein oder andere Gläschen Sekt 😉 #donttrinkanddrive

Nach diesem langen Tag fuhren wir gegen 22 Uhr zurück ins Hotel und alle fielen müde ins Bett.

Der nächste Tag wartet mit einem ganz besonderen Programmpunkt auf uns….                      

Meine erste E-Bike Tour!

Auch wenn ich immer sehr aufgeschlossen gegenüber neuen Aktivitäten bin … Für mich als jungen, gesunden und fitten Menschen, macht es meiner Meinung nach einfach keinen Sinn. Der Bewegungsmangel ist im Alltag eh schon immer präsent. Da möchte ich mich wenigstens in meiner Freizeit so viel wie möglich bewegen und zwar richtig!

Mit der ganzen Gruppe wurden die E-Bikes abgeholt und wir machten eine landschaftlich spannende Tour über den Berg nach Hallstadt.

Hallstadt ist super beliebt bei den Touristen, allerdings hat das Salzburgerland noch so viel mehr zu bieten.

Die Biketour brachte uns auf die Spuren der Salzkammergut Trophy. Und da war mir klar: Im nächsten Jahr werde ich auch super gerne an diesem Marathon teilnehmen. Speziell die steilen Auffahrten werden Sandro sehr viel Freude bereiten!

Auch wenn das E-Bike definitiv nicht meins war, die Region bekommt von mir 10 von 10 Sternen. Die Wege sind super, überall gibt es schöne kleine Einkehrmöglichkeiten auf den Hütten. Dazu die vielen Brunnen an den Wegen die einem die Möglichkeit geben, die Flasche wieder frisch aufzufüllen.

Und die Landschaft ist einfach ein Traum 😊

Nach der Biketour gab es noch ein weiteres Novum für mich: Mein erster Besuch in einem Fischrestaurant. Direkt an einem kleinen See, in dem die Forellen schwimmen. Ich entschied mich für eine geräucherte Forelle mit Mandeln, dazu Kartoffeln.

Das Restaurant war super urig, nicht zu überlaufen und das Essen wirklich schnell auf dem Tisch. Dazu gab es den regionalen Wein.

Um den Tag noch vollends perfekt zu machen, ging es für uns mit einem kleinen privaten Boot einmal über den See. Vorbei an einem kleinen Wasserfall und schlussendlich zu einer Anlegestelle. Die Anlegestelle war sehr einsam und trotzdem 😉 2 nette Musikanten saßen dort. Mit einer Ziehharmonika und einer Tuba und spielten ein Ständchen und tranken dazu regionales Bier.

Nach dem ausstieg wartete ein kleiner Fußmarsch zu einem See zu uns.

Dies hat mir prinzipiell am Salzburgerland richtig gut gefallen. Überall gibt es Wasser. Kleine Wasserfälle, Seen, Quellen und so weiter.

Am See gab es eine entspannte Pause mit der Crew, es wurde gelacht und Spaß gehabt. Frisch gestärkt und erholt, fuhren wir mit dem Boot zurück zum Eingang des Fisch-Restaurants.

Von dort gab es einen schönen Fußmarsch zurück zum Parkplatz. Der Weg dauerte kurze 20 Minuten und führte an einer kleinen Mühle mit hübschem Wasserrad vorbei.

Für den Abend war ein besonderes Highlight geplant: Gemeinsam durften wir in einer Outdoorküche mit dem Koch Christoph Held kochen.

Der Sirius Kogel erwartet seine Gäste mit einer sehr spannenden und exzellenten Küche.

Gemeinsam mit Christoph wurde in der Outdoorküche gekocht. Allerhand regionale Zutaten standen auf dem Plan. Es war unglaublich lecker. Auch das gemeinsame Kochen war ein Highlight. UNd so wurde auch gleich das Gruppengefühl noch mehr gestärkt. Wir hatten einen super spannenden Abend.

Der Abend wurde mit einem exzellenten Wein abgerundet.

Nach einer Nacht mit viel Spaß und wenig Schlaf, ging es auf zu einem letzten Highlight.

Ausschlafen war angesagt 😉 keine Abreise um 5, sondern gemütlich um 8. So konnte der letzte Tag beginnen.

Gemeinsam ging es auf ein Fest in einem der Nahe gelegenen Orte. Bevor es für uns alle wieder zurück nachhause ging.

Vielen lieben Dank für diese schöne Pressereise ins Salzburgerland. Ich werde definitiv wiederkommen.

Sport

Auf der Blockline: Der Familien- und Radurlaub im Erzgebirge

17. September 2021

Der Sommer 2021 kam spät. 

Erst im September wurde es richtig sonnig, ohne Regen und mit Temperaturen teils deutlich über 20 Grad. Perfekt also, um noch einmal einige Zeit auf dem Bike zu verbringen. Diesmal sogar mit der Familie. 

Es geht für uns nach Mittelsachsen ins Erzgebirge, das vor allem durch seine lange Bergbaugeschichte bekannt ist. Für mich bedeutet das Erzgebirge immer Radsport 🙂 Meistens gehe ich zum MTB-Techniktraining in den Bikepark nach Klinovec, wo es mit dem Lift den Berg hinauf geht, oder in den Trailpark Rabenberg, wo Auf- und Abfahrt mit dem Bike bewältigt werden. 

Ein persönliches Highlight ist auch immer der Erzgebirgs-Bikemarathon, den ich diesmal zusammen mit einer Freundin gefahren bin. Zu den Witterungsbedingungen am Renntag nur so viel: Fahrerinnen und Bikes wurden gemeinsam mit dem Dampfstrahler geduscht 😀 

Bei diesem Anblick freuen wir uns umso mehr über den Sonnenschein bei unserer Blockline-Tour. Genauer gesagt geht es diesmal ganz in den Osten des Erzgebirges an die tschechische Grenze, nach Holzhau ins Berghotel Talblick, unserem Start- und Zielort für die nächsten drei Bike-Tage. 

Vom Kurort Seiffen, den die meisten sicher für seine Holzkunst kennen, geht es bis zum Wintersportzentrum in Altenberg, verteilt über drei Tagesetappen. Das Hotel muss durch die zentrale Lage in Holzhau zwischen den Etappen nicht gewechselt werden, Halbpension haben wir ebenfalls gebucht und so können wir uns voll und ganz auf das Radfahren konzentrieren. Und wer schon immer mal nach Dresden wollte, erreicht die Stadt an der Elbe in nur 45 Minuten mit dem Auto. 

Wir wollen aber ab aufs Rad und die Erzgebirgslandschaft entlang der Blockline auf insgesamt 140 Kilometern mit über 3000 Höhenmetern erkunden. Besonders sportliche Biker können die Tour auch an einem Tag bewältigen. Wir nehmen uns dafür jedoch die geplanten drei Tage Zeit und genießen die Zeit mit der Familie auf dem Bike in der Natur. Dabei bewegen wir uns typisch Mittelgebirge überwiegend zwischen 600 und 1000 Metern Höhe. Auf diesen Höhen sind wir auch in unserer Heimatstadt Albstadt, wo auch der UCI MTB Weltcup stattfindet, unterwegs und fühlen uns schon am Ausgangspunkt superwohl. 

Geplant sind 53 km und 1140 Hm auf der ersten Etappe, 52 km und 1010 Hm auf der zweiten, und 66 km mit 1240 Hm auf der dritten Etappe. Für die bestmögliche Vorbereitung kann man sich das Blockline Starterpaket dazu buchen, das Informationen, Geschichten und Rätsel rund um die Blockline enthält. 

Loop 2 der Blockline: 52 km, 1010 Hm 

Entgegen der Planung haben wir uns auf Empfehlung des Berghotels Talblick nach beruflich bedingt verspäteter Anreise für die zweite Loop zum Auftakt entschieden. Diese führt direkt vom Hotel hinab nach Holzhau, über den Kannelberg durch die malerischen Täler des Erzgebirges. Im Gimmlitztal, dem Tal der Mühlen, treffen wir nach den ersten nennenswerten Höhenmetern auf die klare, kalte Gimmlitz, die sich mit ihrem naturbelassenen Flusslauf entlang der Wassermühlen durch das Tal schlängelt. Auch heute sind noch einige der Mühlen funktionsfähig. 

Es geht entspannt weiter flussabwärts nach Mulda, wo wir auf unter 500 m ü.NN auf die Holzstatuen von Blockhausen treffen. Für meinen Papa als Schreiner ganz besonders faszinierend 😉 Holz spielte in dem ehemaligen Uhren- und Geigenmacherdorf eine sehr zentrale Rolle. Im ganzen Erzgebirge wurde generell sehr viel mit der Natur gearbeitet, mit und von der Natur gelebt, haben wir den Eindruck. 

(Sportlichen) Wettkampfcharakter bringt die jährlich stattfindende Weltmeisterschaft im Kettensägen nach Blockhausen. Ein 40 Meter langer Holztisch aus einem einzigen Baumstamm der Holzskulpturensammlung hat es ebenfalls ins Guinness-Buch der Rekorde geschafft. 

In Blockhausen kann man wirklich die Zeit vergessen. Es gibt so viel zu entdecken. Faszinierende Holzskulpturen in allen Größen und Formen, eben ein richtiges kleines Dorf aus Holz. Und auch wir haben die Zeit aus den Augen verloren, was uns später noch ein Rennen gegen die Dunkelheit bescheren wird 😉 

In Dorfchemnitz schauen wir noch schnell den Eisenhammer an, einen der ältesten Handwerksbetriebe Sachsens. Auch hier wird die Kraft des Wassers genutzt, um den Schmiedehammer per Wasserrad anzutreiben und mit dessen Unterstützung Handwerkserzeugnisse herzustellen. 

Mit den verbleibenden Kräften (für Essen hatten wir keine Zeit) und voller neuer Eindrücke fahren wir wieder in den Anstieg auf die König-Friedrich-August-Höhe auf über 700 m hinauf und durch Laub- und Nadelwälder über die Höhenwege mit Rampen und weiteren Anstiegen zurück und erreichen mit den letzten Sonnenstrahlen nach einem tollen Sonnenuntergang unseren Start- und Zielort oberhalb von Holzhau. Vor dem Berghotel werden wir – oben angekommen – auch schon von meiner Mama in der Hollywoodschaukel für das Abendessen erwartet. 

Wer Ruhe und Entspannung in der Natur sucht, ist hier genau richtig. Die absolute Stille und schöne Aussicht dieser Loop belohnt uns für die knackigen Rampen mit dem Bike. Am Ende stehen knapp 56 km und 1221 Hm auf unseren Fahrradcomputern. 

Loop 3 der Blockline: 66 km, 1240 Hm

Die längste und wohl anspruchsvollste Blockline-Loop haben wir uns am zweiten Tag vorgenommen. Für uns ganz klar die Königsetappe und der Loop-Favorit! Rauschendes Wasser, große Nadelbäume und blühende Bergwiesen vereint diese Etappe alles in einem.

Von unserem Berghotel geht es wieder hinab nach Holzhau, weiter Richtung Süden. Vorbei an kleinen Bächen mit Wasserrädern und Teichen fahren wir über die typischen Mittegebirgsanstiege nach Neuhausen und dem bekannten Kurort Seiffen. Teilweise auch auf dem Rundkurs des Erzgebirgs-Marathons, inklusive Trails!

In Seiffen kommt erste Weihnachtsstimmung auf, als wir zunächst auf zwei riesige Nussknacker-Figuren aus Holz treffen und anschließend im “Spielzeugmacherdorf” auf die traditionellen Schwibbögen, Holzpyramiden und urigen Räuchermänner. 

Neben der Weihnachtsstimmung kommen Sandro und mir bei unserer Fahrt durch Seiffen auch die Passagen des Erzgebirgs-Bikemarathons wieder bekannt vor, der hier jedes Jahr in Seiffen startet. Schade, dass das Rennevent dieses Jahr bei 12 Grad und Dauerregen “ins Wasser gefallen” ist, die Start- und Zielexpo wäre perfekt gewesen für einen sonnigen Renntag mit Freunden und bekannten Gesichtern. 

Auf ein bekanntes Gesicht treffen wir am Erzgebirgischen Freilichtmuseum in Seiffen, wo uns schon meine Mama erwartet. Wir gönnen uns nach den sportlichen Anstiegen mit teils über 20% Steigung aber zunächst einmal Kaffee, Kuchen und Apfelstrudel, ehe wir zusammen die vielen kleinen Häuser des Freilichtmuseums erkunden. Eine willkommene uns äußerst interessante Pause! 

Das Freilichtmuseum bildet die Bauwerke und Werkstätten des 19. und 20. Jahrhunderts nach. Besonders interessant war für uns das Reifendrehen des Drechslers. Hier kann man von Anfang bis Ende sehen, wie verschiedene Spielzeuge hergestellt werden.

Sonnig führt uns die Blockline auf einen der höchsten Gipfel des Osterzgebirges. Keine Wälder, nur offene, weitläufige Wiesen und ein toller Rundumblick belohnen den Aufstieg. 

Die Blockline führt uns noch einmal direkt entlang der tschechischen Grenze in die pure Natur, wo uns die angekündigten, mit allen Sinnen erlebbaren Natur-Highlights erwarten: Ein ständiger Wechsel von Laub-, Nadel- und Mischwäldern, artenreiche Quellwiesen und Zuflussbäche führen uns auf der dritten Blockline-Loop über einen anspruchsvollen Uphill zur Rauschenbachtalsperre. Auch der vom Aussterben bedrohte Fischotter weiß diese wasserreiche Landschaft zu schätzen und nutzt die Gebiete rund um die Talsperre zur Jagd. 

Von hier aus machen wir uns auf die letzten Kilometer, durch den märchenhaften Wald mit Moos bedeckten Boden, Pilzen und Wasserläufen. Man kann das Holz und die frischen Gräser wirklich riechen, die klare Luft spüren! Diesmal kommen wir über den Berg von oben an unser Hotel und sparen uns die 18%-ige Steigung von gestern. 

Nach 66 Kilometern und 1462 Höhenmetern freuen wir uns auf das verdiente Abendessen im Berghotel! 

Loop 1 der Blockline: 53 km, 1140 Hm

Heute geht es in Richtung Wintersportort Altenberg und Hermsdorf. “Wo Dich Dachs und Rothirsch grüßen” lautet die Kurzbeschreibung der ersten Loop. Und tatsächlich: In nur fünf Minuten sind wir wieder raus aus dem Ort, im ersten Anstieg etwa 100 Höhenmeter zum Warmup hinauf auf die Steinkuppe, wo man auf “Meister Grimbart” trifft. Der Dachs hat sich hier niedergelassen und die Landschaftsgestaltung um den Steinbruch herum übernommen. 

Über einen stillgelegten (Wintersport-)Bahnhof, auf dessen Gelände noch die Überbleibsel des Bahnbetriebes sowie die Streckenführung der Gleise erkennbar sind, geht es weiter in Richtung des Naturschutzgebietes Hemmschau, wo einen die Grillen und das Bienensummen durch den Nadelwald direkt entlang der tschechischen Grenze begleiten. Hätten wir besser unsere Personalausweise einstecken sollen? 

Auf 800-900 Metern höhe fahren wir weiter über kleine Wellen und kurze Rampen. Wobei wir diese Etappe als die entspannteste empfinden, da die meisten Anstiege auf Asphalt- oder Schotterwegen bewältigt werden. 

Nach einem kurzen Stop am Aussichtspunkt vor Altenberg mit toller Weitsicht über das Erzgebirge und die Talsperre von gestern erreichen wir schließlich das Wintersportzentrum Altenberg! “Hier gehen wir im Winter zum Langlaufen hin!”, sind wir uns sofort einig. Das weitläufige Loipennetz ist anhand der Schilder auch mit dem Bike erkennbar. 

Gegen Ende der Loop erwarten uns noch einmal drei längere Anstiege, die es am dritten Tag durchaus in sich haben, zumal Sandro und mir noch unser Radrennen von vor drei Tagen in den Beinen steckt. Aber: Training beginnt am Ende der Komfortzone und diese haben wir heute definitiv erreicht! 

Nach dem letzten 18% Anstieg merken wir nach 53 Kilometern und 1223 Höhenmetern im Hotel angekommen doch die Höhenmeter der letzten Tage in unseren Beinen und denken nun doch noch über einen Ruhetag in Dresden nach 😉 

Sind ja nur 45 Minuten… Und nach 175 km und 3906 Hm können wir den ganz besonders genießen!

Unser Blockline-Fazit 

Die letzten drei Tage durch das Erzgebirge waren wunderschön! Als sportlich ambitionierte Familie kann man mit 4-6 Stunden Fahrtzeit und 1200-1500 Höhenmetern je Etappe planen. Ein Paradies für Bergziegen! 

Die Strecken sind mega abwechslungsreich und können sogar zur Navigation auf den Fahrradcomputer geladen werden. Langeweile kommt hier garantiert nicht auf! 

Als Ausgangspunkt ist das Berghotel Talblick super geeignet. Wirklich nettes Personal inklusive Insider-Empfehlungen und leckerem Essen. Ganz generell sind die Menschen im Erzgebirge einfach nur freundlich, wirken sehr zufrieden und entspannt. Kein Wunder bei dieser Landschaft! 

Sport

Indoor-Training im Sommer? 2021 gerne!

7. September 2021

Anzeige. August, 30 Grad und Sonnenschein! Morgens schon zur ersten Einheit aufs Rad, um auch intensive Trainingseinheiten in der frischen Morgenluft trainieren zu können und den restlichen Tag entspannt in der Sonne genießen zu können. Das ist mein Sommer! Aber wohl nicht dieses Jahr.

„Ich glaube nur noch dem Wetterbericht von gestern“, so die Aussage eines Trainingspartners während einer meiner Group-Rides, natürlich im Regen. Im unwetterartigen Regen, wo Rad und Fahrer von oben gleich wie unten geduscht werden und man kaum mehr als das Hinterrad des Vordermannes sieht. 

Mal ehrlich, wie viele Regentage hatten wir diesen Sommer schon? Auch meine diesjährigen Jahreskilometer liegen laut Strava knappe 1.000km hinter meinem letztjährigen Jahressoll von 6.500km MTB und Rennrad. 

Mit Alternativsportarten wie Laufen habe ich dafür mehr Zeit verbracht als im Vorjahr. So habe ich mich erst letztes Wochenende in Lödla bei der Kombi-Veranstaltung „Lödla crosst“ für einen Trail-Run entschieden und wegen der starken Niederschläge, sowie aus zeitlichen Gründen, auf das MTB-Rennen am Nachmittag verzichtet. Ich musste ja mein neues Orbea Orca Rennrad abholen 😉 

Jedenfalls war selbst dieser Trail-Run die reinste Schlammschlacht und die Läufer waren teilweise auf allen Vieren unterwegs, oder rutschten einfach von der Strecke. Teilweise war auch ich beim Laufen in meinem Ruhepuls unterwegs, weil mit meinen glatten Schuhen an wirkliches Laufen nicht zu denken war. Die wirkliche Herausforderung bestand darin, die Traktion zu bewahren 😀 

Crosslauf Lödla
Matsch Rennen Erzgebirgs Bike Marathon
Dampfstrahler putzen nach der Radtour

Umso dankbarer bin ich deshalb für die vielfältigen Möglichkeiten und Alternativsportarten zum Radsport, auch wenn ich doch am allerliebsten auf meinen Rädern unterwegs bin. Als weitere Sportarten überlege ich aktuell, wieder mit dem Schwimmen anzufangen. Über Skiroller habe ich auch schon nachgedacht. Ob Wasserrad auch als Alternativsportart gilt? 

Erstmal bleibe ich aber auf dem Rad, genauer gesagt, dem neuen Renpho A.I Smart Bike, das neu auf den Markt ist. Ich durfte es schon vorher für euch testen und muss sagen, dass das Fahrerlebnis nicht vergleichbar ist mit Spinning-Rädern oder anderen Ergometern aus dem Studio. 

Das Renpho A.I. Smart Bike bietet einem maßgeschneiderte Workouts. Das A.I. steht übrigens für „Artificial Intelligence“, also künstliche Intelligenz. Das moderne Indoor-Bike lernt dich kennen, passt sich also dir und deiner Leistungsfähigkeit an, mit personalisiertem Training für die individuellen Ziele. 

Das Bike kommt in einem schlichten und modernem Design und ist auch sehr schnell zusammengebaut. Durch die integrierten Rollen lässt es sich recht einfach bewegen und ist schnell an der gewünschten Position platziert und nach dem Training wieder aufgeräumt. 

Um in den Genuss der personalisierten Workouts zu gelangen, benötigt das Indoor-Bike ein paar biometrische Körper- und Leistungsdaten. Über die kostenlose App lässt sich das alles easy konfigurieren und einstellen. Die eigene Leistungsfähigkeit kann dabei in einem in einem 15-minütigen Fitnesstest (bekannt als FTP-Test) ermittelt werden. Generell empfiehlt es sich, diese Tests etwa alle vier bis sechs Wochen regelmäßig durchzuführen, damit das Training an den eigenen Trainingsfortschritt angepasst werden kann. Das Smart Bike überwacht den Trainingsfortschritt dabei durch die künstliche Intelligenz eigenständig und nimmt Trainingsanpassungen vor. 

Neben dem Design fällt vor allem die ergonomische Sitzposition mit bequemen, aber nicht zu weichem Sattel und Lenker auf. Alles natürlich einstellbar. Als erstes ist mir die Laufruhe des Renpho Bikes aufgefallen. Es läuft wirklich sehr ruhig, leiser als die smarten Rollen, und stört dadurch keine Nachbarn oder Mitbewohner. 

Wie auch auf dem Fahrrad draußen, kommt der meiste Spaß aber in der Gruppe auf. Ich liebe Group-Rides. In der Gruppe vergeht die Zeit viel schneller und man pusht sich einfach gegenseitig immer nochmal mehr, als wenn man nur allein für sich fährt. Deshalb möchte ich auch wieder öfters versuchen, zumindest an einem Tag in der Woche spätestens um 17:30 Uhr Feierabend zu machen. 

Momentan habe ich an gemeinsamen Gruppen-Trainingseinheiten sogar mehr Spaß, als in den Radrennen. Und das, obwohl ich ansonsten ein Wettkampf-Typ bin und mir immer ein konkretes Ziel setze, das ich erreichen möchte. Dennoch steht bei mir der Spaß im Vordergrund! Und wenn man etwas gerne macht, wird man darin automatisch besser! 

Durch die Konnektivität des Renpho Trainers kann man auch bei Indoor-Einheiten mit Anderen fahren. Entweder über die eigene AI Gym App, oder über die bekannten Plattformen wie Zwift, usw. Die absolvierten Trainings können auch mit Apple Health oder Google Fit verbunden und getrackt werden. 

Zwift ist jedoch meine absolute Lieblingsplattform für Trainingseinheiten auf dem Indoor-Bike. Hier treffe ich immer bekannte Gesichter – zumindest virtuell. Vor allem lange Grundlagen-Einheiten fahre ich persönlich nicht so gerne auf der Rolle. Durch die Interaktion mit Freunden werden aber selbst diese Einheiten sehr kurzweilig. Neben der Möglichkeit, über Smartphone oder Tablet mit Freunden zu fahren, verfügt das Smart Bike auch noch über ein eigenes kleines Display, das die wichtigsten Trainings- und Fahrdaten gut lesbar anzeigt. 

Mit dem Zugang zu über 70 Fitnesskursen wird mir in nächster Zeit erst mal nicht langweilig und ich habe auch bei schlechtem Wetter vielzählige Alternativen. 

Dennoch steht uns der Winter ja noch bevor und ich hoffe auch im September noch auf ein paar sonnige und warme Tage. Das Licht muss mittlerweile aber wieder standardmäßig ans Rad, gerade bei den Trainings am Abend wird es schon wieder früh dunkel. 

Zusätzlich zum Ausdauertraining baue ich aktuell wieder mehr Dehnübungen in meinen Tagesablauf ein. Auch leichte Stabi- und Krafteinheiten kommen in nächster Zeit wieder auf den Plan. Trotzdem ich nächstes Jahr erst einmal ohne Lizenz fahren werde, möchte ich weiterhin für mich trainieren. Und dieses Jahr habe ich meine Lizenz ja noch. 

Ob ich zum Abschluss noch einmal Cross-Rennen fahre, hängt von meinem Arbeitspensum ab. Ich freue mich aber definitiv schon auf das Skifahren und Skilaufen und hoffe auf einen schneereichen Winter. Nachdem wir ja schon einen regenreichen Sommer hatten, wäre das ein Ausgleich und schon mal eine super Grundlage für eine gute Form in 2022. 

In alter Manier auf dem MTB und dank meinem neuen Orbea-Rennrad vielleicht auch mal das ein oder andere Rennrad-Rennen.  

Sport

Urlaub in Dorf Tirol- Mountainbiken, wandern und die Sonne genießen

6. September 2021

Das letzte Jahr war für uns alle eine Herausforderung, glücklicherweise gehöre ich zur Gruppe, die mehr Arbeit hatte als jemals zuvor. 

Deshalb wurde es Zeit für einen Urlaub! Zur Auswahl standen Polen, Italien und Tschechien, nachdem ich schon seit langem das Trailgebiet Nove Mesto Pod Smrkem erkunden möchte, welches zwischen Tschechien und Polen liegt.

Schlussendlich wurde es, aufgrund des Wetters, aber dann doch Italien. Nachdem wir letztes Jahr den Gardasee erkundet haben, wollte ich dieses Jahr ein anderes Gebiet sehen. Somit wurde es der kleine Ort Dorf Tirol/Tirolo in Südtirol, direkt über Meran. 2019 waren wir bereits nach dem Hero mehrere Tage in Bozen. Unter anderem sind wir damals von Bozen über den asphaltierten und gut ausgeschilderten Radweg nach Meran geradelt. Mit der halben Familie war das Ganze ein Riesenspaß. 

Dieses Jahr wollten wir eine Mischung zwischen Aktiv- und Erholungsurlaub. Mit Radfahren, Wandern und Schwimmen, aber auch mit Sonne und Pool. 

Das perfekte Hotel haben wir dabei “Am Sonnenhang” gefunden. Das 2020 erbaute Hotel ist ein familiengeführtes Hotel im Herzen von Dorf Tirol. Mit 2 Schwimmbecken, davon ein Salzwasserpool, einem Whirlpool, Fitnessstudio, und täglichen Sportaktivitäten, genau was wir gesucht haben. 

Weinbei Sonnenuntergang
Vine o´clock
Der Pool des Hotel Sonnenhang
Blühende Blumen im Garten

Von Jena ging es deshalb extrem früh los, 7,5 Stunden sagte unser Navi voraus. Das war früher von Albstadt aus doch deutlich näher 🙂 

Über München ging es ab auf die Brennerautobahn, über Bozen, Meran und schließlich hoch nach Dorf Tirol. 

Italien begrüßte uns mit freundlichen 30 Grad und Sonnenschein. Dieses Wetter blieb auch konstant über alle 10 Tage. Eine wahre Freude, nach dem vielen Regen in Deutschland zuvor. Im Hotel angekommen gab es einen abschließbaren Bike-Raum und wir wussten, unsere Bikes sind gut und sicher untergebracht. 

Im Anschluss an die lange Fahrt ging es für uns am ersten Tag nur noch in den Whirlpool mit fantastischem Blick über Meran und das Etschtal und schließlich zum Abendessen, dem hervorragenden Gala-Dinner.  

Jeden Abend gab es zwischen 4 und 5 Gängen, dazu ein riesiges, frisches Salatbuffet. Ein wahrer Traum. So waren wir meist tagsüber aktiv unterwegs und abends wieder im Hotel. 

Da wir relativ viel Sport in der Zeit gemacht haben, war das reichhaltige Frühstücksbuffet perfekt. Viele gesunde und nahrhafte Lebensmittel wurden aufgetischt. Vom frischen Obst, über die regionale Milch, sowie die regionalen Eier und Eierspeisen. Einige Speisen stammen auch direkt von der hoteleigenen Alm. 

Auch im Urlaub mag ich Routine. Jeden Morgen wird im Hotel um 8 Uhr eine Yoga-Session mit der Gastgeberin angeboten. Auf der Dachterrasse kommt man dabei schon am frühen Morgen mit den ersten Sonnenstrahlen ordentlich ins Schwitzen, mit einer Rundum Aussicht auf die malerischen Berge und Täler, inklusive Kirchturm. 

Im Wechsel werden Dehnübungen und Kraftübungen unter Anleitung durchgeführt. Dabei geht es vor allem um die Rumpfmuskulatur, welche für uns Radfahrer und Läufer sehr wichtig ist. Bereits am dritten Tag habe ich eine deutliche Verbesserung gespürt. Physisch und mental. 

Yoga auf der Sonnenterrasse

Fast immer habe ich meine Tage mit Yoga gestartet, dann Zeit am Pool und kitschige Bücher lesen, nachmittags etwas Aktives, abends dann lecker essen und entspannen. Die große Terrasse ist perfekt für einen Wein oder Cocktail, um die warmen Abende mit leiser Musik und toller Aussicht entspannt ausklingen zu lassen. 

Am nächsten Tag ging es auf eigene Faust los zur ersten Radtour, durch das Passeiertal. Genau wie Sandro es liebt, ging es erst einmal nur bergauf. 

Das ganze auch noch ziemlich steil. 

Oben angekommen war ich froh, als wir endlich den Traileinstieg gefunden hatten. Der Trail mit vielen großen Steinen, und einem Wasserfall hat uns für die Auffahrt mit bis zu 22% mehr als entschädigt.

Sandro hat sich dabei direkt für ein Eisbad im frischen Bergwasser für die perfekte Regeneration entschieden. 

Passeiertal Radfahrt
Dorftirol Radfahrer
Steile Auffahrt

Ausgeschilderte Radwege zu finden, war in Tirolo leider wirklich schwierig… Für einen Mountainbike-Urlaub sind sicher andere Orte in Südtirol besser geeignet. Für uns war es allerdings kein Problem, wir wollten sowieso hauptsächlich Urlaub machen und kein Trainingslager.

Nachdem wir uns beim Abendessen mit der Gastgeberfamilie unterhalten haben, hatte diese eine wunderbare Idee: Wir durften mit unseren eigenen Rädern zur E-Bike-Tour mit. 

Um 10.30 ging es los, fix die Räder auf den Anhänger laden, und dann ab in den VW-Bus. So hatten wir auch Gelegenheit, ein paar der anderen Hotelgäste kennenzulernen. Dadurch wurde der Tag zu einer Radtour mit Freunden.

Für die Radtour wurden wir mit dem hoteleigenen Shuttle mit Anhänger. Zur hoteleigenen Alm auf etwa 1400 Metern, wo zum Beispiel die Erdbeeren für das Frühstück angepflanzt werden, über Hafling gefahren. Von diesem idyllischen Startpunkt ging es gemeinsam los auf die geführte 2 Stunden Tour. 



Da die anderen Fahrer auf dem E-Bike unterwegs waren, war es definitiv ein ordentliches Training. Und so ging es auf einer Rundstrecke von Alm zu Alm. 

Ein besonderes Highlight war der Aufstieg zum Stoanerne Mandln. Dieser hat uns einen wunderbaren Blick auf die Dolomiten geboten. 

Der Gipfel liegt auf 2086 Metern Höhe. 

Da unsere Tour einige Steigungen und auch spaßige Trails in sich hatte, kamen am Schluss über 1000 Höhenmeter zusammen. Kleiner Tipp: Kühe,die sich in den Trail legen, erwarten eine Streicheleinheit!

Radfahrt mit Besuch einer Kuh
Stoanernes Mannle

Und einen selbstgemachten Schnaps gab es auf unserer Tour auch noch;) 

Um kein Trainingslager aus unserem Urlaub zu machen, stand am nächsten Tag ein Sightseeing Tag an.

Wir entschlossen uns zu einem langen Spaziergang nach Meran. 

Grob 7 Kilometer sind es von Dorf Tirol in die wunderschöne Innenstadt von Meran. 

Der Weg führt durch die Weinberge, und ist deshalb sehr kurzweilig. 

Meran bietet eine sehr schöne Stadt mit viel Abwechslung. Egal ob Einkaufen, Essen, Erholung oder Sport. Hier kommt jeder auf seine Kosten. 

Sandro und ich haben uns nach unserer Wandertour direkt ein Café an der Etsch gesucht und die Zeit einfach mit einem großen italienischen Eisbecher genossen. In diesem Café waren wir übrigens bereits 2019, als wir nach dem Hero mit der Familie noch ein paar Tage in Bozen verbracht haben. 

Der Weg von Meran nach Tirolo zurück kann auch mit einer lustigen kleinen Seilbahn, eher einem kleinen Einsitzer aus den 50ern, bewältigt werden. Schneller seid ihr allerdings dadurch nicht 😉 Aber es ist ein Touri Highlight. 

Meeran
Meeran Gondel
Weinberg Meeran

Wir haben uns an diesem Tag allerdings für den Fußweg nach oben entschieden. 

Am nächsten Tag stand endlich die erste richtige Wanderung auf dem Programm. Vom Hotel weg spazierten wir zu der Talstation der Gondel. Mit der Gondel ging es in 5 Minuten den Berg hinauf. 

Der Wanderrucksack war übrigens netterweise bereits in unserem Hotelzimmer vorbereitet. 

Die Seilbahn brachte uns direkt auf den Hochmut, auch der Aufstieg von Tirolo ist in 1.5 -2.5 Stunden zu Fuß machbar, aber wir wollten uns lieber direkt oben ein bisschen umsehen und frische Bergluft schnuppern. Die Bergstation liegt auf 1400 Metern, also noch kein Höhentraining, sondern eher eine aktiv Genussrunde 😉 

Nachdem wir uns die Schilder der verschiedenen Routen angeschaut hatten, entschieden wir uns für eine Wanderung zu einer Alm, mit einer Wanderzeit von 2 Stunden. 

Meine letzte richtige Wanderung in den Bergen ist sicherlich 10 Jahre her. Damals war ich mit Freunden auch in Südtirol. 

Deshalb war es anfangs doch erst wieder sehr ungewohnt. Meine Schuhe waren wahrscheinlich auch nicht ganz optimal. Aber von Minute zu Minute wurde es wieder besser und gewohnter und der Respekt vor der Höhe weniger. 

Wanderung Südtirol
Wanderung zusammen in Südtirol
Portrait Foto Wanderung

Je höher wir kamen, umso kühler wurde es, trotz Sonnenschein und wunderschöner Aussicht. Durch die Bewegung konnten wir aber die ganze Wanderung in T-Shirt und kurzer Hose bewältigen. 

Zum Teil gab es sogar noch Schnee und bei mir kam direkt die Vorfreude auf die Skisaison wieder auf. 

Schlussendlich gingen die 10 Tage Urlaub wie immer viel zu schnell vorbei. Trotzdem bin ich immer noch extrem dankbar für diese tolle Zeit in den Bergen Südtirols. 

Mein Leben selbst bestimmen zu können, gefällt mir an der Selbstständigkeit immer noch am besten. 

Startup

Startup life- 5 Dinge, die ich durch meine Unternehmensgründung gelernt habe

24. März 2021

Über die Gemeinsamkeit einer Startup Gründung und dem Sport.

Diese Artikelreihe wird anders als meine bisherigen Artikel. Wir starten zwar mit dem Fahrradfahren, aber dann geht es um das Thema Gründergeist – speziell in Ostdeutschland -, Investorensuche und wie wir es geschafft haben, in kurzer Zeit zu ersten zahlenden Kunden und einem Team von 11 Mitarbeitern zu gelangen.

Sandro und ich waren schon immer ein gutes Team, jedoch gab es ein Thema, welches bei uns regelmäßig zu Diskussionen geführt hat.
Selbstständigkeit 😉

Für Sandro war nahezu schon immer klar, er möchte selbstständig werden. Für mich war immer schon klar, ich möchte nicht selbstständig sein- Was ich machen möchte, war mir jedoch lange nicht klar.

Als wir Ende 2017 für das Studium nach Thüringen gezogen sind, ist das Thema Gründen immer wieder aufgeflammt. Im Gegensatz zu Baden- Württemberg gab es hier viele spannende Gründerveranstaltungen, für Studenten sogar kostenlos.

So wurde das Thema Gründen immer präsenter und ich war immer mehr fasziniert von der Gründerwelt. Von Gründer/innen, welche mit 23 bereits eine Firma verkauft haben und Investoren, welche meiner Meinung nach hohe Summen in junge Startups investieren, denen sie vertrauen und eine erfolgreiche Firmenführung zutrauen. Aber auch Firmen, deren Altersdurchschnitt bei 25 liegt und Millionen Umsätze generieren.

Danach haben wir immer wieder kleinere Geschäftsideen gehabt. Wirklich nachhaltig und erfolgreich war davon aber keine.

Bis zur Idee der Dashbike 😉

Fahrrad Innenstadt Leipzig, Gründerpaar

Learning Nummer 1 – Motivation

Suche dir ein Thema, was dir wirklich Spaß macht und nicht unbedingt ein Thema, das „nur“ verspricht, viel Geld abzuwerfen. Eine Firma zu gründen und über Jahre durchzuziehen, wird dir alles abverlangen. Denn die „Erfolge über Nacht“ sehen nur von außen so aus und sind die Ernte jahrelanger, harter Arbeit.

Deshalb muss es dir Spaß machen 😊

Du wirst dir immer wieder nach langen Nächten selbst die Frage nach dem „Warum“ stellen. Und die musst du dir selbst beantworten können. Die Antwort wird vieles sein, aber nicht Geld.

Max und Lelia vor der Baumwollspinnerei in Leipzig

Learning Nummer 2 – Kritik

Du brauchst eine wirkliche Passion für dein Thema. Du sollst dich nicht in dein Produkt verlieben, schließlich wirst du jede Menge Kritik einstecken müssen, und offen sein, dein Produkt anzupassen, oder dein Geschäftsmodell umzustellen. Je besser du dich in deinem Bereich und deiner Zielgruppe auskennst, umso wahrscheinlich wirst du Partner und Investoren überzeugen können, dir zu vertrauen.

Lerne zuzuhören, filtere speziell Kritik. Welche Kritik ist konstruktiv, was habe ich noch nicht bedacht, von wem kann ich etwas lernen.

Wenn jemand dein Produkt nicht mag, frag direkt nach dem Warum. Hieraus kannst du am meisten lernen.

Lelia und Sandro beim Investforum Pitchday

Learning Nummer 3 – Keine Eile mit der Gründung

Nimm dir Zeit. Gründer/innen sind oft am Anfang übertrieben motiviert und versuchen, möglichst schnell eine Firma zu gründen und ihr Geschäftsmodell umzusetzen. Aber lass dir Zeit und nimm dir die Zeit. Bei uns hat es 1,5 Jahre bis zur Gründung gedauert und ich würde es jederzeit wieder so machen. Eine Firma wird nicht einfach so kurz gegründet, zumindest nicht in Deutschland. Und es gibt jede Menge rechtliche, bürokratische und steuerliche Fallstricke, welche es dir wirklich nicht leicht machen. Einige Fehler macht jeder, aber versuche durch ein starkes Netzwerk und viel Unterstützung, so viel wie möglich aus den Fehlern anderer zu lernen, um nicht jeden Fehler selbst zu machen.

Gerade bei der Gründung solltest du dich so weitreichend wie möglich austauschen, zwecks Haftung, aber vor allem zwecks Besteuerung.

In manchen Netzwerken kannst du bspw. kostenlose Beratung in Anspruch nehmen. So kannst du dir den 600€ Stundensatz einiger Steuer- und Rechtskanzleien sparen 😉

Du kannst wunderbar mit deinem Geschäft vorankommen, ohne gegründet zu haben.

Learning Nummer 4 – Netzwerk

Nehme am Anfang jede Gründerveranstaltung mit, bau dir ein starkes Netzwerk auf. Bau dir über die Veranstaltungen Wissen auf und investiere in dich. Nirgends wirst du so viel lernen, wie durch reale Erfolgsgeschichten und auch Geschichten über das Scheitern von Firmen. Beispielsweise gibt es spezielle Formate wie die „Fuck up Night“, bei denen Gründer erzählen, warum und wie ihr Geschäftsmodell gescheitert ist.

Networking bei den Investforum Pitchdays in Magdeburg im Jahrtausendturm

Learning Nummer 5 – Sei neugierig

„Solange man selbst redet erfährt man nichts“

  • Marie von Ebner Eschenbach

Bleibe offen, jeden Tag etwas Neues zu lernen, um Hilfe zu bitten und sich Fehler einzugestehen.

Es gibt einige tolle Accelerator (Programme) für Startups, in denen du jede Menge Unterstützung und Wissen bekommst.

Dashbike am Fahrrad

Diese 5 Learnings waren für mich in den letzten Jahren die wichtigsten.

Wir haben aus dem Studium an der Friedrich-Schiller-Universität gegründet. Und wir sind immer noch sehr dankbar für diese Unterstützung. Die Universität hat uns nach reichlicher Prüfung unserer Geschäftsidee und unserem Fortschritt überall geholfen, Studium und Selbständigkeit unter einen Hut zu bekommen.
Dies war für uns absolut wichtig. Ansonsten hätten wir uns viel zu schnell gezwungen entscheiden müssen.

Nach 1,5 Jahren Doppelbelastung, den ersten Umsätzen und einem stetig wachsenden Team, haben wir dann den Entschluss gefasst uns vorübergehend zu exmatrikulieren.

Für mich war diese Entscheidung genau richtig. Gerade im schnelllebigen und stressigen Gründerleben mit vielen Tagen, an denen man 14+ Stunden, 7 Tage die Woche arbeitet, sollte man auf seine Gesundheit achten.

2018 kam es in unserem Radtraining zu vielen, leider extrem gefährlichen Überholvorgängen durch Fahrzeuge, welche den Mindestabstand nicht annähernd eingehalten haben.

Daraufhin begannen wir mit der Recherche zu Actioncams und stellten fest, dass momentan alle Kameras gegen den Datenschutz verstoßen und als Beweismittel im Schadensfall unzulässig sind. Daher begannen wir mit der Entwicklung einer eigenen Kamera inklusive Abstandsmessung. Denn keine Kamera erfasst das größte Ärgernis der Radfahrer/innen, den zu geringen Überholabstand.

Dies war der Beginn unserer Dashbike.

Dashbike Produktfoto

Mittlerweile testen wir in verschiedenen Pilotprojekten, beispielsweise mit der Stadt Leipzig, die Detektion von Gefahrenstellen mithilfe der Dashbike, um die Radinfrastruktur gemeinsam zu verbessern.

In der Zeit von der Firmengründung bis jetzt, ging einiges schief und wir mussten viele Rückschläge einstecken.

Über diese Rückschläge werde ich im nächsten Artikel in der Kategorie Startup Berichten.

Ebenso möchte ich darauf eingehen, wie auch du starten kannst, wenn du eine gute Idee hast, aber dir das nötige Geld oder Wissen dazu fehlt.

Eine Firmengründung und laufende Kosten schrecken viele Menschen vor einer Gründung ab, dabei gibt es mehrere Möglichkeiten, dies zu bewältigen.

Wie du beispielsweise einen Investor findest, oder auch, welche andere Möglichkeiten es zur Finanzierung gibt, möchte ich dir auch noch aufzeigen.

Schlussendlich möchte ich definitiv jeden, der darüber nachdenkt, ermutigen, eine eigene Firma zu gründen und seine Visionen umzusetzen, etwas zu bewegen.

Natürlich mit Plan und Struktur, um die Risiken zu minimieren. Aber du wirst nirgends mehr und schneller lernen, als in der Selbstständigkeit.

Wie mein Professor sagte: „Sie lernen mehr als im gesamten Studium und in 10 Jahren Berufserfahrung.“

Und das Beste: Unternehmer/in zu sein ist im Grunde sehr ähnlich zum

(Leistungs-)Sport!  😊

Du möchtest mehr über uns erfahren? Klicke hier

Dashfactory Team Gruppenfoto
fahrrad fahrradfahren Sport

Indoor Training, Rollentrainer

11. Februar 2021

Die größten Vorteile des Trainings zu Hause, auf dem eigenen Fahrrad. Kooperation mit Elite.

Spätestens seit den ersten Lockdowns in Europa haben Rollentrainer seit dem letzten Jahr einen extremen Aufschwung erhalten.

So bin ich als ELITE-Ambassador besonders happy, dass ich noch einen smarten Rollentrainer bekommen habe, bevor diese überall ausverkauft waren.

Durch die Ausgangsbeschränkungen war das Ausdauertraining in vielen Ländern lange Zeit nur sehr schwer möglich. Und viele Sportler hatten keine andere Möglichkeit, als auf dem Rollentrainer zu trainieren.

Rollentrainer gibt es in den verschiedensten Ausführungen. Solltest du noch nicht ganz so tief in diesem Thema drin sein, empfehle ich dir diesen Blogartikel

Langweiliges Rollentraining und stupides strampeln gehört mittlerweile der Vergangenheit an. Neue interaktive Rollentrainer garantieren jede Menge Spaß und simulieren ein richtig reales Fahrgefühl. Vor allem Bergauf 😉 Durch anspruchsvolle Intervalltrainings und harte Rennsimulationen wirst du in kürzester Zeit fit!

Mittlerweile gibt es richtig coole Plattformen, die aus deinem Training mehr oder weniger ein Spiel machen. Das hebt die Motivation ungemein und fordert den eigenen Ehrgeiz. Dazu empfehle ich sehr intensives Intervalltraining, dann ist das Training schon nach einer Stunde erfolgreich abgehakt =)

Einige Vorteile des Rollentrainings möchte ich dir hier aufzeigen.

Was brauchst du, um mit dem Rollentraining zu starten?

Elite Direto XR

Ein Fahrrad. Am Besten ein Rennrad, allerdings geht auch ein Mountainbike.

Die meisten Rollentrainer sind für Räder zwischen 20 und 29 Zoll Reifen.

Dazu einen Rollentrainer, mindestens zwei Trinkflaschen, ein Handtuch und optional einen Ventilator.

Denn es wird schwitzig! Auf dem Rollentrainer wirst du teilweise richtig viel Wasser verlieren.

Eine Matte unter dem Rad ist sehr empfehlenswert. Zum einen wegen dem Schweiß, den du natürlich nicht auf deinem Boden haben möchtest, und zum anderen macht es dein Training durch die gedämpfte Geräuschkulisse deutlich leiser. Die neuesten Rollentrainer auf dem Markt sind bereits sehr leise, aber nicht alle von uns haben ein eigenes Haus 😉 Vor allem wenn jemand in einem Mehrfamilienhaus wohnt, ist es definitiv wichtig.

Bevor du allerdings mit dem Rollentraining beginnst, nutze die Möglichkeit, innerhalb deines Trainingsprogrammes, einen FTP-Test zu machen.

Vorteil Nummer 1: Erfolge sind einfach messbar.

Ein FTP-Test ist eine gute Möglichkeit, deine Leistungsdiagnostik Zuhause zu machen. Denn ohne FTP-Test werden zu Beginn anhand deiner Angaben wie Geschlecht, Alter und Gewicht, Annahmen getroffen und dein Trainingsplan wird auf diesen Durchschnittswerten aufgebaut.

Diese Werte können aber in beide Richtungen extrem falsch für dich sein. Entweder sind die Werte für dich viel zu hoch gegriffen und du fährst dich kaputt, anstatt eine gute Form aufzubauen. Oder sie sind viel zu niedrig und setzen überhaupt keinen oder nur einen geringen Trainingsreiz.

Ebenfalls geht die neue Trainingsmethodik überall in Richtung Intervallbasiertes Training, anstatt rein auf die Umfänge. Auch bei mir selbst konnte ich rasch feststellen, dass meine Form schnell besser wurde, nachdem ich mein Training auf die Intervallbasierte Weise umgestellt habe. Durch das Rollentraining mit den schon sehr genauen Wattwerten werden Fortschritte und Erfolge nicht nur spürbar, sondern auch messbar und sichtbar.

Zudem versuche ich auch, meine Ernährung an mein Training anzupassen. Je nach gewünschtem Trainingseffekt. Momentan möchte ich gerne noch meine Fettpölsterchen ein bisschen schmelzen lassen.  Deshalb fahre ich häufig intensive Einheiten am späten Nachmittag und trinke danach nur noch einen Protein Shake, sodass sich die Kohlenhydratspeicher so gut als möglich leeren und mein Körper dann nachts in den „Sleep-low“-Modus geht. Der Körper muss aber natürlich erst lernen, mehr Fette statt Kohlenhydrate zu verbrennen. Deshalb dauert dieser Anpassungsprozess einige Wochen bzw. Monate. Sei geduldig mit dir, die Ergebnisse kommen 😊

Indoor Rollentrainer Elite

Vorteil Nummer 2: Kurz und knackig

Rollentraining darf auch generell nicht unterschätzt werden, denn es ist deutlich komprimierter und dadurch intensiver als „Radfahren“. Denn es gibt kein Bergab, keine Ebene zum Rollen, es muss konstant getreten werden, Rollphasen gibt es nicht. Der Unterschied wird dir schnell bewusst werden. Bereits nach wenigen Einheiten. Nach einer Stunde ist man hier bei einem intensiven Trainingsprogramm vollkommen fertig. Durch die intensiven Einheiten ist es umso wichtiger, für sich einen guten Trainingsplan zu wählen.

Den perfekten Trainingsplan zu finden, ist wohl in etwa so schwer zu finden, wie eine perfekte Jeans. Denn jeder Körper ist anders, jede Person ist anders, und jeder hat ganz eigene Ziele.

Egal, ob es um die Steigerung der Fitness geht, die Verbesserung einer bestimmten Zeit, oder ein bestimmtes Rennen. Jeder möchte sein individuelles Ziel erreichen.

Deshalb gibt es auch unzählige verschiedene Trainingspläne. Beispielsweise beim Marktführer Zwift. Hier gibt es direkt innerhalb der App Pläne zum Auswählen. Lies die Beschreibungen genau und überlege, ob sie wirklich zu deinen Zielen passen. Bei Zwift habe ich mich deshalb für den Plan „Single Track Slayer“ für Cross-Country Mountainbiker entschieden. Eingespannt ist bei mir aber das Rennrad.

Vorteil Nummer 3: Flexibilität und Zeiteffizienz  

Rollentraining richtig ausgeführt ist extrem gutes und zeiteffizientes Training!

Denn die guten Rolleneinheiten bestehen aus einem bunten Mix verschiedener Intervalle. Kurz und knackig mit vielen Intervallen oder auch weniger, dafür lange, Intervalle mit weniger Intensität.

2-4 Mal in der Woche versuche ich, auf dem Rollentrainer zu trainieren, wenn draußen zu wenig Schnee liegt, um auf die Langlauf-Ski zu wechseln, oder ich abends erst sehr spät von der Arbeit nach Hause komme. Die restlichen Trainings gestalte ich mit Krafttrainings und Läufen. Vor allem Cross-Läufe durch den Wald, bergauf und bergab, machen mir große Freude und halten meinen Körper fit.

Nummer 4: Weniger Wäsche und weniger Radkleidung kaufen

Sich für einen kompletten Winter auf dem Rad auszurüsten, kann ganz schön kostenintensiv werden.

Beim Indoor-Training sparst du dir teure Anschaffungen von Winterkleidung. Weder Winterjacke noch Handschuhe oder Winterschuhe wirst du brauchen. An manchen Tagen wird dir sogar das Radtrikot zu warm sein.

Und auch auf die Waschmaschine hat das Rollentraining eine positive Auswirkung. Der komplette Zwiebellook muss nicht gewaschen werden. Sondern einfach nur ein Trikot-Satz.

Nummer 5: Keine Überschuhe!!

Außerdem hat die Rolle noch einen entscheidenden Vorteil im Winter 😉: Keine Überschuhe anziehen zu müssen😉

Nummer 6: Werte und Kennzahlen

Da während deinem Training meist dein Bildschirm direkt vor dir steht, kannst du dieses Training auch nutzen, um dich richtig einschätzen zu lernen.

Mein Rollentrainer von Elite, der Direto XR, sendet direkt alle gewünschten Daten, Werte und Informationen an meinen Laptop. So lerne ich wichtige Kennzahlen über meinen Körper und kann diese einordnen. Beispielsweise, wie hoch ist meine Trittfrequenz wirklich? Welches Gefühl habe ich? Und wie weit sind diese Werte auseinander?

Dasselbe gilt für die Wattzahlen. Wie groß ist die Differenz zwischen Gefühl und Wirklichkeit?

Schon nach wenigen Trainingseinheiten wirst du merken, wie sich diese Werte angleichen.

Auch andere Dinge kannst du während dem Rollentraining perfekt ausprobieren. Beispielsweise einbeinig fahren und so weiter.

Die verschiedenen Trainingsplattformen geben dir immer wieder tolles und detailliertes Feedback. Und dazu wird aus sportwissenschaftlicher Sicht oft erklärt, wofür welches Training genau genutzt wird.

Welche Trainingsmethode nutzt du gerne?

Sport

Langlauf „Skating“ – Sommersportler werden im Winter gemacht

14. Januar 2021

Wie du deine Performance auf dem Mountainbike und Rennrad ganz leicht über den Winter steigern kannst

Solltest du dich mit professionellen Radsportlern über das Thema Wintertraining unterhalten, wird früher oder später immer das Wort „Skating“ bzw. „Cross-Country Skiing“ fallen.

Nicht umsonst sagten auch ehemalige XC Weltmeister in einem Interview, dass sie jeden Winter mindestens 1000 Kilometer Skilanglauf als Basis für die nächste Saison betreiben.

Was bei den Profis so gut hilft, dachte ich mir, kann bei mir auch nicht schaden. Und so habe ich 2018 zum ersten Mal auf Skating Ski gestanden.

XC Cross Country Skiing in Meßstetten auf der Nachtloipe

Da ich Abfahrt-Skifahren kann, war ich mir sicher, es würde einfach werden.

War es nicht. Anfangs lag ich mehr im Schnee als zu fahren und durch den enormen Kraftaufwand war ich nach 30 Minuten vollkommen am Ende.

Das ist jetzt aber nicht der Moment, in dem du dich nach einer Alternative umsehen solltest. 😉 Denn ich verspreche dir, auch du wirst es mit ein wenig Geduld und Anleitung lernen. 😊

Aller Anfang ist schwer, besonders beim Skating. Denn fehlende Technik wird durch Kraft ersetzt.

Langlaufen in Burgfelden auf der Schwäbischen Alb

Stück für Stück wirst du dich allerdings sehr schnell verbessern und einen wahnsinnig intensiven Trainingseffekt mitnehmen.

Skating-Skilanglauf unterscheidet sich sehr stark vom klassischen Langlauf. Die Ausrüstung ist meist komplett anders. Die Skating-Ski haben keine sogenannten Schuppen, wie es bei den klassischen Langlaufski der Fall ist, damit der Skating-Ski flüssig vorwärts gleiten kann. Die Grundstellung der Ski beim Skating ist immer im leichten V. Von hier aus gleitest du abwechselnd mit dem linken und rechten Ski nach vorn. Praktisch wie Inliner oder Schlittschuh laufen. Die Stöcke sind beim Skating-Skilanglauf auch länger als in der klassischen Technik, um einen stärkeren Schub mit größerer Armschwingung zu erreichen.

Beim Stockeinsatz (und auch der Beinarbeit) unterscheidet man zwischen dem schnellen 1:1, der 2:1 Pendeltechnik und der 2:1 Bergtechnik. Die schnelle 1:1 Technik bedeutet ein Stockeinsatz und ein Skieinsatz. Setzt der rechte Ski auf, wird rechts „eingestockt“, kommt der linke Ski zum Einsatz, wird links „eingestockt“. Diese Technik ist besonders für die Ebene und den leichten bis mäßigen Anstieg geeignet, um schnell voranzukommen.

Diese Technik ist allerdings auch sehr schwierig, erfordert neben einem ausgeprägten Gleichgewichtssinn und langer Gleitfähigkeit, viel Kraft und Ausdauer.

Deshalb empfehle ich für den Anfang die 2:1 Technik, ganz zu Beginn auch erst einmal, ohne Stöcke zu Laufen, um den sogenannten Schlittschuhschritt zu erlernen. Schließlich kommt bei korrekter Ausführung die meiste Kraft aus den Beinen, die ja auch über einen viel größeren und kräftigeren Muskel verfügen. Der Stockeinsatz kommt unterstützend hinzu und verleiht zusätzlichen Schub und ein etwas Stabilität.

Bei der 2:1 Technik kommt ein Stockeinsatz beider Arme beispielsweise gemeinsam mit dem rechten Ski und der linke Ski wird ohne Stockeinsatz nach vorne geschoben. Auf jeden zweiten Schritt mit dem Ski kommt also einmal die Unterstützung der Arme hinzu. Rechtshänder bevorzugen eher den rechten Stockeinsatz und somit den rechten Armeinsatz als Führungshand, Linkshänder andersrum. 

Je besser deine Technik wird, umso kraftschonender und effektiver wird dein Training. Nebenbei verbessern sich auch mit fortschreitender Technik die Laufgeschwindigkeiten merklich.

Winter Wunderland Meßstetten, klassische und Skating Loipe am Alten Hau

Das Langlauf-skaten ähnelt dem Mountainbiken sehr, wenn man Muskelgruppen und Kraft-Ausdauerverhalten vergleicht. Kraftschnelligkeit ist gefragt, am Berg brauchst du eine starke Explosivität. Die Anstiege beim Skilanglauf sind deutlich kürzer als beim Mountainbiken, stehen sich allerdings bei der Intensität um nichts nach.

Meistens sind die Runden sehr hügelig und du hast nur wenig Zeit, dich zu erholen. Viele Runden ähneln einem XC Kurs mit dem ständigen Auf- und Ab. Dadurch wird das Langlaufen auch sehr kurzweilig. Eine Stunde auf den schmalen Brettern vergeht wie im Flug.

Auch macht es dir das Wetter mal schwerer und mal leichter. Wenn es besonders eisig ist, wirst du deutlich schneller unterwegs sein, wenn du Tiefschnee oder sulzigen Schnee hast, wird es deutlich kraftintensiver und anstrengender.

Der Skating Sport ist bisher der einzige, den ich kenne, bei dem der Fortschritt so offensichtlich ist. Bei jeder zweiten bis dritte Einheit wirst du eine Verbesserung deiner Zeit bemerken. Nach zwei Wochen mit jeweils 4 bis 8 Stunden die Woche, wirst du eine deutlich schnellere Zeit fahren.

Aber auch deine Muskulatur wird sich in kürzester Zeit anpassen. Bereits nach zwei Wochen wirst du den Unterschied im Spiegel sehen. 😊 Und ab dann wird es dir richtig Spaß machen. Neben den Beinen, die durch das Radfahren ganzjährige Belastung gewohnt sind, trainiert Cross-County Skilanglauf zusätzlich die Rumpf-, Rücken- und Oberkörpermuskulatur.

Nichts desto trotz ist XC Skilanglauf eine enorme Belastung für den Körper. Deshalb packe dir immer einen Eiweiß Shake ein, den du direkt auf der Heimfahrt genießen kannst. Umso schneller, umso besser. Schön kühl wird dieser im Auto von selbst. Bei uns fliegen mittlerweile nur noch die Ski ins Auto und dann werden die Shakes verteilt, noch bevor wir wieder im Auto sitzen.

Hier kann ich besonders den Zitrone Quark Shake von 4 you E-Health empfehlen. (Mit „lelia10“ bekommt ihr einen Rabatt)

Durch die hohe Anstrengung wird es während der Aktivität auf den Ski ordentlich warm. Deshalb solltest du dich nicht zu warm anziehen. Eine dicke Ski Jacke wird dich verkochen. Am besten geeignet ist hier eine Primaloft Jacke, da man hier deutlich weniger schwitzt.

Auch das Zwiebel Prinzip ist hier super geeignet, Unterzieh Shirt, Sportpullover und dann Jacke sind bei Temperaturen zwischen -10 Grad bis 0 Grad wirklich angenehm. Bei Temperaturen um 0 Grad reicht auch ein dünnes Sportshirt unter einer Primaloft Jacke oder Wintersportjacke.

Die Stocklänge und Skilänge sollten unbedingt bei jedem Hersteller vorher abgefragt werden, denn hier gibt es enorme Unterschiede. Manche Hersteller gehen auf das Gewicht, manche auf die Größe der Person und manche beides. Auch zwischen Anfänger und Fortgeschrittene wird unterschieden. Ein längerer Ski kann eine längere Gleitphase unterstützen, ist jedoch weniger wendig. Fortgeschrittene greifen eher zu etwas längeren Stöcken, Anfänger wählen besser die kleinere Variante.

Ebenso bei den Schuhen. Unbedingt ausprobieren. Meine Skating-Schuhe sind beispielsweise zwei Größen größer als meine restlichen Schuhe.

Und wichtig: Es gibt verschiedene Bindungen. Beispielsweise die SNS Pro Pilot Bindung von Salomon funktioniert auch mit den richtigen Schuhen von Alpina oder Rossignol. Für andere Schuh-Bindung-Ski-Kombinationen existieren auch Adapterplatten.

Da die Einheiten auf Langlauf-Ski deutlich intensiver sind als Radfahren, benötigst du auch deutlich weniger Zeit für das Training. 1 Stunde XC Skating ist meiner Meinung nach gefühlt wie 2 bis 2.5 Stunden Radfahren. Durch die kürzere Zeit brauchst du dir auch weniger Gedanken um die Verpflegung machen. Für eine Einheit zwischen 1 und 1.5 Stunden brauchst du höchstens einen Trinkrucksack oder Gurt. Zur Not tut´s aber auch mal eine Handvoll Schnee 😉

Allgemein

Wie du dieses Jahr stärker aus dem Wintertraining kommst – Radsaison 2021

21. Dezember 2020

Anzeige Und gewinne ein Mentaltraining bei Kerstin Kögler, im Wert von 100 € im Rahmen des Blogger Adventskalenders. Hier kannst du jeden Tag bei einem anderen Blogger/Bloggerin etwas gewinnen.

Als ich im Frühjahr 2016 mit dem Radfahren gestartet bin, war ich im Winter ultra- motiviert und habe jede freie Minute auf dem Rad verbracht.

Aber ist draußen fahren bei Wind und Wetter überhaupt für jeden effektiv?

Ich zeige dir, wie du bestens durch den Winter kommst

Die Offseason im Herbst ist mittlerweile vorbei. Dazu gehört selbstverständlich, dass die Form schlechter wird. Aber jetzt kommt die Zeit, in der man sich langsam wieder an die Arbeit für 2021 machen sollte.

Start Dresden Marathon

Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal ein Trainingslager auf Mallorca im Februar absolviert und daraufhin einen sehr großen Unterschied zu den letzten Jahren bemerkt. Das Training über den Winter zahlt sich definitiv aus.

Wie startest du aus der Off-season?

„Ein Ziel ohne Plan ist nur ein Wunsch“

Mach dir einen Plan. Nimm dir wirklich Zeit und schreib deine Ziele auf. Egal, ob große oder kleine Ziele, schreibe es auf.

Danach packe deine persönliche Motivation mit auf den Zettel.

Motivation kann für jeden anders sein und es gibt definitiv kein Richtig oder Falsch. Überlege dir:

Was will ich schaffen? Ist es eine Teilnahme bei einem Rennen? Eine bestimmte Zeit? Gewichtsabnahme/Muskelaufbau? X Tage Sport die Woche?

Das alles ist dir überlassen, finde es für dich selbst heraus 😊

Beachte jedoch beim Ziel Jahreskilometer: Qualität schlägt Quantität. Für erfolgreiche Rennen benötigst du Grundlage, aber auch Spritzigkeit.

Photo und Copyright David Wenkemann

Natürlich ist aber jeder Körper anders.  Mein Körper spricht extrem gut auf Intervallbasiertes, kurzes und intensives Training an.

Nächster Schritt: Welche Sportarten kannst und möchtest du über den Winter betreiben?

In meinem ersten Winter in Jena, 2017, habe ich mich sehr über das milde Klima in Thüringen gefreut. Den ganzen Winter bin ich durchgeradelt und dann kam der März und ich hatte überhaupt keine Lust mehr auf das Radfahren. Lektion gelernt 😀

Deshalb versuche ich, über Herbst und Winter einen Ausgleich zu schaffen und wirklich neue Reize zu setzen, Abwechslung zu schaffen.

Mitunter jogge ich über den Winter äußerst gerne. Joggen gibt meinem Körper ganz andere Reize und ist super zeiteffizient. Zudem kühlt der Körper selbst bei Minusgraden weniger aus, als auf dem Rad.

Übrigens verbrennt dein Körper beim Joggen bei kälte deutlich mehr Kalorien 😉

Im Winter Radfahren zu gehen, kann ganz schön harte Arbeit sein 😀 Bis man angezogen ist, nimmt sehr viel Zeit in Anspruch und am Ende ist man im schlimmsten Fall doch zu warm oder zu kalt.

Wenn ich Joggen gehe, dann am liebsten als Crosslauf durch den Wald. Denn der weiche Waldboden ist viel besser für die Gelenke als der Asphalt. Außerdem ist das ständige Wechseln von auf- und ab sehr ähnlich zu den Mountainbike-Rennen.

Und beim Laufen muss sich auch nicht so lange angezogen werden.

Wichtig für mich ist immer ein Proteinshake (Rabattcode: lelia10) direkt nach der Laufeinheit. Laufen strengt mich deutlich mehr an und deshalb versuche ich, meinen Körper so gut als möglich zu unterstützen.

Meine liebste Alternativsportart ist allerdings das Langlaufen. Skating-Skilanglauf, wie man es vom Biathlon kennt. Der Anfang mit der Skatingtechnik ist jedoch gar nicht so leicht, aber von Runde zu Runde wird es besser.

Beim Skating kommt es sehr auf die Technik an, denn ansonsten muss alles durch Kraft kompensiert werden. Und Skaten ist auch so schon anstrengend genug 😉

Denn Skaten kostet eine Menge Kraft und Koordination, verbrennt dafür aber wahnsinnig viele Kalorien, und baut ordentlich Muskeln auf.

Skaten ist im Prinzip ein Ganzkörper-Workout für Kraft und Ausdauer. Deshalb nicht verzweifeln, wenn die Zahl auf der Waage kurzzeitig nach oben klettert. Mehr Muskeln verbrennen dafür ja wiederum mehr Fett im Ruhezustand.

Eine dritte Alternative ist das Schwimmtraining!

Allerdings weiß in der momentanen Corona-Zeit keiner, wann dieses wieder möglich sein wird. Speziell Pyramiden-Intervalle sind ein super intensives Intervalltraining, das einen ordentlich aus der Puste bringt.

Natürlich gibt es auch Menschen, für die draußen Radfahren das ganze Jahr über gut funktioniert.

Meine Erfahrung war es eben, bei ganzjährigem Training nur auf dem Rad, ab März keine Motivation mehr fürs Radfahren zu haben, und ständig krank zu sein. Außerdem war ich meistens nach einer Stunde komplett durchgefroren, speziell an Oberkörper und Füße.

Seit 2019 gehöre ich zu meiner Freude zu den Elite Ambassadors! Elite stellt Rollentrainer, Radträger, Trinkflaschen und weiteres Fahrradzubehör her.

Dadurch habe ich die Möglichkeit, Zuhause auf meinem Rollentrainer Elite Direto XR zu trainieren.

  • „Mit integriertem Leistungsmesser mit einer Genauigkeit von +/- 1,5%
  • Komplett vormontiert, inkl. 11-fach Kassette, geeignet auch für Schaltwerke mit langem Käfig
  • Volle Interaktion mit App, Software, Windows PC und Mac, sowie Tablets und Smartphones via ANT+ oder Bluetooth Smart
  • Simuliert Steigungen bis 24%

Für mich ist das Rollentraining auf der smarten Rolle ein echter Gamechanger. Die Intervalle können durch die Steuerung der Rolle wirklich äußerst genau gefahren werden. Es gibt keine externen äußeren Einflüsse, wie die Länge des Berges und Variation der Steigung. Dazu bekommst du direktes Feedback über den Bildschirm, ob du in den richtigen Wattbereichen unterwegs bist.

Durch die Vielzahl von Trainingsprogrammen und wirklich strukturierten Trainingsplänen, hast du eine Möglichkeit, dich durch ein kleines monatliches Budget von 10 bis 15 Euro deutlich zu verbessern und mit deinen Freunden und Teamkollegen zu trainieren oder Wettkämpfe zu fahren. Im Vergleich zum Fitnessstudio fast schon ein Schnäppchen.

Aber auch hier ist wie überall Vorsicht geboten. Wähle deinen Trainingsplan mit Bedacht. Mein Favorit ist der Cross-Country-spezifische Trainingsplan „Single Track Slayer” auf Zwift. Dieser Trainingsplan läuft über 10 Wochen und bietet dir täglich wechselnde Workouts zwischen 50 und 70 Minuten intensiven und lockeren Trainings.

Vor dem Beginn eines Trainingsplans würde ich immer einen FTP-Test empfehlen.

Natürlich sind diese nicht so genau wie eine Leistungsdiagnostik, aber sie können dir trotzdem einen Überblick über deine Leistung liefern, in welche Richtung du dich entwickelst.

Solche FTP-Tests finde ich alle 6 Wochen als sinnvoll, um das Training stets auf den eigenen Fortschritt und aktuellen Leistungszustand anzupassen.

Eine richtige Leistungsdiagnostik mache ich normalerweise ein bis drei Mal im Jahr.

Der letzte Punkt um in der neuen Saison richtig durchstarten ist die Mentale und persönliche Entwicklung.

Seit 2017 arbeite ich in den Bereichen Mentaltraining und Fahrtechnik mit Kerstin Kögler.

Kerstin Kögler Mountainbikerin

Kerstin war früher selbst Radprofi beim Team BMC, und ist seit einigen Jahren Trainerin. Durch diese Erfahrung kennt sie beide Seiten, und kann einen durch Ihre große Erfahrung sehr stark voran bringen.

Kerstin hat mir von Anfang an geholfen, Ziele zu setzen und mit Erfolgen aber auch Misserfolgen umzugehen. Jeder Athlet kennt das Gefühl, wenn man sich selbst Ziele setzt, und die Umsetzung klappt einfach nicht. Oft ist es nicht der Druck von außen, sondern der Druck den man sich selbst macht.

Mit Ihr kannst du jedes beliebige Thema erarbeiten. Bei mir sind es auch oft Themen z.B. „Wie schaffe ich es mental durch eine Langstrecke“?

Beispiel Sellaronda Hero 2019, noch nicht gesund, nicht fit. Wie kann ich die 60 km und 3200 Höhenmeter mit Spaß bewältigen.

Oder, mein erster Laufwettbewerb steht an. Was muss ich beachten?

Damit du dich selbst überzeugen kannst, gewinne hier ein Mentaltraining bei Kerstin Kögler egal ob im Bereich Sport oder privat.

Gewinnspielausschreibung:

1 Stunde Online Mental Coaching mit Kerstin Kögler
Wert: 100,00 Euro

Was ist aktuell deine Herausforderung?
Was wäre, wenn du diese gelöst hättest?
Welche Möglichkeiten würden sich daraus ergeben?

Kerstin Kögler bewegt und bestärkt als Mental Coach Menschen in der sportlichen und persönlichen Entwicklung.

Im Coaching bestimmst du, an welchem Thema du arbeiten, was du erreichen möchtest.
Kerstin geht individuell darauf ein, was dich am stärksten macht.

Ihr trefft euch Online, der Vorteil für dich ist:

  • keine Anreise
  • bequem von daheim 
  • größere zeitliche Flexibilität 
  • zeitsparend

Kerstin Kögler ist eine viel gebuchte Mountainbike-Fahrtechnik-Trainerin und Mental Coach aus Blaustein bei Ulm.
Sie war früher selbst Profi Athletin. Daher bekommt sie ihre Expertise nicht nur aus der Theorie, sondern auch aus
der Praxis.
Weitere Informationen zu Kerstin: www.kerstin-koegler.de

Anmerkungen:
Terminvereinbarung nach Absprache mit Kerstin Kögler
Die Termine für Mental Coachings finden unter der Woche statt

Kommentiere diesen Beitrag, warum du der oder die richtige für das Coaching bist.

Das Gewinnspiel findet hier auf meinem Blog statt, sowie auf Instagram. Teilnehmen kann jeder ab 16 Jahren. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Das Gewinnspiel endet am 31.12.2020 um 24.00 Uhr.

Das morgige Gewinnspiel findet ihr hier bei https://mama-kann-das.com/

. Allen viel Glück und ein gutes Wintertraining 🙂

https://www.facebook.com/Weihnachtsblogger/

Sport

Adventskalender 2020 – Von uns Bloggern für euch Leser

3. Dezember 2020

Auch 2020 wollen wir euch den Dezember wieder versüßen. Nachdem dieses Jahr sicher für alle nicht einfach war, freuen wir uns umso mehr euch jeden Tag ein tolles Gewinnspiel zu bieten.

Zu gewinnen gibt es Dinge aus allen Bereichen, nicht nur aus dem Sport 🙂

Adventskalender 2020 von uns Bloggern für euch Leser

Du möchtest auf dem neuesten Stand bleiben?

Ganz einfach, auf der Facebookseite der Weihnachtsblogger, seid ihr immer auf dem aktuellen Stand. Jeden Tag gibt es einen Post zum jeweiligen Türchen.

Auch ich habe etwas cooles sportbezogenes für euch auf Lager 😉 also bleibt gespannt.

Die Übersicht

Eine Übersicht, über alle Türchen findest du direkt hier.

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Sport

Schneller Gewichtsverlust mit Hilfe von Omega 3 Fettsäuren

8. September 2020

… und schon wieder nähern wir uns dem Herbst.

Nach einem turbulenten ersten dreiviertel Jahr 2020 normalisiert sich langsam wieder alles einigermaßen. Und doch, nimmt sicherlich jeder Positives sowie Negatives aus dem Corona-Jahr mit.

Für mich hat sich die Auszeit teilweise gut angefühlt. Wenn der Dauerstress einfach ein paar Monate weg fällt, fühlt es sich gut an. Die Zeit konnte ich nutzen, um wieder intensiv mit dem Radfahren zu starten.

Gerade in der Corona-Zeit war es für mich wichtig, einen Fokus auf gesunde Ernährung und mein Immunsystem zu legen, das ich spätestens seit dem Eppstein Barr Virus zu schätzen weiß.

Ich persönlich habe keine bestimmte Ernährungsstrategie im Gegensatz zu vielen Anderen. Meine Ernährung ist weder vegetarisch, vegan, low carb, Keto oder was es sonst alles gibt. Ich ernähre mich regional, speziell bei Fleisch und Eiern, und versuche, so viel Gemüse als möglich in meine Ernährung einzubauen.

Speziell bei den Rennen ist ein optimaler Fettstoffwechsel essentiell. Denn besonders bei Langstrecken-Rennen gehen dem Körper früher oder später die Reserven aus. Deshalb sollte er sich währenddessen sowie danach so gut als möglich aus seinen Fettreserven ernähren.

Seit Februar hat sich bei mir gewichtstechnisch und auch konditionell viel verändert. Ohne Verzicht, ohne übertriebenen Sportkonsum und ohne große Einschränkungen oder fancy Menüs.

Februar/Juli/September 2020

Der Schlüssel zu meinem persönlichen Erfolg waren viele kleine Stellschrauben. Zum Einen natürlich, einfach wieder den Spaß am Sport zu finden, zum Anderen eine ausgewogene Ernährung. Und zum Dritten die Unterstützung des Körpers durch die richtigen Fette.

Zu Beginn meines sportwissenschaftlichen Studiums im Oktober 2017 hat mich die Wissenschaft wirklich fasziniert. Es war spannend zu lernen, wie man seinen Körper bei verschiedenen Prozessen unterstützen kann und dadurch mega Resultate erzielen kann.

Speziell die Fette waren für mich ein äußerst spannendes Thema. Eine fettschlaue Ernährung kann den Fettstoffwechsel ordentlich boosten.

Gesunde Fette helfen bei einer schnellen Regeneration, beim Ankurbeln des Fettstoffwechsels und wirken entzündungshemmend. Auch der Heilungsprozess wird gefördert.

Arctic Blue Omega 3 Fischöl

Was können Fette in unserem Körper verändern?

  • Sie liefern Energie, neun Kalorien pro Gramm
  • Sie verbessern sie als Geschmacksträger das Geschmacksempfinden

(Leistungs-)Sportler haben oft einen zu niedrigen Wert an den beiden Omega-3-Fettsäuren EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure) in Erythrozyten (rote Blutkörperchen).

Omega-3 und auch Omega-6-Fettsäuren zählen zu den essentiellen Fettsäuren, welche der Körper nicht selbst herstellen kann und durch die externe Nahrungszufuhr zu sich nehmen muss. Eine ausgewogene Ernährung ist für mich der Key.

Wenn ein Mangel an EPA und DHA (Omega 3) besteht, bedeutet dies eine suboptimale Leistung vieler Prozesse im Körper. Dazu gehören Herzkreislaufsystem, Muskeln, Gehirn und natürlich der Fettstoffwechsel.

Was genau bewirkt Omega-3 und Omega-6 bei Sportlerinnen und Sportlern ?

Die meisten Sportler achten bereits auf eine gute Fettversorgung und ergänzen ihre Mahlzeiten beispielsweise mit Nüssen oder Avocado. Auch nutzen viele Sportler bereits Supplemente im Bereich Omega 3, oder vegane Alternativen aus Algen.

Speziell bei kontinuierlichem und intensivem Training ist ein hoher Omega-3-Spiegel wichtig, um seine Muskelarbeit zu unterstützen. Denn EPA und DHA haben eine katabole, also muskelaufbauende, Wirkung. Auch Muskelkater und Muskelermüdung können vorgebeugt werden.

Ebenso arbeitet der Fettstoffwechsel durch ausreichend Omega-3 deutlich besser und hilft dir so wie mir, das ein oder andere Kilo zu verlieren.

Besonders bei Sportlern wird das Herz-Kreislaufsystem deutlich mehr beansprucht und so ist auch hier eine effektive Unterstützung ein großer Pluspunkt.

Welche hochwertigen Quellen für EPA und DHA gibt es?

Fette Fische aus kalten Meeren wie Hering, Lachs, Makrele und Thunfisch sind gute Lieferanten. Allerdings enthalten Zuchtlachs und Thunfisch große Mengen an Schadstoffen und sollten deshalb nicht allzu häufig konsumiert werden.

Mein Arctic Blue Fischöl vertritt die Werte Nachhaltigkeit, Frische, Reinheit und Natürlichkeit. Das Fischöl wird in Norwegen aus den Schneideresten beim Filetieren von 100% frischem arktischen Wildfisch hergestellt. 

Was bedeutet das blaue MSC Siegel?

Kein Fisch wird extra oder zusätzlich für die Herstellung von Fischöl gefangen. Schon ein Fisch liefert aus den puren Schneideresten eine ganze Flasche Fischöl. Am gleichen Tag wie der Fang wird der Fisch verarbeitet. Dadurch gibt es beim Arctic Fischöl keinen unangenehmen fischigen Nachgeschmack. Mir schmeckt es sehr gut.

Leinöl, Chia-Samen und Walnüsse enthalten Alpha-Linolensäure, welche im Körper zum Teil zu EPA und DHA umgewandelt wird.

Deshalb ist es ratsam, auf hochwertige Fischöl-Präparate zu setzen.

Welche Alternative gibt es für Vegetarier und Veganer?

Arctic Blue züchtet in einer kontrollierten Umgebung Algen, welche im Wasser selbst Omega-3 produzieren. Algen sind Minipflanzen, die den Fischen als Nahrung dienen und das Omega 3 in der Nahrungskette weitergeben. Die Kapsel besteht aus Seegras anstatt Gelatine, also 100% Vegan.

Wann sollte das Fischöl eingenommen werden?

Einmal am Tag zu einer Hauptmahlzeit.

Und auch hier schließt sich wieder der Kreislauf zu einer abwechslungsreichen Ernährung.

Generell gilt „Eat the Rainbow“: Deine Ernährung sollte bunt und vielfältig sein. Bau die Säule deiner Ernährung hauptsächlich auf Gemüse und weniger auf Kohlenhydrate.

Die anfängliche Umstellung mag vielen etwas schwerfallen. Aber bereits in der zweiten Woche wird es deutlich leichter und ab der vierten Woche habe ich überhaupt keinen Unterschied mehr gespürt. Dafür fühlte ich mich fitter, vitaler, leichter und die Regeneration verlief wie von selbst.

Der Körper benötigt deutlich weniger Kohlenhydrate als angenommen und auch drei Mahlzeiten sind völlig ausreichend. Sehr schnell wechselt der Körper von seinem „Kohlenhydratverbrennungsmodus“ in den „Fettverbrennungsmodus“.

Ein gesunder und vitaler Körper ist in allen Lebenslagen wirklich wichtig, deshalb: Gib deinem Körper die besten Nährstoffe und freue dich über das beste Ergebnis!

Sport

Rothaus Bike Giro 20.- 23. August 2020

28. August 2020

Der Rothaus Bike Giro bietet in Deutschland allen Mountainbike-Begeisterten ein wunderschönes Etappenrennen durch den Schwarzwald.

Über 220 Kilometer und 6000 Höhenmeter werden in den vier Tagen quer durch den Schwarzwald absolviert. Insgesamt gingen rund 450 Starter an die Startlinie. Die ersten beiden Tage starten vom Notschrei aus, und zeigen die schöne Gegend rund um den Feldberg. Die beiden anderen Tage starten direkt an der Brauerei Rothaus im nicht ganz so hoch gelegenen Grafenhausen.

(C) Sebastian Schnitzer, Rothaus Bike Giro Schwarzwald

In diesem Jahr war natürlich auch hier vieles anders, da das Event nur aufgrund eines sehr guten Hygienekonzeptes stattfinden konnte. Egal welche Meinung jeder Einzelne zu diesem Thema vertritt, momentan freue ich mich einfach, wenn überhaupt ein Rennen stattfinden kann. Denn es geht nicht nur um das Radfahren, sondern auch darum, seine Freunde und Bekannten zu sehen.

Aufgrund des Konzeptes musste im Start- und Zielbereich eine Maske getragen werden. Bis 30 Sekunden vor dem Start. Auch für die Betreuer gab es strenge Regelungen und die Daten wurden erfasst. Dafür bekam jeder Athlet und Betreuer ein rotes Armband.

Wie bei Etappenrennen üblich, gab es am ersten Tag einen Prolog mit kurzer Distanz. Hier standen 21,8 Kilometer und 560 Höhenmeter auf dem Plan. Trails gab es hier noch kaum und so wurde es natürlich ein sehr schnelles Rennen. Der Sieger kam mit seinem Mountainbike auf eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 32 Kilometern pro Stunde.

Für mich ging es eher darum, den Körper wieder an die Belastung zu gewöhnen. Durch eine beruflich ziemlich turbulente „nach Corona“ Zeit bin ich die 14 Tage vor dem Rennen mehr oder weniger überhaupt nicht auf dem Fahrrad gesessen.

Mir ist es immer wichtig, den Stress mehr oder weniger zu vermeiden. Radfahren soll Spaß machen und kein „Zwang“ sein.

Die Anreise war schon sehr schön. Von Titisee aus ging es hinauf Richtung Feldberg und wir hatten einen wunderbaren Blick auf den bei sonnigem Wetter gut besuchten Schluchsee.

Nachdem wir die letzten Serpentinen bis zum Notschrei geschafft hatten, begann der typische Renntrouble. Startnummer abholen, Fahrrad aufbauen und Nummer anpinnen. Bei mir Chaot kommen auch immer noch die letzten Reparaturen dazu 😀 Danach ging es direkt Richtung Start, denn der Start und Ziel Bereich lag oben im Langlauf Center.

Startblock Elite Damen Rothaus Bike Giro

Um 15:00 Uhr fiel der erste Startschuss für die Elite Herren, danach ging es mit jeweils einer Minute Abstand für die restlichen Fahrer auf die Strecke.

Der Start der Frauen verlief extrem schnell. Es wurde sofort richtig Gas gegeben und nach ca. 500 Metern war ich dem Kollaps nahe 😀 Schließlich fiel mir eine wild schreiende Frau am Rand auf, und mir wurde klar, warum mir langsam schwindlig wurde.

Ich hatte vor lauter Aufregung vergessen, die Maske abzusetzen. 😀 Im Trail mit hoher Geschwindigkeit gar nicht so einfach die Maske auszuziehen und hinten im Trikot zu verstauen. Pro Tipp für den nächsten Tag -> unbedingt vorher absetzen!

Fahrradfahren mit Maske

Die Strecke war mit 560 Höhenmetern relativ flach und so ging es den ersten Tag nur über Schotter und Waldwege. Nach den ersten drei Kilometern passierten wir wieder das Ziel. Am Ende der kommenden ersten langen Abfahrt fand ich dann einen Partner, um zusammen zu fahren. Mit ihm gemeinsam konnte ich bergauf ein super Tempo fahren und mich bergab nochmal etwas mehr pushen.

Die Strecke führte auch durch eine kleine Ortschaft, an deren Streckenrand einige Fans für eine tolle Stimmung sorgten.

Am ersten Tag fühlt man sich natürlich auch noch gut, man ist ausgeruht und hat noch Power. Dazu kommt, dass mir Kurzdistanzen viel Spaß machen, auch wenn mein Körper eher für Langdistanzen gemacht ist.

Der Schwarzwald zeigte sich von seiner besten Seite, mit schönem Wetter und Sonnenschein konnten wir die Strecke wirklich genießen. Ein Ausblick von oben ist einfach immer etwas Besonderes. Da ich schon lange nicht mehr im Schwarzwald war, hätte ich am liebsten noch einige Tage Urlaub angeschlossen.

(C) Sebastian Schnitzer

Durch die Kurze Etappe trafen sich alle Fahrer nach dem Rennen im Zielbereich auf der Wiese des Nordic Centers wieder. Hier wartete bereits mein erfrischend kühler Joghurt-Zitronen-Shake von For you E-health für einen direkten Start der Regeneration.

Zielsprint Rothaus Bike Giro

Nach der üblichen Plauderei im Ziel ging es für uns weiter ins Hotel in Kirchzarten. Direkt am Bahnhof fanden wir ein nettes Restaurant, in dem wir einen schönen Abend verbringen konnten, mit gutem Essen, und für mich natürlich mit Wasser 😀

Nach einer viel zu kurzen Nacht ging es beim Bäcker um die Ecke zum Frühstück. Ich hoffte auf Rührei oder Müsli, oder irgendetwas in diese Richtung. Leider bestand das Frühstück aus Croissant bzw. Brötchen mit Butter und Marmelade. Deshalb wurde es ein Kuchen und eine Brezel sowie eine Banane. Suboptimal 100, aber zu allem anderen fehlte die Zeit. Während des Rennens wird der Körper ordentlich mit Gels und Riegeln versorgt und so ging es an den Start.

Am 2. Tag standen 65,8 Kilometer und 2050 Höhenmeter an. Gleich zwei Mal wurden wir hinauf auf den Feldberg geschickt und so verteilten sich die Höhenmeter quasi hauptsächlich auf zwei Anstiege.

Etappe Feldberg mit dem Mountainbike

Schon vom Start weg war das Tempo heute deutlich langsamer als am Vortag. Die ersten drei Kilometer waren wieder dieselben und so passierten wir auch heute wieder direkt das Ziel. Nach der ersten Zieldurchfahrt hatte sich das Feld schon gut auseinandergezogen und es ging direkt auf die ersten Trails. Inklusive ein paar Spitzkehren. Dies führte leider zu einem abartigen Stau und so blieb nichts übrig, als einige Minuten den anderen Fahrern beim Tragen und Schieben zuzusehen. Etwas schade war, dass durch den Stau in der ersten Runde ein Fahren nicht möglich war. Und das, obwohl die Sektion wirklich schön war.

Heute erwarteten uns aber auch einige Sektionen, die mir persönlich nicht gefallen haben. Es gab einige Stellen, an denen wirklich halbe Bäume und lauter Geäst lagen. Da habe ich immer etwas Panik um meine super Pirope Laufräder, da diese super leicht sind und ein mega Rollverhalten haben. Allerdings möchte ich in meinen Textilspeichen nicht unbedingt einen Ast, wenn es sich vermeiden lässt.