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Roadbike Rookie-Alarm 😉 Wusstest du diese 6 Dinge über den Rennradsport?

15. September 2019

Mountainbikerin auf Abwegen, denn vor einigen Wochen teilte mir Sigma mit, ich darf das Team-Lotto-Kernhaus im Teamfahrzeug begleiten. Und zwar auf der zweiten Etappe der Deutschlandtour.

Und auch wenn ich selbst lieber Mountainbike Wettkämpfe bestreite, so fahre ich zum Training auch viel Rennrad.

Und nachdem Pascal Ackermann die erste Etappe der Deutschland Tour gewonnen hat, versprach die zweite Etappe viel Spannung.

Die Strecke startet in Marburg und führt von dort aus nach Göttingen.Mit 202 Kilometer ist sie die längste Etappe der Deutschlandtour. Der flache Kurs könnte allerdings für Überraschungen sorgen.

Um pünktlich nach Marburg zu kommen beginnt mein Tag um 5 Uhr morgens mit der Zugfahrt von Jena. Und schon eine Stunde vor Start ist dort wahnsinniges Treiben, viele große Teams sind dort vor Ort. Rookie Weisheit Nummer 1 die ich gelernt habe, man unterscheidet zwischen Kontinental Teams, Professional Kontinental Teams und World Tour Teams.

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Neben dem Team Lotto-Kernhaus waren noch viele andere bekannte Teams vertreten. So konnte man Bora Hansgrohe, Quickstep, Katucha Alpecin, Trek Segafredo und viele mehr Hautnah erleben. Überall wurden Selfies gemacht, Autogramme geschrieben und den Profis zugeschaut.

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Der Teamchef Florian Monreal, welcher das Team 2013 gegründet hat, bot mir einen Platz in seinem Teamfahrzeug an. Damit kommen wir zur Rookie Weisheit Nummer 2. Jedes Team fährt mit zwei Materialfahrzeugen, eines hat eine schwarze Nummer und fährt vorn, und eines hat eine rote Nummer und fährt hinten. Rookie Weisheit Nummer 3 Am ersten Tag wird die Reihenfolge der Fahrzeuge ausgelost, und hier hatte Lotto- Kernhaus auf der 1. Etappe Glück. Sie waren das erste Auto. Denn ab dem zweiten Tag ergeht die Reihenfolge anhand der Ergebnislisten.

Heute hatten wir die Nummer 17 und waren somit mitten drin, statt nur dabei. Rookie Weisheit Nummer 4, Neutralisierter Start. Auch ich kenne es von Marathons, dass es einen neutralisierten Start gibt, beim Rennrad ist es aber deutlich anders. Nach einer knapp 7 km langen neutralisierten Phase, zeichnete sich ein 38 km/h Schnitt ab. Am Ende dieser Neutralen Zone stand dann das Schild, Km 0. Beim Mountainbike gehört auch die neutralisierte Phase bereits zur Strecke.

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Schön war definitiv, dass fast überall an der Strecke der Rand von Zuschauern gesäumt war, welche kräftig anfeuerten und Fotos machten.

Anfangs hielt sich das Feld noch sehr schön zusammen, aber je länger wir unterwegs waren fiel das große Feld in kleinere Felder zusammen.

Rookie Weisheit Nummer 5, nach dem Einrollen setzen sich durch Sprints verschiedene Gruppen zusammen. Sobald diese gebildet wurden, gibt es eine gemeinsame Pinkel Pause 😉 #kannmanmalmachen

An die Fahrt musste ich mich erst einmal gewöhnen 😉 Abstand halten gibt es hier nicht 😉 Dafür wird gehupt, es hat mich definitiv an unsere Geschäftsreise nach Ägypten vor ein paar Monaten erinnert.

Und egal ob es für mich chaotisch wirkte, es schien als gäbe es definitiv ein System dahinter, denn schließlich wurde keiner verletzt 😉

Nach den ersten Bergen kamen bereits die ersten abgehängten Fahrer an uns vorbei. Und damit kommen wir zu Rookie Weisheit Nummer 6. Im Mountainbike wird man aus dem Rennen genommen sobald man 80% langsamer ist als der Erste. Im Rennrad Sport liegt die Grenze bei 12%, danach wird eine so genannte Bagage gebildet, die Materialwagen fahren durch und der Rennradler wird aus dem Rennen genommen.

Immer wieder wurden wir per Funk informiert welche Fahrer in der Ausreisergruppe mitfuhren, wie viele und natürlich wie der Abstand zur Verfolgergruppe ist. Dazu kam ein zweites Funkgerät mit dem wir mit dem Team verbunden waren.

Das Rennen war wirklich spannend und es ging richtig zur Sache. Durch die Mischung von KT Fahrern und Worldtour Fahrern gab es für mich einige Überraschungen. Auch wenn ich mich im Rennrad nicht gut auskenne, so hatte ich gehofft dass einer der deutschen Fahrer, vor dem heimischen Publikum einen Sieg einfährt.

Viele Namen kannte ich zwar nicht, aber ich freute mich dafür umso mehr wenn bekannte Namen fielen wie Pascal Ackermann, Marc Cavendish, Nils Polit und so weiter.

100 Kilometer vor dem Ziel setzte sich der Belgier remco allein vorne ab. Am Berg zog er mit einer Attacke allen anderen davon.

Auf den letzten Kilometern in Göttingen wurde er jedoch noch einmal eingeholt und musste die lange Strecke allein büßen.

Als wir in Göttingen zur ersten Durchfahrt ankamen waren wirklich viele Zuschauer da.

Radsport ist in Deutschland einfach eine Randsportart, deshalb ist es umso schöner wenn viele Zuschauer an der Strecke stehen und anfeuern. Gerade auf so einer langen Distanz profitieren die Fahrer sicher von den Anfeuerungsrufen am Schluss!

Ich würde mich wirklich freuen wenn der Radsport in Deutschland immer mehr wachsen würde. Denn zumindest ich, habe bei dieser Etappe Feuer gefangen und werde sicher noch das ein oder andere Radrennen mitverfolgen 😉

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My road to heroX

4. September 2019

Als der Startschuss fiel, ging es vorbei an den vielen Zuschauern in Wolkenstein direkt los zum ersten Berg.

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So war nach dem ersten Kilometer nicht mehr viel mit Zuschauern und es ging steil eine Skipiste nach oben. Nach der ersten Hälfte des Berges kamen bereits die Männer von hinten und es wurde eng auf den Schotterpisten, nächstes mal muss ich wohl schneller fahren 😉

Und nach den ersten 30 Minuten wurde mir bewusst wie hart der heutige Tag werden würde, denn ich musste hier schon das erste mal schieben. Immer mehr Männer kamen von hinten, also schwang ich mich so schnell als möglich zurück in den Sattel.

Doch dann wurde es leichter, denn man sah die Bergstation, und obwohl ich genau wusste wie viele Berge noch kommen, motivierte es mich ungemein.

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Auf 2298 Meter war es dann definitiv ziemlich kühl, aber es ging direkt auf der anderen Seite wieder den Berg nach unten. Über schöne Trails ging es serpentienenförmig immer tiefer ins Tal. War zwar schön, aber man weiß ja, man muss alles wieder Bergauf.

Und so bekam ich nach kurzen Anfeuerungsrufen von Michi direkt den nächsten Berg zu sehen. Dieser erschien nahezu endlos und wirklich steil. Und ich wusste, meine Taktik, so lange als Möglich auf dem Rad zu bleiben, geht nicht auf. Solche Berge hat weder Albstadt noch Jena zu bieten. Und ganz schnell kamen die ersten Zweifel. Die Mädels mit denen ich bis dahin in einer Gruppe gefahren bin motivierten mich zusätzlich und ich gab noch einmal alles, den Berg, laufend und schiebend zu erklimmen. Der Ausblick oben entschädigte dafür für sämtliche Qualen.

Noch kurz ein Selfie geknippst, und schon ging es weiter. Ab dann kam mir die Strecke etwas mehr entgegen. Welliges Terrain. Immer wieder kurz und knackig bergauf, zum Teil sogar flach und eine Wahnsinns Aussicht.

Am Ende dieses Parts ging es dann wirklich anspruchsvolle Trails nach unten zur Verpflegungsstation. Immer wieder erstaunlich wie die Definition von „leichten“ Trails in allen Ländern und vor allem Bergregionen unterschiedlich ist.

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Hier war der erste Moment an dem mir wirklich der Spaß verging. Mein Körper merkte die Anstrengung, und die Trails waren vor lauter Menschenmengen nicht mehr fahrbar.

In Araba angekommen, musste ich meine Mädelsgruppe ziehen lassen, der nächste Berg wartete und ich wusste mein Körper braucht Nahrung und eine lange Pause.

So schnappte ich mir einige Bananen, Riegel, Gel und sonstiges und genoß das wilde treiben an der Verpflegungsstation. Ich wusste am Ende des Berges wartet die Familie zum anfeuern, aber der Berg sollte noch einmal alles abverlangen. Bis dahin lief es ganz gut, aber ich wusste ab jetzt würde es hart werden. Nach zwei gefahrernen Bergen wollte ich es aber unbedingt ins Ziel schaffen, auch wenn ich wusste es wird eine Tagestour.

Der nächste Berg wartete mit losem grobem Schotter, dafür aber mit einem schönen Wasserfall. Nach etwa der Hälfte des Berges, ging es dann auf die Pass Straße, und diese war nicht gesperrt. So teilten sich Radfahrer und Autofahrer die Straße hinauf zur nächsten Bergstation. Meiner Meinung nach war diese Lösung nicht gelungen, deshalb freute ich mich ganz besonders oben zu sein.

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Oben wartete auch schon Sandro und verpflegte mich schnell, und sollte dann der Rest der Familie warten, also ab in die nächste Abfahrt. Schönste Singletrails schlängelten sich durch den Matsch 😀 Demnach dauerte es keine zwei Minuten bis mein Fuß knöcheltief im Schlamm steckte !

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Ab jetzt ging es wirklich auf anspruchsvollen Trails bergab, und dazu wurden es um mich herum immer dichter an Menschen. Es war definitiv fahrbar, leider verlor ich sehr viel Zeit da es super chaotisch zuging mit schiebenden Radlern, langsamen Radlern und Rasern.

 

Am Fuß des Berges wartete schon die Familie, und ich hatte einen weiteren Grund für eine lange Pause 😉 Bevor die letzten 520 Höhenmeter bewältigt werden mussten. Der Körper war zu diesem Zeitpunkt nun wirklich leer, und ich bereute die letzten Tage mit viel Training und dass nicht frühstücken. Ich versuchte meine Speicher so gut als möglich wieder aufzufüllen mit allem was vorhanden war, obwohl ich wusste ab jetzt wird es eine Mentale Challenge.

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Nachdem erst noch weitere schöne steinige Trails folgten, ging es in den letzten Anstieg. Im Kopf machte sich dass schöne Gefühl breit, nur noch ein Berg und dann ist es geschafft. Dummerweise hatte dieser eine Berg es wirklich in sich. Es wurde noch einmal richtig zäh und steil. Nachdem ich gerade wieder in Fahrt gekommen war, war es wirklich ermüdend erneut schieben zu müssen. Deshalb versuchte ich mich noch einmal richtig zu motivieren und alles aus mir heraus zu holen um so lange wie möglich nicht schieben zu müssen. Aber nicht nur mir ging es so, ringsum wurde sich gegenseitig motiviert und angefeuert ! Und diese kleinen Worte hatten eine wahnsinnig große Bedeutung, denn ich merkte selbst wie dadurch oft noch ein paar Meter mehr möglich wurden.

Endlich oben angekommen, sagte mein Höhenprofil es geht nur noch bergab. Hier traf ich eine neue Gruppe. Zwei Männer versuchten sich die letzten Meter bergauf mit mir zu duellieren. Genau das richtige für die letzten 10 Kilometer. Und so packte mich schnell der Ehrgeiz und wir rasten die letzten Trails noch hinunter.

Dummerweise entsprach das Höhenprofil nicht ganz der Realität und es ging immer wieder wellig bergan. Und nachdem ich das ganze Rennen nur überholt wurde, war es umso schöner endlich auch selbst zu überholen. Ohne diese extra Portion Motivation wäre es für mich sicherlich ganz schön hart geworden, aber so merkte ich die Anstrengung kaum.

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Südtirol 😍❤️ Val di Fassa

28. Juli 2019

Anzeige. Wer hat noch nicht davon gehört, dem legendären Rennen in den Dolomiten!?

Der Sellaronda Hero

Seit 10 Jahren bietet Wolkenstein allen Hardcore-Mountainbikern ein Event der ganz besonderen Art. Zur Auswahl stehen zwei verschiedene Strecken. Zum einen die „kleine“ 60 km Strecke mit 3200 Höhenmetern, zum anderen die große 86 Kilometer Runde um die Sellagruppe mit 4500 Höhenmetern.

Schon anhand der Höhenmeter ist klar, dieses Rennen ist kein Kindergeburtstag, vielmehr könnte man es als Hobbyfahrer als stundenlange Qual bezeichnen 😉

Als Mountainbike Magazin Leserin hatte ich das Glück, gemeinsam mit Sandro zwei der Startplätze zu gewinnen. Ich hatte dieses Rennen bisher oft angepeilt, aber dann kam doch immer etwas dazwischen 😉. So war ich froh, unter Zugzwang gestellt zu werden. Manchmal muss man einen zu seinem Glück zwingen.

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Da ich bevorzugt Cross Country und Kurzdistanz fahre, war ab dem Moment der Bekanntgabe klar, das Mountainbike wird die nächsten Monate gegen das Rennrad getauscht.

Mit steigendem Training stieg auch die Vorfreude auf das Rennen. Und langsam formte sich auch der Urlaub darum herum. Plötzlich wurde aus dem Plan, ein Rennen zu fahren, der Plan, das Ganze in einen Familienurlaub auszudehnen. Als sogar mein Onkel aus Amerika sich für drei Tage ankündigte, war der Urlaub perfekt.

Wie immer verflog die Zeit bis zum Rennen wie im Flug und der Tag der Anreise kam schneller als gedacht.

Mitten in der Nacht ging es von Jena, über München, ab nach Südtirol. Genauer gesagt, ab in das schöne Val die Fassa. In Pozza di Fassa waren wir die ersten 3 Nächte unseres Urlaubes untergebracht. Schon bei Ankunft bot uns der Sella Pass eine fabelhafte Aussicht.

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Für mich war es der erste Besuch der Sellagruppe, und der atemberaubende Ausblick bot nur einen kleinen Vorgeschmack auf den Hero am folgenden Samstag.

Und wie immer hat mindestens einer auf dem Gruppenfoto die Augen zu 😉

Im Hotel hieß es dann, schnell auspacken und dann wurde die Gegend mit dem Rad erkundet. Und ich sags euch, das Val di Fassa ist ein Bike Eldorado. Von breiten Schotterwegen über enge Waldwege bis zu wahnsinnig schönen Waldwegen ist hier alles zu finden. Für alle Trailliebhaber ein echtes muss.

Glücklicherweise überraschte uns sogar das Wetter mit strahlendem Sonnenschein anstatt dem angekündigten Regen. Gut, dass wir extra Armlinge, Beinlinge, Jacken und alles Mögliche eingepackt hatten 😉

So war der Spaßfaktor bei der Erkundungstour gleich noch höher. Aber zudem lies noch etwas anderes unsere Bikerherzen höher schlagen.

Ein Mini Bikepark, inklusive Pumptrack!

Super angelegt und kostenlos zum üben. Wippe, Drops, Wurzeln, hier wurde an alles gedacht.

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Runde für Runde drehten wir in dem kleinen angelegten Park. Danach ging es weiter auf den gut ausgeschilderten Radrouten. Auch wenn wir nicht genau wussten, welche Route wohin führt, die Beschilderung war sehr gut. Und so radelten wir von Pozza di Fassa über Mazzin, Campitello di Fassa, nach Alba und zurück.

Am nächsten Tag wollten wir uns in die andere Richtung aufmachen. Von Pozza die Fassa aus ging es ein langes Stück bergab. Aufgrund des kommenden Hero Marathons entschieden wir uns, trotz Mountainbike, für eine flache Tour. Für unseren nächsten Val di Fassa Urlaub brauchen wir auf jeden Fall zusätzlich die Rennräder. Man könnte sagen, es wäre der perfekte Ort für ein Trainingslager.

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Nur ein ganz kleines bisschen verfahren 😉

Die heutige Tour ging von Pozza di Fassa über Moena, Mezzavalle, Ziano di Fieme nach Gaslöß. Speziell Moena ist ein wunderschöner Ort. Der perfekte Ort für eine Pause.

… Und dann hieß es schon, noch einmal schlafen, morgen kommt der Hero ♥♥♥

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Warum ich momentan keinen Spaß am Radfahren habe….

16. Mai 2019

Letzte Woche Sonntag war es so weit ich stand endlich wieder an der Startlinie. Doch bis dahin war
es ein langer Weg …
Eigentlich hätte alles anders laufen sollen, aber so ist das Leben. Als ich im Herbst 2017 mein Studium
begann, wollte ich die Zeit unbedingt nutzen, um möglichst viel Rad zu fahren und Sport zu treiben.
Und wenn man eine 40 Stunden Arbeitswoche gewohnt ist, ist es ein Traum, nur 7-10 Stunden die
Woche Uni zu haben, also 2 Tage! Man kann also so viel trainieren wie man will. Und das tat ich auch,
Pausen gab es kaum, es machte ja Spaß und ich wurde fitter und schlanker und plötzlich möchte man
immer mehr.
Leider kam mir genau das in die Quere! Ich trainierte zu viel, gönnte meinem Körper nicht genug
Pause und ignorierte sämtliche Zeichen meines Körpers. Egal wie oft ich hörte, ich mache zu viel, ich
liebte was ich tat und war wahrscheinlich zu diesem Zeitpunkt auch schon wirklich süchtig nach dem
Sport. Teilweise habe ich 3 Einheiten am Tag ausgeübt.
Dann kam dieses eine Rennen, in Wüstenselbitz, die harte Arbeit zahlte sich aus! Ich lieferte in
Wüstenselbitz meine persönliche Bestleistung ab. Und das mit der Familie als Zuschauer. Ich war mir
sicher, jetzt geht es nur noch bergauf! Aber ich habe mich getäuscht. Genau dies war der Punkt, an
dem mein Körper nicht mehr konnte. Wir fuhren nach Hause und ich fühlte mich müde, wirklich
schlapp und beschloss, endlich eine Pause einzulegen. Ich war 5 Wochen Rennen am Stück gefahren
und hatte noch 2 Wochen vor mir.
Die Pause sollte mir guttun, doch es ging mir immer schlechter, dazu kamen Beinschmerzen, die mich
nicht schlafen ließen und bleierne Müdigkeit. Teilweise schlief ich 13-14 Stunden und auch danach
kam ich nur bis zum Sofa.
Nach etlichen Arztbesuchen kam dann schlussendlich die Diagnose: Eppstein Barr Virus. Ziemlich
häufig bei Sportlern, die zu viel trainieren, aber leider nicht behandelbar. Auch wenn der Ausbruch
bereits 12 Monate her ist, bin ich keinesfalls gesund. Und das belastet mich psychisch extrem. Mein
Training ist ein ständiges Auf und Ab. An manchen Tagen trainiere ich und fühle mich, als wäre ich
gesund und am nächsten Tag wache ich auf und bin komplett erschöpft und leer. Wir wohnen im 5.
Stock, und an schlechten Tagen habe ich wirklich Schwierigkeiten, die Treppen zu schaffen.
Das Positive ist aber, die guten Tage werden häufiger. Bis aber wieder ein richtiges Training möglich
ist, kann es noch Monate/Jahre dauern.
In den letzten Monaten ist das Radfahren dadurch in meinem Kopf zum Stressfaktor geworden,
immer häufiger kam der Gedanke auf, aufzuhören mit Rennen zu fahren. So schwer es mir fällt.
Vor 2 Wochen wollte ich ein Rennen fahren, einfach um mich wieder an das Gefühl zu gewöhnen…
Momentan habe ich wie gesagt gar kein Bedürfnis nach Wettkämpfen. Trotzdem sind wir nach
Tschechien gereist. Am Abend vor dem Rennen sind wir noch die wirklich spaßige XC Strecke
abgefahren, aber es fühlte sich falsch an. Da war keine Vorfreude, keine Aufregung, gar nichts. Es war
eher das Gefühl, den Haushalt machen zu müssen. Einfach erledigen und dann kommt das Nächste.
Also beschloss ich kurz vor Start, doch nicht starten zu wollen und wir fuhren unverrichteter Dinge
wieder nach Hause. Ich glaube dies war der schlimmste Tiefpunkt seit Wochen. Die Motivation war
weg, die Beinschmerzen wieder da und die Zweifel an mir selbst, so groß wie nie.
Zuhause beschlossen wir abhaken und weiter zu machen.

In der nächsten Woche gab es einen Marathon in der Nähe von Jena. Ja gut, Marathon ist nicht
meine Leidenschaft. Ich liebe Cross Country deutlich mehr, aber ich wolle es trotzdem versuchen.
Und antreten.
Das war auch definitiv die richtige Entscheidung! Nach einem total lockeren Start trennten sich die
Fahrer am ersten Berg, ich sah einige Frauen vor mir am Berg und begann, doch etwas mehr Gas zu
geben und sammelte eine nach der anderen ein. Der Downhill kam mir sehr entgegen, hier hatte ich
Spaß, und umso mehr Spaß ich hatte, umso mehr kam auch langsam das Renngefühl wieder in mir
auf. Und so gab ich in Runde zwei noch einmal Gas. Auch wenn ich noch nicht wirklich zurück im
Rennmodus bin und bereit zu leiden, so war es doch ein schönes Gefühl.
Im Ziel war ich total überrascht, als ich als 3. Frau gesamt über die Ziellinie fuhr.
Ich glaube eine Pause aus dem Rennsport würde mir sehr guttun. Ich kenne mich, ohne Wettkampf
geht nicht, aber momentan ist weder der Körper, noch der Geist bereit für den Wettkampf.

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Gib alles, nur nicht auf !!

6. Januar 2019

Jetzt ist es so weit und  das Ebstein Barr Virus habe ich hinter mir gelassen.

Von Mai bis Ende Dezember hat das Virus auch wirklich lang genug in meinem Körper Unterschlupf bekommen ;D

Nach dieser langen Zeit ohne geregeltes Training habe ich gezielt zwei Wochen mit lockerer Bewegung begonnen. Den letzten Trainingsplan meines Trainers Björn Stiller habe ich im Mai erhalten. Seither hoffen wir gefühlt jeden Tag, auf einen neuen Beginn um nicht zu viel der alten Form zu verlieren, aber sind wir ehrlich, dieser Zug ist mittlerweile wohl definitiv abgefahren ….

Ich starte im Prinzip unter 0.

An Silvester letzte Woche habe ich meinen Körper einem kleinem Formcheck unterzogen, und bin den Silvesterlauf in Sigmaringen gelaufen.

Wie auch schon die letzten beiden Jahre über meinen Heimatverein die RSG Zollernalb.

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Dabei habe ich die gleiche Zeit gelaufen wie vor 2 Jahren, als ich gerade mit dem Ausdauersport begann….

Leider habe ich über die lange Krankheitsphase auch einiges an Gewicht dazu bekommen, deshalb war das erste Ziel, den Körper wieder an die Bewegung gewöhnen und zusätzlich ein paar Kilos zu verlieren. Genauer gesagt sind über den Sommer 5 Kilo dazu gekommen, was natürlich nicht optimal ist. Zum Glück sind 3 davon bereits jetzt schon wieder weg.

Wie genau ich wieder eingestiegen bin werdet ihr hier erfahren.

Ich glaube um Gewicht zu verlieren hat jeder seine eigne Strategie, jeder Körper ist schließlich auch ein Unikat. Für mich funktioniert Intervallfasten in Kombination mit einer Nüchtern Einheit am Morgen am Besten.

Intervallfasten bedeutet in meinem Konkreten fall, abends bis ca. 19 Uhr zu essen, und am Nächsten Tag mit dem Mittagessen um ca. 13-14 Uhr zu starten. In der restlichen Zeit hat der Körper Zeit, die Organe zu entlasten, und sich auf den Fettabbau zu konzentrieren.

 Leider beginnt der Körper bei allem was wir essen Insulin auszuschütten. Selbst wenn es „nur“ ein Bonbon oder ein Keks ist, und danach dauert es bis der Insulinspiegel sich wieder eingependelt hat. Und solange der Insulinspiegel nicht wieder komplett auf 0 ist, kann der Körper kein Fettabbauen.

Da ich ein absoluter Zahlen Freak bin, lasse ich mich Regelmäßig im Fitnessstudio auf der Körperfettwaage wiegen und messe meine Umfänge. Zusätzlich nutze ich ein kleines Gerät um morgens meinen Ruhepuls zu messen.

Ich vertrete die Ansicht dass strukturiertes Training nur Sinn macht wenn man es auch regelmäßig Kontrolliert und eventuell so auch dem ein oder anderen Ziel entgegen Steuern kann. Auch wenn der Sport nur mein Hobby ist, so möchte ich doch einen Fortschritt erreichen.

Da ich sehr gerne das ein oder andere Moutainbike Rennen bestreite oder auch gerne an einem Lauf teilnehme, eventuell irgendwann auch mal einen Halbmarathon.

Man braucht ja auch immer Zielen =)

Um meinen Körper wieder an die Bewegung und Anstrengung zu gewöhnen, begann ich mit Einheiten auf dem Spinningrad ohne Widerstand. Jedoch immer höchstens eine Stunde.

Am Anfang begann ich mit 30 Minuten.

Der Vorteil am Radeln im Studio war für mich die bessere Kontrolle. Draußen kann man leider oft den Widerstand nicht steuern. Der Berg steht nun einmal dort, ob ich möchte oder nicht.

Speziell die Umgebung von Albstadt ist bekannt für seine hüglige oder auch bergige Umgebung.

Zusätzlich begann ich mit Stabilitätsübungen um mein Gleichgewicht zu schulen. Meine Lieblingsübungen könnt ihr alle in Videos auf meinem Instagram Account www.instagram.com/Miss.lk.sunshine ansehen.

Sehr gerne kombiniere ich hier Übungen mit freien Gewichten auf wackligem Untergrund, wie einem Petzi Ball oder ähnlichem.

Ebenso liebe ich es meine Übungen mit Jonglieren zu kombinieren, beispielsweise auf meinem Wackelbrett.

Jetzt da ich aber wieder fit bin geht es für mich wieder langsam in Richtung Gewichte. Da ich sehr vielseitig trainiere was den Sport angeht, ist es für mich extrem wichtig auch die Muskulatur darauf vorzubereiten um Verletzungen vorzubeugen. Hierzu gehört auch das allseits beliebte dehnen 🙂 Aber auch dass gehört eben dazu.whatsapp image 2019-01-06 at 20.54.47

Mal sehen was sich in nächster Zeit alles verändert 😉

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Deutschland Cup Albstadt

18. November 2018

Eigentlich  begann mein Rennwochenende ungeplant schon am Samstag.

Am Freitag Abend erzählte mir jemand aus dem Verein, dass am Samstag in Öschelbronn ein Cross Rennen stattfindet. Ich solle einfach mit kommen, dass ist die optimale Vorbelastung. Und wie ich eben so bin, rief ich ihm am Samstag morgen an und sagte ihm spontan zu. Und das war genau die richtige Entscheidung, Cross ist für mich immer noch eine Herausforderung. Das Auf- und Abspringen läuft bei mir technisch einfach noch sehr schlecht, dass muss ich noch üben.

Also ging es Samstag morgen um 10 gemeinsam mit Hanna nach Öschelbronn. Da Hanna schon mit der U17 früher startete konnte ich sie noch kräftig anfeuern und die anderen genau beobachten.

Besonders die sehr steile Abfahrt machte mir etwas Sorgen.

Als ich mit 50 Minuten Verzögerung starten dufte, gelang mir der Start gut. Ich konnte mich an die zweite Position kämpfen. Die Strecke an sich lag mir auch super, sie war nicht sehr steil, und man musste nicht ganz so viel auf- und absteigen wie bei anderen Rennen.

Nach einiger Zeit kam jedoch meine Konkurrentin Sandra von hinten, und holte mich ein. Trotzdem kämpfte ich weiter. Die 40 Minuten Renndauer sind jedoch wirklich ungewohnt. Gefühlt ist das Rennen ganz schnell vorbei. Aber sind wir mal ehrlich, momentan ist es auch noch schön Herbstlich, ich denke wenn erst der richtige Winter kommt sind 40 Minuten genug.

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Nach dem Rennen gab es direkt Müsli und wir fuhren direkt weiter nach Albstadt zur Streckenbefahrung.

Danach ging es dann endlich nach Hause zu meinen heißgeliebten Nudeln und dem Sofa.

Heute stand dann endlich der Deutschland Cup in Albstadt an !
Gemeinsam mit meinen Team Mädels, Iris und Sarah starteten wir 3 Lokalmatadoren.

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Iris preschte uns beiden gleich mit einem Affenzahn davon, mit Sarah jedoch konnte ich lange Zeit zusammen fahren.

Das Tempo war wie erwartet von Anfang an hoch. Dem Deutschland Cup entsprechend, war die Konkurrenz natürlich super stark. Da konnte ich momentan nicht mithalten.

Trotzdem hatte ich super viel Spaß, die Albstädter sind als Publikum wirklich einzigartig. Von „Lelia 4 President,“ über die üblichen Anfeuerungsrufe, bis hin zu „hör auf zu lachen das ist kein Spaß hier“ war wirklich wieder alles dabei. Heimrennen sind einfach etwas super besonderes! Ich freue mich wirklich immer rießig über jeden einzelnen Zuruf. Besonders natürlich die Unterstützung der Familie.

Dazu kam eine super Strecke, es war wirklich von allem etwas dabei, Wiese, Hindernisse, 3x Sand :D, knackige Anstiege, super Abfahrten, Treppen, Kurven und Wurzeltrails. Vielen Dank an Skyder, die Mühe hat sich wirklich gelohnt 🙂

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Cyclo Cross Rennen Nummer 1

8. November 2018

Am Sonntag stand mein erstes Cross Rennen auf dem Programm. Das Rennen wurde von meinem Verein dem 1. RC Jena mit viel Mühe gestemmt 🙂 ich finde so etwas immer klasse, wenn Kindern eine Möglichkeit gegeben wird Sport zu treiben!

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Das Rennen begann gleich morgens um 10.15 Uhr, dies ist eigentlich gar nicht meine Zeit. Die meisten von euch wissen sicher das man vor dem Rennen die letzte richtige Nahrung ca 3 Stunden vor dem Start zu sich nimmt und ich hasse essen am Morgen 😕

Meistens fahre ich deshalb Rennen am Morgen nüchtern. Ich vertrage das Essen sehr schlecht, und wenn ich unter Bauchweh leide ist damit auch keinem geholfen.

Wenn ich aber frühstücke vor dem Rennen gibt es meist ein leckeres frisches Müsli mit Obst. Oder einfachen Toast, Hauptsache es liegt nicht schwer im Magen.

Kurz vor dem Rennen nehme ich dann noch schnell ein Gel zu mir.

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Letzten Sonntag war ich extrem aufgeregt😎 mein erstes Rennen seit langem und ich weiß selbst, dass meine Form momentan nicht gut ist. Ich konnte also sehr schlecht einschlafen und war lange vor dem Wecker wach. Das ist natürlich nicht so optimal vor einem Rennen.

Hat jemand Tipps um schnell einschlafen zu können trotz Aufregung ?

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Trotz allem habe ich mich gut warm gefahren, was bei der Renndauer von 40 Minuten extrem wichtig ist und bin dann direkt Vollgas ins Rennen gestartet.

Die Temperatur war angenehm, gefroren habe ich nicht und trotzdem wurde es hart !!!

Die ersten 3.5 Runden lief alles rund, doch dann merkte ich wie mir langsam die Kraft ausging. Das ständige auf und ab an den Hindernissen, kurze steile Passagen an denen man zusätzlich absteigen musste machen das Cross Rennen natürlich aus! Trotz allem habe ich mein Riesen Defizit bemerkt !

Die Konkurrenz war sehr stark, und die erste überrundete mich zwei mal ! Trotz allem hatte mich der Ehrgeiz gepackt, aufgeben war keine Option, ich wollte das Rennen nutzen um zu lernen. Und tatsächlich von Runde zu Runde wurde das aufspringen und abspringen besser und mit weniger Kraftaufwand zu bewältigen.

Nach den 42 Minuten war ich wirklich mehr als K. o.

Für diese Erfahrung bin ich trotzdem sehr dankbar, ich könnte einiges mitnehmen, weiß an was ich arbeiten muss, und freue mich jetzt auf die nächsten Rennen !

Vielleicht finde ich ja noch richtig gefallen am cyclo Cross 😎😎😎

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Hyrox Leipzig, hat es sich gelohnt ?!

20. Oktober 2018

Als ich letzte Woche bei der aok plus noch einen Startplatz für den Hyrox heute gewonnen habe, war meine Vorfreude groß !

Hyrox ist eine Veranstaltungsreihe von Cross fit Wettkämpfen. Da ich früher im Studio auch Cross fit Kurse besucht habe, weiß ich bereits wie das ganz abläuft.

Nach dem ankommen fanden wir gleich eine Garderobe, mit super freundlichem Personal.

Bevor das Event begann gab es eine gemeinsame Erwärmung welche super spaßig war 🙂

Danach ging es los 😍

Hier war einiges gefordert !

Jeweils 1 km laufen plus eine Station bewältigen.

Wir begannen also mit den ersten beiden Runden (je 500 Meter) und kamen damit zur ersten Station.

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Skiergometer!

Ich liebe dieses Gerät, es stellt die Bewegung beim Skifahren nach, und verbrennt eine Menge Kalorien 😉 1000 Meter waren gefragt !

Kein Problem ! Mit gutem Gefühl ging es weiter zu den nächsten Runden.

Station 2

Schlitten schieben 2x 25 Meter mit 75 Kilo.

Ich bin mit Sandro im Team angetreten, deshalb konnten wir uns abwechseln. Hier trat die erste Enttäuschung ein, fast keine Frau, inklusive Mir, konnte dieses Teil schieben. Es war also eher ein Wettkampf wer hat den stärksten Mann. Ein Wettkampf der für alle ausgeschrieben ist, von dem erwartet man doch etwas mehr …

Station 3

Schlitten ziehen 2×25 Meter mit 50 Kilo

Dies war anstrengend so wie es sein sollte, ging aber noch. Die Helfer motivierten einen hier lautstark ! Super 🙂

Station 4

80 Meter burpees

Hier litt unsere Stimmung kurz, im Mittelfeld liegend wurden wir von der Helferin stark kritisiert, keine Ausführung war gut genug. Sandro beschloss deshalb diese Station auszulassen und so musste ich mich allein durchbeißen. Dies kostete sehr viel Zeit da ich immer wieder Pausen benötigte. Dies fand ich ein bisschen schade, da die Sieger längst über alle Berge waren und wir einfach nur Spaß haben wollten.

Nach weiteren 2 runden laufen war die Stimmung jedoch wieder gut 🙂 es gab als Verpflegung auf der Laufstrecke, Äpfel, Mandarinen, red Bull und Wasser.

Station 5

1000 Meter Ruder ergometer

Im Vergleich zum restlichen Wettkampf eine super Übung um sich auch einmal kurz etwas zu erholen, und Spaß macht es auch.

Station 6

Kettle Bell Farmers Walk 2×16 Kilo

Für mich waren die Dinger wieder Sau schwer 😂😂 Gott sei dank zog Sandro dies dafür für mich einmal am Stück durch

Station 7

100 Meter Sandbag lunges 10 Kilo

Super Station. Wieder motivierende Helfer. Angepasstes Gewicht und tolle Übung !

Station 8

100 Wall Balls 6 Kilo

Die Beine brannten schon, und die folgenden Kniebeugen waren in der Ausführung alles andere als schön 😂 das Ziel aber im Blick zogen wir nochmal voll durch !

Im Ziel wurden wir super verpflegt ! Es gab jede Menge Obst und leckere Getränke. Sandro probierte sogar Protein Eis 😍

Warum ich trotzdem kritisch bin möchte ich kurz erläutern.

Contra

    Tshirt s für Männer gab es trotz frühem ankommen schon nur noch ab Größe L
    49 Euro finde ich für die Leistung doch sehr viel
    Es war alles doch ziemlich chaotisch
    Die Anzeige funktionierte nicht wirklich, so liefen wir in Runde 6 nur eine Runde und das Gerät schickte uns zur Station
    Dafür wurde in der Endauswertung der Farmers Walk nicht gewertet ?! Anscheinend haben wir ihn nicht gemacht ?!
    Was ich bei einem Sport Event auch erwarte, sind duschen und Umkleiden. Beides stand nicht zur Verfügung

Es war okay, die Übungen haben Spaß gemacht, jedoch werde ich persönlich wahrscheinlich eher nicht mehr teilnehmen.

Ich hoffe ihr habt euren Samstag genauso gut verbracht 🙂

Sport

Saison Ende, alles schief gelaufen und was kommt jetzt ?

10. Oktober 2018

Für mich hat die Saison letztes Jahr im Herbst begonnen, ich wollte vieles erreichen dieses Jahr und hatte dementsprechend viele Baustellen vor mir.

Die Fahrtechnik müsste verbessert werden, die Grundlagen ausführlich trainiert, und das Körpergewicht noch etwas nach unten, wichtig war mir auch meine Muskulatur noch ein bisschen zu stärken.

Klingt nach nicht viel, ist aber alles leider sehr Zeit intensiv. Da kamen an manchen Wochen doch am Ende fast 20 Stunden Sport zusammen.

Der Anfang der Saison lief ungewohnt, ich hatte von Marathon zu den ersten CC Rennen gewechselt. Und ich litt in den ersten Rennen wie ein Hund. Kaum im Ziel musste ich mich meist erst auf den Boden legen um wieder an Luft zu kommen, und trotzdem faszinierte mich diese neue Disziplin. Ich hatte immer mehr Spaß, und der Umgang mit meinem bike verbesserte sich schnell. Ich entdeckte meine Liebe zu den trails 💖

Es lief auch immer besser, dank meinem Trainingsplan von Björn Stiller, kam ich allen meinen gesetzten Zielen näher !

Kerstin Kögler unterstützte mich mit Einzel coachings in der Fahrtechnik und auch das fiel mir leichter.

Dann im Mai der Schock. Nachdem es mir körperlich sehr schlecht ging und ich eine Pause einlegen musste von 2 Wochen, war alles weg. Meine Kondition und Ausdauer waren verschwunden, dafür kamen schmerzen in den Beinen die mich teils nicht mal schlafen gelassen haben.

Die Enttäuschung war unendlich groß da meine beiden liebsten heim Rennen in Albstadt total in die Hose gingen. Auch ein erneuter Versuch im August musste abgebrochen werden. Alles wofür ich hart gearbeitet hatte war weg.

Und bis heute hat sich daran nichts geändert. Ich kann radfahren, aber sobald es anstrengend wird machen die Beine zu.

Nach einem halben Jahr immer noch die Motivation hoch zu halten fällt mir wirklich schwer, trotzdem will ich nicht aufgeben ! Ich liebe das was ich tue, und ich hoffe ich finde irgendwann heraus was da momentan schief läuft.

Aber nach jedem tief kommt ein hoch 🙂

Trotz allem gilt mein besonderer Dank an Stephan Romer der mir ein tolles Video zum Abschluss der Saison gemacht hat !

Was jetzt kommt weiß ich leider selbst noch nicht, weitermachen ? Aufgeben ? Pausieren ?

In den nächsten Wochen muss ich mich damit wohl auseinander setzen …

Allgemein Sport

Mein Geheimtipp für Ultra schnelle Regeneration…ooohhhh

8. Oktober 2018

Neulich habe ich im Mountainbike Magazin gestöbert und bin einmal wieder auf das Thema Regeneration gestoßen.

Es gibt wirklich tolle Sachen und Geräte die, die Regeneration ankurbeln. Aber seien wir mal ehrlich, welcher Freizeit Sportler ist schon bereit mehrere hundert eure für ein solches Gerät zu investieren ?! Also ich nicht. Ich nutze dafür kleinere Möglichkeiten.

  • Ausfahren nach dem Training oder Rennen
  • Beine eiskalt abduschen
  • Im Sommer Kneipen
  • Direkt nach dem Training oder Rennen meinen Recoveryshake zu mir nehmen
  • Regelmäßig essen und viel trinken

Hat sonst noch jemand Tipps ?

Denn ich habe noch einen 🤭😍

Oben rechts fand ich noch einen Artikel über Schuhe, genauer gesagt wirkten sie auf den ersten Blick für mich wie Flip Flops.

Der Artikel versprach, durch die weiche Schaumstoff Sohle dämpft sie die Stöße beim laufen ab, und dadurch läuft es sich leichter und besser, und die Regeneration verbessert sich.

Das musste ich natürlich testen.

Der erste Eindruck war sehr positiv, der Schuh ist leicht und das Material sehr komfortabel.

Das erste laufen fühlte sich auch gleich an wie auf Wolken.

Ob es die Regeneration beschleunigt kann ich definitiv nicht sagen.

Aber nach einem harten Training fühlen sich die Schuhe definitiv wunderbar an ! Und sie sind definitiv ein Hingucker !

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Was sind eure secrets für die Regeneration?

Sport

Technik Training mit Kerstin Kögler

5. Oktober 2018

Letzte Woche Sonntag stand zum dritten Mal in diesem Jahr ein Technik Training auf dem Programm.

Kerstin unterstützt unser Cis-Mtb-Racing Team seit Beginn mit ihren Fahrtechnik Kursen. Und wirklich ich bin heilfroh !

Kerstin nimmt sich immer sehr viel Zeit und erklärt einem genau wo die Fehler liegen, von Position über Kurventechnik bis zu kleineren Sprüngen hat sie mich mittlerweile in allem gecoached.

Dieses Mal standen Kurven auf dem Programm. Begonnen haben wir mit Kurven mit großem Radius und danach gingen wir über zu Spitzkehren. Wahnsinn wie anspruchsvoll Kurven sind.

Auf einem Parkplatz haben wir auch geübt das Rad in den Kurven zu bewegen.

Nach 6 Stunden Kurs war ich, sowie die anderen Teilnehmer wirklich ko. Dafür vollgepackt mit Infos, Übungen und wieder einen Schritt nach vorn.

Super gemacht 🙂 kann ich allen nur empfehlen!