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Aktivregion Salzburgerland. Stand-up paddeln, Radfahren, Bouldern

27. November 2021

Im Anschluss an die Eurobike Messe, ging es nahtlos zu einem weiteren Highlight!

Für fünf Tage wurde ich gemeinsam mit anderen Bloggern in die Region Salzburgerland eingeladen. Für uns standen vollgepackte Tage mit viel Sport auf dem Programm, genauso wie ich es mag.

Die Anreise war ganz entspannt mit dem Zug geplant. Leider wurde daraus mal wieder nichts …. Der Streik der Deutschen Bahn machte mir einen ordentlichen Strich durch die Rechnung. So ging es mit dem Mietwagen von Friedrichshafen nach Salzburg.

Unser erstes Tagesziel war die Fuschelsee Region. Dort waren wir im Hotel Mohrenwirt untergebracht, das unter Triathleten besonders bekannt ist.  Diesen Tag hatte ich aufgrund einer Terminkollision mit der Eurobike jedoch leider verpasst. Deshalb fuhr ich direkt abends ins Hotel, zu einem leckeren Burger und danach zum Kennenlernen der anderen Teilnehmer.

Da der nächste Tag extrem früh starten sollte, gingen wir dementsprechend auch früh ins Bett.

Wir wollten unsere aktiven Tage mit einem Sunrise Walk zum Gipfel starten. Um 5:15 Uhr war deshalb Abfahrt. Für mich eine ungewöhnlich frühe Uhrzeit, aber als wir oben waren, habe ich es keine Sekunde bereut!

Mit Stirnlampen gewappnet machten wir uns einen anspruchsvollen Aufstieg nach oben. Meine Turnschuhe kamen immer wieder an ihre Grenzen. Wanderschuhe wären deutlich passender gewesen. Da ich sehr selten in den Bergen unterwegs bin, war ich nicht so sonderlich trittsicher wie manch anderer. Umso schöner war es, dass meine Begleiterin Betty eine echte Bergziege ist. Betty half mir an den schwierigen Passagen immer, den perfekten Aufstieg zu finden. Mit etwas mentaler Unterstützung lief es gleich viel besser.

Rund 45 Minuten, 2 Kilometer und etliche Höhenmeter später, erreichten wir das Gipfelkreuz. Leicht verspätet, denn die Sonne war schon unterwegs 😉

Macht aber nichts, der Caffè auf dem Gipfel schmeckt trotzdem wunderbar. Und auch der Aussicht tat das nichts ab.

Insgesamt waren etwa 40 Content-Creator und Blogger ins Salzburgerland eingeladen. Das Thema war #Explorerdays.

Die Teilnehmer waren dabei aus vielen unterschiedlichen Ländern und mit unterschiedlichen Themen unterwegs. Dabei wurde ich in die Gruppe der Sportler und Outdoor-Enthusiasten gepackt. Schon vor beginn des Trips, war ich ganz aufgeregt auf das spannende Programm. Mit Audi als Sponsor machten wir uns mit den neuen E-Audis auf zu den coolen Aktivitäten.

Unsere Gruppe bestand aus Betty, Simeon, Adam, Daniel, Johannes und Vivienne, sowie Fedja.

Die meisten aus unserer Gruppe waren wirklich tolle Fotografen, Johannes und Vivienne betreiben sogar eine Social-Media Agentur und leben auf Bali. Betty und ich dagegen teilen unsere Leidenschaft für Sport auf Social-Media. Simeon ist ebenso Fotograf und Daniel studiert momentan in Göttingen.

Nach unserem Nüchtern-Run, ging es für uns alle zum Frühstücken in das Hotel zurück. Wie es sich für ein Sporthotel gehört, gab es super leckere und gesunde Snacks mit regionalen Eierspeisen.

Frisch gestärkt stand dann direkt die zweite sportliche Aktivität des Tages auf dem Programm:

Bouldern am Fels. Mit der Alpinschule 4 Elements.

Bouldern war ich bereits, bisher allerdings nur in der Halle. Am Fels ist dann doch etwas ganz anderes!

Gemeinsam mit der Kletterschule 4 Alpin ging es erst einmal quer durch den Wald. Das Ziel war der erste von zwei Kletterfelsen, die heute bezwungen werden wollten. Doch bevor es losgehen konnte, wurden wir erst einmal mit Kletterschuhen ausgestattet. Die Sportkleidung hatten wir bereits an.

Dann folgte ein leichtes Warmup, um die Verletzungsgefahr zu minimieren. Mit Knete, Bändern und anderen Spielereien wurde die Gruppe auf das eigentliche Training vorbereitet.

Zuerst wurden uns die Grundlagen der Sicherung durch unsere Kletterguides erklärt. Die beiden Jungs hatten richtig gute Laune und Lust, uns das Bouldern am Felsen näher zu bringen. In den ersten Beispiel-Kletteraufstiegen konnten wir direkt feststellen: Die Jungs haben es drauf 😉

Immer wenn es so super leicht aussieht, weiß man ja, es wird schwer. 😉
Und genau so war es auch. Ich habe keine Höhenangst, aber ich bin trotzdem lieber am Boden. Deshalb kostete es mich doch einige Überwindung.

Der erste Anlauf war direkt ausbaufähig 😉 Mit den super Guides aber gar kein Problem. Der Guide kletterte einfach neben mich, und zeigte mir den richtigen Weg. Das war auch ganz generell für mich der größte Unterschied zum Bouldern in der Halle. In der Halle weisen dir ja quasi die Boulder-Farben den Weg. In der Natur natürlich nicht, da muss man seinen eigenen Weg suchen und geeignete Stellen für Hände und Füße finden.

Nach einigen Durchgängen wechselten wir dann zum nächsten Felsen. Alle Felsen haben unter den „Boulder Locals“ natürlich Namen.

Für mich war nicht nur das Bouldern an sich ein Highlight, sondern auch der Spaziergang durch den Wald. Ich bin einfach super gerne im Wald, egal ob mit dem Mountainbike oder zu Fuß. Jeder Wald sieht anders aus, dieser Wald war besonders schön grün.

Dieses Highlight sollte aber nicht das letzte sein, welches uns das Salzburgerland zu bieten hat.

Aber erst einmal gehen wir uns stärken. In ein neues Restaurant, direkt an einem See gelegen. Zur Belohnung für den langen Tag, gab es einen Mojito und eine leckere Portion Spaghetti.

Danach konnten wir die Zeit nutzen, um uns zu entspannen. Bevor am Abend eine letzte Aktivität auf dem Plan stand: Stand-Up Paddeling in den Sonnenuntergang.

Am Fuschelsee gibt es den Verleih „SupBox Austria“. Der Chef selbst hat sich für uns Zeit genommen, und den Sekt eingepackt 😉

Für mich war es die erste Aktivität auf dem Board. Dafür gab es erst eine kleine Einweisung. Mein Ziel war es, nicht ins Wasser zu fallen. Jeder von uns bekam einen Sack um seine Sachen wasserfest zu verpacken.

Die ersten Meter waren doch sehr ungewohnt und ich beschränkte mich zunächst auf das Paddeln im Sitzen. Nach wenigen Minuten wurde es aber immer besserer und sicherer. Und so beschloss ich, endlich aufzustehen. Einige Tipps später lief es dann endlich rund und es machte großen Spaß.

Das SUP in Richtung Sonnenuntergang war wirklich ein einmaliges Erlebnis. Ich werde auf jeden Fall wieder kommen!

Gemeinsam mit der Gruppe, saßen wir auf dem Wasser, erzählten uns spannende Geschichten, und tranken das ein oder andere Gläschen Sekt 😉 #donttrinkanddrive

Nach diesem langen Tag fuhren wir gegen 22 Uhr zurück ins Hotel und alle fielen müde ins Bett.

Der nächste Tag wartet mit einem ganz besonderen Programmpunkt auf uns….                      

Meine erste E-Bike Tour!

Auch wenn ich immer sehr aufgeschlossen gegenüber neuen Aktivitäten bin … Für mich als jungen, gesunden und fitten Menschen, macht es meiner Meinung nach einfach keinen Sinn. Der Bewegungsmangel ist im Alltag eh schon immer präsent. Da möchte ich mich wenigstens in meiner Freizeit so viel wie möglich bewegen und zwar richtig!

Mit der ganzen Gruppe wurden die E-Bikes abgeholt und wir machten eine landschaftlich spannende Tour über den Berg nach Hallstadt.

Hallstadt ist super beliebt bei den Touristen, allerdings hat das Salzburgerland noch so viel mehr zu bieten.

Die Biketour brachte uns auf die Spuren der Salzkammergut Trophy. Und da war mir klar: Im nächsten Jahr werde ich auch super gerne an diesem Marathon teilnehmen. Speziell die steilen Auffahrten werden Sandro sehr viel Freude bereiten!

Auch wenn das E-Bike definitiv nicht meins war, die Region bekommt von mir 10 von 10 Sternen. Die Wege sind super, überall gibt es schöne kleine Einkehrmöglichkeiten auf den Hütten. Dazu die vielen Brunnen an den Wegen die einem die Möglichkeit geben, die Flasche wieder frisch aufzufüllen.

Und die Landschaft ist einfach ein Traum 😊

Nach der Biketour gab es noch ein weiteres Novum für mich: Mein erster Besuch in einem Fischrestaurant. Direkt an einem kleinen See, in dem die Forellen schwimmen. Ich entschied mich für eine geräucherte Forelle mit Mandeln, dazu Kartoffeln.

Das Restaurant war super urig, nicht zu überlaufen und das Essen wirklich schnell auf dem Tisch. Dazu gab es den regionalen Wein.

Um den Tag noch vollends perfekt zu machen, ging es für uns mit einem kleinen privaten Boot einmal über den See. Vorbei an einem kleinen Wasserfall und schlussendlich zu einer Anlegestelle. Die Anlegestelle war sehr einsam und trotzdem 😉 2 nette Musikanten saßen dort. Mit einer Ziehharmonika und einer Tuba und spielten ein Ständchen und tranken dazu regionales Bier.

Nach dem ausstieg wartete ein kleiner Fußmarsch zu einem See zu uns.

Dies hat mir prinzipiell am Salzburgerland richtig gut gefallen. Überall gibt es Wasser. Kleine Wasserfälle, Seen, Quellen und so weiter.

Am See gab es eine entspannte Pause mit der Crew, es wurde gelacht und Spaß gehabt. Frisch gestärkt und erholt, fuhren wir mit dem Boot zurück zum Eingang des Fisch-Restaurants.

Von dort gab es einen schönen Fußmarsch zurück zum Parkplatz. Der Weg dauerte kurze 20 Minuten und führte an einer kleinen Mühle mit hübschem Wasserrad vorbei.

Für den Abend war ein besonderes Highlight geplant: Gemeinsam durften wir in einer Outdoorküche mit dem Koch Christoph Held kochen.

Der Sirius Kogel erwartet seine Gäste mit einer sehr spannenden und exzellenten Küche.

Gemeinsam mit Christoph wurde in der Outdoorküche gekocht. Allerhand regionale Zutaten standen auf dem Plan. Es war unglaublich lecker. Auch das gemeinsame Kochen war ein Highlight. UNd so wurde auch gleich das Gruppengefühl noch mehr gestärkt. Wir hatten einen super spannenden Abend.

Der Abend wurde mit einem exzellenten Wein abgerundet.

Nach einer Nacht mit viel Spaß und wenig Schlaf, ging es auf zu einem letzten Highlight.

Ausschlafen war angesagt 😉 keine Abreise um 5, sondern gemütlich um 8. So konnte der letzte Tag beginnen.

Gemeinsam ging es auf ein Fest in einem der Nahe gelegenen Orte. Bevor es für uns alle wieder zurück nachhause ging.

Vielen lieben Dank für diese schöne Pressereise ins Salzburgerland. Ich werde definitiv wiederkommen.

Startup

Startup life- 5 Dinge, die ich durch meine Unternehmensgründung gelernt habe

24. März 2021

Über die Gemeinsamkeit einer Startup Gründung und dem Sport.

Diese Artikelreihe wird anders als meine bisherigen Artikel. Wir starten zwar mit dem Fahrradfahren, aber dann geht es um das Thema Gründergeist – speziell in Ostdeutschland -, Investorensuche und wie wir es geschafft haben, in kurzer Zeit zu ersten zahlenden Kunden und einem Team von 11 Mitarbeitern zu gelangen.

Sandro und ich waren schon immer ein gutes Team, jedoch gab es ein Thema, welches bei uns regelmäßig zu Diskussionen geführt hat.
Selbstständigkeit 😉

Für Sandro war nahezu schon immer klar, er möchte selbstständig werden. Für mich war immer schon klar, ich möchte nicht selbstständig sein- Was ich machen möchte, war mir jedoch lange nicht klar.

Als wir Ende 2017 für das Studium nach Thüringen gezogen sind, ist das Thema Gründen immer wieder aufgeflammt. Im Gegensatz zu Baden- Württemberg gab es hier viele spannende Gründerveranstaltungen, für Studenten sogar kostenlos.

So wurde das Thema Gründen immer präsenter und ich war immer mehr fasziniert von der Gründerwelt. Von Gründer/innen, welche mit 23 bereits eine Firma verkauft haben und Investoren, welche meiner Meinung nach hohe Summen in junge Startups investieren, denen sie vertrauen und eine erfolgreiche Firmenführung zutrauen. Aber auch Firmen, deren Altersdurchschnitt bei 25 liegt und Millionen Umsätze generieren.

Danach haben wir immer wieder kleinere Geschäftsideen gehabt. Wirklich nachhaltig und erfolgreich war davon aber keine.

Bis zur Idee der Dashbike 😉

Fahrrad Innenstadt Leipzig, Gründerpaar

Learning Nummer 1 – Motivation

Suche dir ein Thema, was dir wirklich Spaß macht und nicht unbedingt ein Thema, das „nur“ verspricht, viel Geld abzuwerfen. Eine Firma zu gründen und über Jahre durchzuziehen, wird dir alles abverlangen. Denn die „Erfolge über Nacht“ sehen nur von außen so aus und sind die Ernte jahrelanger, harter Arbeit.

Deshalb muss es dir Spaß machen 😊

Du wirst dir immer wieder nach langen Nächten selbst die Frage nach dem „Warum“ stellen. Und die musst du dir selbst beantworten können. Die Antwort wird vieles sein, aber nicht Geld.

Max und Lelia vor der Baumwollspinnerei in Leipzig

Learning Nummer 2 – Kritik

Du brauchst eine wirkliche Passion für dein Thema. Du sollst dich nicht in dein Produkt verlieben, schließlich wirst du jede Menge Kritik einstecken müssen, und offen sein, dein Produkt anzupassen, oder dein Geschäftsmodell umzustellen. Je besser du dich in deinem Bereich und deiner Zielgruppe auskennst, umso wahrscheinlich wirst du Partner und Investoren überzeugen können, dir zu vertrauen.

Lerne zuzuhören, filtere speziell Kritik. Welche Kritik ist konstruktiv, was habe ich noch nicht bedacht, von wem kann ich etwas lernen.

Wenn jemand dein Produkt nicht mag, frag direkt nach dem Warum. Hieraus kannst du am meisten lernen.

Lelia und Sandro beim Investforum Pitchday

Learning Nummer 3 – Keine Eile mit der Gründung

Nimm dir Zeit. Gründer/innen sind oft am Anfang übertrieben motiviert und versuchen, möglichst schnell eine Firma zu gründen und ihr Geschäftsmodell umzusetzen. Aber lass dir Zeit und nimm dir die Zeit. Bei uns hat es 1,5 Jahre bis zur Gründung gedauert und ich würde es jederzeit wieder so machen. Eine Firma wird nicht einfach so kurz gegründet, zumindest nicht in Deutschland. Und es gibt jede Menge rechtliche, bürokratische und steuerliche Fallstricke, welche es dir wirklich nicht leicht machen. Einige Fehler macht jeder, aber versuche durch ein starkes Netzwerk und viel Unterstützung, so viel wie möglich aus den Fehlern anderer zu lernen, um nicht jeden Fehler selbst zu machen.

Gerade bei der Gründung solltest du dich so weitreichend wie möglich austauschen, zwecks Haftung, aber vor allem zwecks Besteuerung.

In manchen Netzwerken kannst du bspw. kostenlose Beratung in Anspruch nehmen. So kannst du dir den 600€ Stundensatz einiger Steuer- und Rechtskanzleien sparen 😉

Du kannst wunderbar mit deinem Geschäft vorankommen, ohne gegründet zu haben.

Learning Nummer 4 – Netzwerk

Nehme am Anfang jede Gründerveranstaltung mit, bau dir ein starkes Netzwerk auf. Bau dir über die Veranstaltungen Wissen auf und investiere in dich. Nirgends wirst du so viel lernen, wie durch reale Erfolgsgeschichten und auch Geschichten über das Scheitern von Firmen. Beispielsweise gibt es spezielle Formate wie die „Fuck up Night“, bei denen Gründer erzählen, warum und wie ihr Geschäftsmodell gescheitert ist.

Networking bei den Investforum Pitchdays in Magdeburg im Jahrtausendturm

Learning Nummer 5 – Sei neugierig

„Solange man selbst redet erfährt man nichts“

  • Marie von Ebner Eschenbach

Bleibe offen, jeden Tag etwas Neues zu lernen, um Hilfe zu bitten und sich Fehler einzugestehen.

Es gibt einige tolle Accelerator (Programme) für Startups, in denen du jede Menge Unterstützung und Wissen bekommst.

Dashbike am Fahrrad

Diese 5 Learnings waren für mich in den letzten Jahren die wichtigsten.

Wir haben aus dem Studium an der Friedrich-Schiller-Universität gegründet. Und wir sind immer noch sehr dankbar für diese Unterstützung. Die Universität hat uns nach reichlicher Prüfung unserer Geschäftsidee und unserem Fortschritt überall geholfen, Studium und Selbständigkeit unter einen Hut zu bekommen.
Dies war für uns absolut wichtig. Ansonsten hätten wir uns viel zu schnell gezwungen entscheiden müssen.

Nach 1,5 Jahren Doppelbelastung, den ersten Umsätzen und einem stetig wachsenden Team, haben wir dann den Entschluss gefasst uns vorübergehend zu exmatrikulieren.

Für mich war diese Entscheidung genau richtig. Gerade im schnelllebigen und stressigen Gründerleben mit vielen Tagen, an denen man 14+ Stunden, 7 Tage die Woche arbeitet, sollte man auf seine Gesundheit achten.

2018 kam es in unserem Radtraining zu vielen, leider extrem gefährlichen Überholvorgängen durch Fahrzeuge, welche den Mindestabstand nicht annähernd eingehalten haben.

Daraufhin begannen wir mit der Recherche zu Actioncams und stellten fest, dass momentan alle Kameras gegen den Datenschutz verstoßen und als Beweismittel im Schadensfall unzulässig sind. Daher begannen wir mit der Entwicklung einer eigenen Kamera inklusive Abstandsmessung. Denn keine Kamera erfasst das größte Ärgernis der Radfahrer/innen, den zu geringen Überholabstand.

Dies war der Beginn unserer Dashbike.

Dashbike Produktfoto

Mittlerweile testen wir in verschiedenen Pilotprojekten, beispielsweise mit der Stadt Leipzig, die Detektion von Gefahrenstellen mithilfe der Dashbike, um die Radinfrastruktur gemeinsam zu verbessern.

In der Zeit von der Firmengründung bis jetzt, ging einiges schief und wir mussten viele Rückschläge einstecken.

Über diese Rückschläge werde ich im nächsten Artikel in der Kategorie Startup Berichten.

Ebenso möchte ich darauf eingehen, wie auch du starten kannst, wenn du eine gute Idee hast, aber dir das nötige Geld oder Wissen dazu fehlt.

Eine Firmengründung und laufende Kosten schrecken viele Menschen vor einer Gründung ab, dabei gibt es mehrere Möglichkeiten, dies zu bewältigen.

Wie du beispielsweise einen Investor findest, oder auch, welche andere Möglichkeiten es zur Finanzierung gibt, möchte ich dir auch noch aufzeigen.

Schlussendlich möchte ich definitiv jeden, der darüber nachdenkt, ermutigen, eine eigene Firma zu gründen und seine Visionen umzusetzen, etwas zu bewegen.

Natürlich mit Plan und Struktur, um die Risiken zu minimieren. Aber du wirst nirgends mehr und schneller lernen, als in der Selbstständigkeit.

Wie mein Professor sagte: „Sie lernen mehr als im gesamten Studium und in 10 Jahren Berufserfahrung.“

Und das Beste: Unternehmer/in zu sein ist im Grunde sehr ähnlich zum

(Leistungs-)Sport!  😊

Du möchtest mehr über uns erfahren? Klicke hier

Dashfactory Team Gruppenfoto
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Indoor Training, Rollentrainer

11. Februar 2021

Die größten Vorteile des Trainings zu Hause, auf dem eigenen Fahrrad. Kooperation mit Elite.

Spätestens seit den ersten Lockdowns in Europa haben Rollentrainer seit dem letzten Jahr einen extremen Aufschwung erhalten.

So bin ich als ELITE-Ambassador besonders happy, dass ich noch einen smarten Rollentrainer bekommen habe, bevor diese überall ausverkauft waren.

Durch die Ausgangsbeschränkungen war das Ausdauertraining in vielen Ländern lange Zeit nur sehr schwer möglich. Und viele Sportler hatten keine andere Möglichkeit, als auf dem Rollentrainer zu trainieren.

Rollentrainer gibt es in den verschiedensten Ausführungen. Solltest du noch nicht ganz so tief in diesem Thema drin sein, empfehle ich dir diesen Blogartikel

Langweiliges Rollentraining und stupides strampeln gehört mittlerweile der Vergangenheit an. Neue interaktive Rollentrainer garantieren jede Menge Spaß und simulieren ein richtig reales Fahrgefühl. Vor allem Bergauf 😉 Durch anspruchsvolle Intervalltrainings und harte Rennsimulationen wirst du in kürzester Zeit fit!

Mittlerweile gibt es richtig coole Plattformen, die aus deinem Training mehr oder weniger ein Spiel machen. Das hebt die Motivation ungemein und fordert den eigenen Ehrgeiz. Dazu empfehle ich sehr intensives Intervalltraining, dann ist das Training schon nach einer Stunde erfolgreich abgehakt =)

Einige Vorteile des Rollentrainings möchte ich dir hier aufzeigen.

Was brauchst du, um mit dem Rollentraining zu starten?

Elite Direto XR

Ein Fahrrad. Am Besten ein Rennrad, allerdings geht auch ein Mountainbike.

Die meisten Rollentrainer sind für Räder zwischen 20 und 29 Zoll Reifen.

Dazu einen Rollentrainer, mindestens zwei Trinkflaschen, ein Handtuch und optional einen Ventilator.

Denn es wird schwitzig! Auf dem Rollentrainer wirst du teilweise richtig viel Wasser verlieren.

Eine Matte unter dem Rad ist sehr empfehlenswert. Zum einen wegen dem Schweiß, den du natürlich nicht auf deinem Boden haben möchtest, und zum anderen macht es dein Training durch die gedämpfte Geräuschkulisse deutlich leiser. Die neuesten Rollentrainer auf dem Markt sind bereits sehr leise, aber nicht alle von uns haben ein eigenes Haus 😉 Vor allem wenn jemand in einem Mehrfamilienhaus wohnt, ist es definitiv wichtig.

Bevor du allerdings mit dem Rollentraining beginnst, nutze die Möglichkeit, innerhalb deines Trainingsprogrammes, einen FTP-Test zu machen.

Vorteil Nummer 1: Erfolge sind einfach messbar.

Ein FTP-Test ist eine gute Möglichkeit, deine Leistungsdiagnostik Zuhause zu machen. Denn ohne FTP-Test werden zu Beginn anhand deiner Angaben wie Geschlecht, Alter und Gewicht, Annahmen getroffen und dein Trainingsplan wird auf diesen Durchschnittswerten aufgebaut.

Diese Werte können aber in beide Richtungen extrem falsch für dich sein. Entweder sind die Werte für dich viel zu hoch gegriffen und du fährst dich kaputt, anstatt eine gute Form aufzubauen. Oder sie sind viel zu niedrig und setzen überhaupt keinen oder nur einen geringen Trainingsreiz.

Ebenfalls geht die neue Trainingsmethodik überall in Richtung Intervallbasiertes Training, anstatt rein auf die Umfänge. Auch bei mir selbst konnte ich rasch feststellen, dass meine Form schnell besser wurde, nachdem ich mein Training auf die Intervallbasierte Weise umgestellt habe. Durch das Rollentraining mit den schon sehr genauen Wattwerten werden Fortschritte und Erfolge nicht nur spürbar, sondern auch messbar und sichtbar.

Zudem versuche ich auch, meine Ernährung an mein Training anzupassen. Je nach gewünschtem Trainingseffekt. Momentan möchte ich gerne noch meine Fettpölsterchen ein bisschen schmelzen lassen.  Deshalb fahre ich häufig intensive Einheiten am späten Nachmittag und trinke danach nur noch einen Protein Shake, sodass sich die Kohlenhydratspeicher so gut als möglich leeren und mein Körper dann nachts in den „Sleep-low“-Modus geht. Der Körper muss aber natürlich erst lernen, mehr Fette statt Kohlenhydrate zu verbrennen. Deshalb dauert dieser Anpassungsprozess einige Wochen bzw. Monate. Sei geduldig mit dir, die Ergebnisse kommen 😊

Indoor Rollentrainer Elite

Vorteil Nummer 2: Kurz und knackig

Rollentraining darf auch generell nicht unterschätzt werden, denn es ist deutlich komprimierter und dadurch intensiver als „Radfahren“. Denn es gibt kein Bergab, keine Ebene zum Rollen, es muss konstant getreten werden, Rollphasen gibt es nicht. Der Unterschied wird dir schnell bewusst werden. Bereits nach wenigen Einheiten. Nach einer Stunde ist man hier bei einem intensiven Trainingsprogramm vollkommen fertig. Durch die intensiven Einheiten ist es umso wichtiger, für sich einen guten Trainingsplan zu wählen.

Den perfekten Trainingsplan zu finden, ist wohl in etwa so schwer zu finden, wie eine perfekte Jeans. Denn jeder Körper ist anders, jede Person ist anders, und jeder hat ganz eigene Ziele.

Egal, ob es um die Steigerung der Fitness geht, die Verbesserung einer bestimmten Zeit, oder ein bestimmtes Rennen. Jeder möchte sein individuelles Ziel erreichen.

Deshalb gibt es auch unzählige verschiedene Trainingspläne. Beispielsweise beim Marktführer Zwift. Hier gibt es direkt innerhalb der App Pläne zum Auswählen. Lies die Beschreibungen genau und überlege, ob sie wirklich zu deinen Zielen passen. Bei Zwift habe ich mich deshalb für den Plan „Single Track Slayer“ für Cross-Country Mountainbiker entschieden. Eingespannt ist bei mir aber das Rennrad.

Vorteil Nummer 3: Flexibilität und Zeiteffizienz  

Rollentraining richtig ausgeführt ist extrem gutes und zeiteffizientes Training!

Denn die guten Rolleneinheiten bestehen aus einem bunten Mix verschiedener Intervalle. Kurz und knackig mit vielen Intervallen oder auch weniger, dafür lange, Intervalle mit weniger Intensität.

2-4 Mal in der Woche versuche ich, auf dem Rollentrainer zu trainieren, wenn draußen zu wenig Schnee liegt, um auf die Langlauf-Ski zu wechseln, oder ich abends erst sehr spät von der Arbeit nach Hause komme. Die restlichen Trainings gestalte ich mit Krafttrainings und Läufen. Vor allem Cross-Läufe durch den Wald, bergauf und bergab, machen mir große Freude und halten meinen Körper fit.

Nummer 4: Weniger Wäsche und weniger Radkleidung kaufen

Sich für einen kompletten Winter auf dem Rad auszurüsten, kann ganz schön kostenintensiv werden.

Beim Indoor-Training sparst du dir teure Anschaffungen von Winterkleidung. Weder Winterjacke noch Handschuhe oder Winterschuhe wirst du brauchen. An manchen Tagen wird dir sogar das Radtrikot zu warm sein.

Und auch auf die Waschmaschine hat das Rollentraining eine positive Auswirkung. Der komplette Zwiebellook muss nicht gewaschen werden. Sondern einfach nur ein Trikot-Satz.

Nummer 5: Keine Überschuhe!!

Außerdem hat die Rolle noch einen entscheidenden Vorteil im Winter 😉: Keine Überschuhe anziehen zu müssen😉

Nummer 6: Werte und Kennzahlen

Da während deinem Training meist dein Bildschirm direkt vor dir steht, kannst du dieses Training auch nutzen, um dich richtig einschätzen zu lernen.

Mein Rollentrainer von Elite, der Direto XR, sendet direkt alle gewünschten Daten, Werte und Informationen an meinen Laptop. So lerne ich wichtige Kennzahlen über meinen Körper und kann diese einordnen. Beispielsweise, wie hoch ist meine Trittfrequenz wirklich? Welches Gefühl habe ich? Und wie weit sind diese Werte auseinander?

Dasselbe gilt für die Wattzahlen. Wie groß ist die Differenz zwischen Gefühl und Wirklichkeit?

Schon nach wenigen Trainingseinheiten wirst du merken, wie sich diese Werte angleichen.

Auch andere Dinge kannst du während dem Rollentraining perfekt ausprobieren. Beispielsweise einbeinig fahren und so weiter.

Die verschiedenen Trainingsplattformen geben dir immer wieder tolles und detailliertes Feedback. Und dazu wird aus sportwissenschaftlicher Sicht oft erklärt, wofür welches Training genau genutzt wird.

Welche Trainingsmethode nutzt du gerne?

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Radfahren, aber sicher!

30. Dezember 2019

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„Why do all good things come to an end?“ Danke 2019, es war mir eine Ehre. Im letzten Jahr hat sich bei mir alles verändert, und ich bin wirklich unglaublich dankbar für all die Erfahrungen die ich sammeln durfte. Als ich 2017 meinen Job als Bankkauffrau gekündigt habe, wollte ich mehr, ich wollte Erfahrungen sammeln und jeden Tag etwas neues lernen. Und genau das habe ich mittlerweile geschafft. Anfang des Jahres kam meine Selbstständigkeit als Bloggerin, aber auch eine weiterer Schub meines Eppstein Barr Virus. Im Frühjahr kamen unzählige Gründerwettbewerbe in verschiedenen Städten. Im Sommer flogen wir nach Kairo um einen Programmierer für unsere Firma zu finden. Die Miss Germany Wahl bei der ich unter die Top 10 gekommen bin und abschließend jede Menge Erfahrungen mit unserer Firma.

Bei all den Chancen die ich in diesem Jahr hatte, darf man aber auch nicht die Risiken aus den Augen verlieren.

Seit 4 Jahren bin ich mittlerweile im Radsport aktiv, und liebe es mich bei den Rennen richtig auszupowern. Aber um Rennen fahren zu können, gehören viele endlose Trainingsstunden. Und üben, üben, üben… Da kann es schon mal vorkommen dass man über den Lenker absteigt 😉 und sich die ein oder andere Verletzung zu zieht.

Cyclo Cross Ghost Bike

Gerade am Anfang sind mir öfter solche kleinen Unfälle passiert, und da habe ich angefangen mir Gedanken zu machen, wer denn im Fall der Fälle für meine Verletzungen bezahlt ?

Natürlich übernimmt die Krankenversicherung einiges, aber bei größeren Unfällen wurde mir zu einer Unfallversicherung geraten. Die Unfallversicherung zahlt dir eine Prämie im Falle eines Unfalles.

Versicherungen war für mich früher immer ein Thema wo mir definitiv zu viel Zeit gebraucht hat. Dass sehe ich mittlerweile anders. Früher habe ich das sogar gerne gemacht, die Kfz Versicherung jährlich geprüft und so weiter. Momentan fehlt mir dafür aber einfach schlicht und ergreifend die Zeit. Deshalb wurde mir WILHELM empfohlen. Und wer ist WILHELM ? WILHELM ist ein digitaler Versicherungsmakler.

WILHELM Versicherungs App

Das ganze gibt es als App, was ich total praktisch finde. Heißt, du lädst die App herunter und kannst direkt starten. Keiner verlangt von dir unnötiges abtippen, du fotografierst deine aktuellen Versicherungen einfach nur ab, und WILHELM gibt dir anhand deiner bestehenden Versicherungen Handlungsvorschläge.

Ich fotografiere also einfach beispielsweise meine KFZ Versicherung ab, und bekomme dafür Vorschläge, ob meine Versicherung die Beste ist, oder ob es günstigere Versicherungen gibt, oder welche mit einem größeren Schutz.

Für mich stellt WILHELM eine Erleichterung dar, da er mich einiges an Zeit spart. Deshalb möchte ich dich einladen es selbst auszuprobieren. Du kannst einfach ungezwungen testen und deine Versicherungen hochladen. Der ganze Service kostet dich nichts =)

Momentan gibt es auch eine spannende Aktion für Neukunden. Wenn du mindestens 2 Versicherungen hochlädst, bekommst du 15€ Amazon Gutschein je Versicherung. Das ganze kannst du bis zu einem Wert von 150€ Amazon Gutscheinen machen. Der Code dazu ist „SUNSHINE150“

Cyclo Cross Bundesliga

Ich hoffe ich kann auch dir damit etwas Arbeit abnehmen und dir den Alltag erleichtern.

Alles wichtige findet ihr hier

Damit wünsche ich dir eine entspannte Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr =)

Allgemein Sport

Mein Geheimtipp für Ultra schnelle Regeneration…ooohhhh

8. Oktober 2018

Neulich habe ich im Mountainbike Magazin gestöbert und bin einmal wieder auf das Thema Regeneration gestoßen.

Es gibt wirklich tolle Sachen und Geräte die, die Regeneration ankurbeln. Aber seien wir mal ehrlich, welcher Freizeit Sportler ist schon bereit mehrere hundert eure für ein solches Gerät zu investieren ?! Also ich nicht. Ich nutze dafür kleinere Möglichkeiten.

  • Ausfahren nach dem Training oder Rennen
  • Beine eiskalt abduschen
  • Im Sommer Kneipen
  • Direkt nach dem Training oder Rennen meinen Recoveryshake zu mir nehmen
  • Regelmäßig essen und viel trinken

Hat sonst noch jemand Tipps ?

Denn ich habe noch einen 🤭😍

Oben rechts fand ich noch einen Artikel über Schuhe, genauer gesagt wirkten sie auf den ersten Blick für mich wie Flip Flops.

Der Artikel versprach, durch die weiche Schaumstoff Sohle dämpft sie die Stöße beim laufen ab, und dadurch läuft es sich leichter und besser, und die Regeneration verbessert sich.

Das musste ich natürlich testen.

Der erste Eindruck war sehr positiv, der Schuh ist leicht und das Material sehr komfortabel.

Das erste laufen fühlte sich auch gleich an wie auf Wolken.

Ob es die Regeneration beschleunigt kann ich definitiv nicht sagen.

Aber nach einem harten Training fühlen sich die Schuhe definitiv wunderbar an ! Und sie sind definitiv ein Hingucker !

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Was sind eure secrets für die Regeneration?